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Wir brauchen keinen kommerziellen Dreck!
#fuckparade #berlin (at Michelberger Hotel) https://www.instagram.com/p/B11i-yeAy23/?igshid=ogh8zwe9hse7
DEL_F64.0 will play at WTF-Truck - Fuckparade 2019, 31/8 Berlin (+ Zara Paz Speech)
https://de-de.facebook.com/events/2335636283422253/
https://www.electronicbeats.net/fuckparade-berlin/
Go Fund me (Wtf Wagon):
https://www.gofundme.com/f/trashncore
Die Fuckparade â das ist der Protest gegen eine Berliner Stadtpolitik, die Verdrängung von gewachsenen (Sub-)Kulturen zugunsten von Gewinnstreben und Prestigedenken nach sich zieht.Wir tanzen heute auf der StraĂe, weil unsere Clubs, unsere alternative Musik- und Subkultur vernichtet wird. Finanzielle Interessen stellen sich Ăźber die gewachsenen Strukturen vor Ort. Immobilienspekulation â hemmungslos und unethisch.
Das bedeutet, dass innerstädtische Kulturaktivitäten, Spielstätten und Kristallisationspunkte verdrängt werden. Und noch mehr gesichtslose Hotel- und Bßrokomplexe, die häufig leer stehen.Entlang der Route kÜnnt Ihr Euch anschauen, was das im Einzelfall bedeutet:
Syndikat: Ende Legende? Nach 33 Jahren soll die Kiezkneipe verschwinden. Das ist nicht hinnehmbar. Der Kampf des Kollektivs äuĂert sich zur Zeit durch Verweigerung der SchlĂźsselĂźbergabe und Weitermachen!
Der EigentĂźmer hat den Betreiber*innen Ende 2018 gekĂźndigt. Auf Gesprächsangebote seitens des Kollektivs gab es keine RĂźckmeldung.Friedel54: Im Sommer 2017 ist der Kiezladen geräumt wurden. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass die Polizei mit ihrer Ăffentlichkeitsarbeit bewusst Stimmung gegen Demonstrant*innen inszeniert. Der weithin bekannte TĂźrknauf, der niemals Strom fĂźhrte, wurde noch Stunden, ja Tage nach dieser Erkenntnis als âLebensgefahr fĂźr unsere Kollegenâ dargestellt. Räumungen und LĂźgen â mehr ist von Politik und Polizei nicht zu erwarten.
Meuterei: Ende Mai 2019 verweigerte das Kneipenkollektiv die Aushändigung ihrer SchlĂźssel an den EigentĂźmer Nenadic. Trotz Interesse des Kollektives, die Räumlichkeiten zu kaufen, waren die zuletzt angebotenen 650.000 Euro fĂźr die unsanierte Gewerbenutzfläche inakzeptabel. Die Meuterei bleibt ein Ort des Austausches â ob mit oder ohne gĂźltigem Mietvertrag! Das Kollektiv reiht sich solidarisch und entschlossen in den Kampf gegen Verdrängung ein. Es wird keine Beute mit der Meute geben!
RAW Gelände: 2015 hat die Kurth-Gruppe mehr als zwei Drittel des RAW-Geländes gekauft. Es ist abzusehen, dass der offene und lebendige Charakter des RAW nach und nach verschwinden wird. Selbst der Erhalt des Soziokulturellen L ist nicht gesichert. Die L-fÜrmige Fläche beheimatet soziale Projekte, Bars, das Cassiopeia, den Kletterturm und die Skaterhalle. Die meisten Mietverträge laufen Ende 2019 aus. Die Mieter*innen kÜnnen so weder planen noch nachhaltig investieren.
