Auch wenn die IPM bereits vier Wochen zurĂźckliegt, hat sie bleibende EindrĂźcke hinterlassen: Viele Neuheiten, Innovationen, Wow-Effekte und hier und da wieder einige Trends, die man als eingefleischter Pflanzennerd nicht verstehen muss.
Auf letztere mĂśchte ich gar nicht groĂ eingehen. Kurz und knapp: Gefärbte Sukkulenten und Kakteen mit aufgeklebten Wackelaugen werden wohl einfach nie aussterben. Immerhin gab es dieses Jahr keinen perversen Partykracher, wie die Echeveria zum selbst lackieren â mit beiliegenden Lackstiften, wie im letzten Jahr. Ansonsten eben der normale Wahnsinn.
Spannender und interessanter hingegen seien die Facetten zu erwähnen, die einem bei jedem Anblick ein âWow!â ins Gesicht zauberten. Nennenswert zu erwähnen seien hierbei gefĂźllte âGreen Islandâ Rosen von Tantau, die auf dem ersten Blick an Ranunkeln erinnerten und sicherlich das absolut skurrilste Zuchtergebnis auf diesem Sektor darstellten. Skurril jedoch im positiven Sinne. Schaut selbst:
Ein Trend war in der Vermarktung von Sets zu spßren. DIY steht hoch im Kurs: Anzuchtsets fßr die Minigärtnerei auf dem Fensterbrett oder Komplette Samenboxen, wie dem Pizza-Set. Ein lustiges Gadget in einem Pizzakarton, das Samen fßr alle wichtigen Pizzagemßse und Gewßrze enthielt.
Auch die Makerszene hat Einzug in die Welt der Pflanzen erhalten. Mit dem Siegeszug des 3D-Druckers war es nur eine Frage der Zeit, bis man selbstgedruckte TÜpfe und Vasen auf der Fachmesse bestaunen konnte. Et voila: meine Phantasie wurde in diesem Jahr tatsächlich gezeigt.
Anlässlich seines Todes im letzten Jahr wurde der britische Rosenpionier David Austin am firmeneigenen Stand entsprechend geehrt. Gerade wenn man sich mit den bekannten Rosen-/Baumschulen befasst, war dieses kleine Einod im Gewusel des regen Messeverkehrs ein kleiner Ort der Stille, an dem man das Lebenswerk einem der bekanntesten Rosenzßchtern revue passieren lassen konnte. Wirklich gelungen.
Man merkt wohl, die Rosen haben es mir auf der diesjährigen IPM besonders angetan, aber natßrlich zeigten sich auch viele andere Highlights, die ich in folgender Galerie zusammengestellt habe:
Rßckblick auf die IPM 2018: Trends und Impressionen Auch wenn die IPM bereits vier Wochen zurßckliegt, hat sie bleibende Eindrßcke hinterlassen: Viele Neuheiten, Innovationen, Wow-Effekte und hier und da wieder einige Trends, die man als eingefleischter Pflanzennerd nicht verstehen muss.
















