Gedanken zur Gestaltung unserer Visitenkarte
Wir haben unsere Visitenkarte gestaltet und beim Drucker in Auftrag gegeben. Uns war wichtig, dass sie schlicht und einfach ist. Dabei haben wir versucht uns auf die wesentlichen Inhalte zu beschrÀnken. So sieht sie in der finalen Version aus:
Bei der Gestaltung haben wir uns ein paar grundlegende Gedanken zur Visitenkarte gemacht. Dabei haben wir festgestellt, dass fĂŒr uns Visitenkarte eigentlich nicht mehr so wichtig sind. Sie gehören aber immer noch als Geste oder Ritual dazu und dienen insbesondere auf Netzwerk-Veranstaltungen als Erinnerung/GedankenstĂŒtze. DarĂŒberhinaus hat die Visitenkarte (fĂŒr uns) kaum einen Wert. Das wirkliche Kontaktmanagement bzw. die Kontaktpflege findet - nach Kennen lernen - primĂ€r ĂŒber Soziale Netzwerke oder E-Mail statt.
Da Visitenkarten in der GeschÀftswelt aber eben dazu gehören wollten wir auf eine physische Visitenkarte nicht verzichten. Die dargestellten Informationen aber sollten auf das Wesentliche beschrÀnkt sein.
Was auf jeden Fall drauf sein sollte sind Merkmale fĂŒr das Branding bzw. die Wiedererkennung der Marke und Informationen ĂŒber den GesprĂ€chspartner - also den Eigner der Karte. Daraus haben wir dann folgende Liste an MUSS-Faktoren erstellt:
Logo: FĂŒr unser Branding und die Wiedererkennung der Marke
Firmenname: Ebenfalls fĂŒr die Wiedererkennung
Service/Dienstleistung ("Management-Beratung"): Zur Beantwortung der Frage: Was macht er nochmal mit dem ich gerade/gestern gesprochen habe? Insbesondere zur Einordnung fĂŒr uns als neues Unternehmen wichtig.
Name: Mit wem hatte ich es zu tun?Â
E-Mail Adresse: Wie kann ich Kontakt aufnehmen?
DarĂŒber hinaus haben wir noch ĂŒber andere - auf Visitenkarten hĂ€ufig anzutreffende Inhalte - diskutiert. Dabei haben insbesondere solche Merkmale es zusĂ€tzlich auf die Karte geschafft, die fĂŒr GeschĂ€ftspartner aus dem Corporate Umfeld relevant sind:
Telefonnummer: Insbesondere im Corporate Umfeld ziemlich relevant
Titel: Insbesondere im Corporate Umfeld ist der Titel (leider) immer noch recht wichtig
Claim ("Aus Liebe zum eBusiness"): Weil er zeigt wofĂŒr wir stehen bzw. was uns antreibt.
Nicht auf die Visitenkarte geschafft haben es:
Adresse/Postanschrift: Kann unserer Homepage oder aus sozialen Netzwerken entnommen werden, auĂerdem erwarten wir nicht sehr viel Brief-Post. Wir bevorzugen es Nachrichten per Mail zu bekommen.
Unternehmens-URL: Ist aus der Mail-Adresse ablesbar.
Social Media Profile: Ergibt sich durch die Suche auf Facebook, Xing, LinkedIn, Twitter, Google und Co. - Wer gibt denn schonÂ
Es ist nicht immer einfach zu entscheiden was auf eine Visitenkarte drauf MUSS und was KANN. Wir sind ganz zufrieden mit der aktuellen Version. Diese werden wir jetzt erstmal testen und schauen, welche RĂŒckmeldungen wir bekommen. Eventuell sieht die nĂ€chste Version unserer Visitenkarte dann wieder anders aus.
PS: Ja, wir haben auch an eine Version nur mit Unternehmensname und Name des Beraters gedacht. Die Version war uns allerdings dann doch zu schlicht.
PPS: Auch haben wir uns Gedanken zur Haptik der Visitenkarte gemacht: Papier, PrÀgung etc. In der aktuellen Version sind diese Ideen aber nicht eingeflossen. Vielleicht mal in der Zukunft.