Es gab einmal einen Mann, der immer für andere da war.
Nicht aus Freundlichkeit.
Nicht, weil die Welt so schön war.
Sondern weil er früh gelernt hatte, dass Menschen nur bleiben, solange du etwas für sie bist.
Also hörte er zu.
Half.
Verzieh.
Verstand Dinge, die niemand erklärte.
Trug Probleme, die nicht seine waren.
Und die Menschen liebten ihn dafür.
Sie nannten ihn „besonders“.
„Tiefgründig“.
„Selten“.
Was sie eigentlich meinten war:
„Praktisch.“
Denn jedes Mal, wenn er selbst langsam zerbrach, wurde es plötzlich still.
Keine langen Nachrichten mehr.
Keine Sorge.
Keine Zeit.
Menschen lieben Sonnenstrahlen.
Aber kaum wird es dunkel, tun sie überrascht, dass auch die Sonne irgendwann ausbrennt.
Irgendwann saß er nachts alleine am Fenster und verstand etwas sehr Gefährliches:
Die meisten Menschen vermissen nicht dich.
Sie vermissen nur,
wie nützlich deine Liebe für sie war.
Und trotzdem wird morgen jeder wieder online gehen und Tweets posten wie:
„Be kind. The world needs more empathy.“
Was für ein faszinierend gut funktionierender Zirkus.
















