Verteilung von Jodtabletten:
eine vorsorgliche Schutzmaßnahme
Alle zehn Jahre werden im Umkreis der fünf Schweizer Kernkraftwerke Jodtabletten (Kaliumiodid 65 AApot) an die Bevölkerung verteilt. Es handelt sich dabei um eine vorsorgliche Schutzmaßnahme für den Fall eines Kernkraft-Störfalls in einem der 5 Schweizer Kernkraftwerke. Neu ist seit 2014, dass der Bundesrat den Radius für die direkte Verteilung an die Bevölkerung von bisher 20 auf neu 50 Kilometer ausgeweitet hat.
Diese Erstfall-Notfall-Tabletten-Schachtel enthält 12 Tabletten mit jeweils 50 mg Kaliumiodid.
Deutsche Energieversorger haben im Jahr 2004 für den Unglücksfall 137 Millionen Tabletten bestellt. Wie und zu welchem Zeitpunkt diese Tabletten ausgegeben werden, liegt in der Verantwortung der Länder. Die Kaliumiodid-Tabletten werden in der Regel bei Gemeinden im Umkreis kerntechnischer Anlagen vorgehalten, um im Katastrophenfall an die Bevölkerung ausgegeben zu werden.