Liebig34: Ende 2018 ist der Pachtvertrag mit dem Immobilienspekulanten Padovicz, dem in Berlin mehr als 2.000 Objekte gehÜren, ausgelaufen. Jegliche Form von Kommunikation verlief ergebnislos. Auch der Bezirk und die Politik stellen sich einer Räumung nicht in den Weg. Im juristischen Schwebezustand bleiben der Liebig34 voraussichtlich noch ein paar Monate und dann wird das nächste emanzipatorische Projekt am Dorfplatz verschwinden. Eine weitere gewinnbringende Immobilie fßr den Spekulanten oder ein Schutzraum gegen die Zumutungen des Patriarchats und des Kapitalismus fßr die Bewohner*innen? Wir wissen auf welcher Seite wir stehen!
Mainzer StraĂe: Sag niemals nie â Die Räumung der Mainzer StraĂe im November 1990 verbunden mit einem der massivsten Polizeieinsätze, den die Stadt jemals gesehen hat, zeigte mehr als deutlich, wessen Interessen vom Senat vertreten werden. Daran hat sich bis heute und auch unter der neuen rot-rot-grĂźnen Koalition nichts geändert. Warum denn auch? SchlieĂlich war ja auch damals ein rot-grĂźnes BĂźndnis im Amt.
Rummelsburger Bucht: Und schon wieder Padovicz. Auch hier mischt der Investor kräftig mit. Streletzki, Padovicz, Coral World Berlin, Investa Development und HOWOGE. Allen wollen etwas abhaben von den lukrativen Flächen mit Zugang zum Wasser und zum Bahnhof Ostkreuz. Ein feuchter Traum eines jeden Spekulanten â die Stadt als Beute.
Der von der Lichtenberger BVV durchgewunkene Bebauungsplan bedeutet nun Zwangsräumungen, Bau von Luxuswohnungen und ĂźberflĂźssigem Erlebnisaquarium (âCoral Worldâ). Das Ganze zum Schluss noch als sozialverträgliche Umstrukturierung zu verkaufen, indem einige Wohnungen preisgebunden sind, ist mehr als geschmacklos.Begleitend zu dieser Politik der Verwertung um jeden Preis kommen Verdrängungsprozesse von sozial schwachen BevĂślkerungsgruppen durch eine Politik der WohneigentumsfĂśrderung, die gleich auch noch die ohnehin zusammengeschrumpfte Anzahl an alternativen Wohn- und LebensentwĂźrfen eliminiert.
Heute sind es keine besetzten Häuser, sondern Wohnprojekte mit legalem Mieterstatus, die den Kapitalmaximierungsinteressen zahlreicher EigentĂźmer im Wege sind. Durch falsche bzw. fadenscheinige BegrĂźndung der EigentĂźmer wird massiver Polizeieinsatz und die Verwendung horrender Summen aus Steuermitteln gerechtfertigt â mit dem Ergebnis, dass die so entmieteten Wohnungen wieder leer und ungenutzt auf die versprochenen Investitionen warten. Die Demonstration solidarisiert sich mit den von Verdrängung und Entmietung betroffenen bzw. bedrohten Haus- und Wohnprojekten. Sie fordert die UnterstĂźtzung pluralistischer LebensentwĂźrfe durch Politik und BehĂśrden, eine lebendige Durchmischung der Kieze in Lebensform, Einkommensverhältnissen und sozialen Millieus. Sie fordert auĂerdem ein Umdenken in der Wohnungspolitik, die derzeit nicht zuletzt durch die Maxime einer Steigerung der Wohneigentumsquote auf eine ausnahmslose Verdrängung sozial schwacher BevĂślkerungsschichten und alternativer Wohnformen aus der Innenstadt hinaus läuft.
Darum demonstrieren wir!
⢠Gegen die Kommerzialisierung des Techno ⢠Gegen die SchlieĂung von Clubs, Bars und Kiezläden ⢠Gegen den Ausverkauf der Stadt ⢠Gegen NazisRassistisches und sexistisches Gehabe vor, während oder nach der Fuckparade ist inakzeptabel.
Nazis, Fachos, Hooligans, Populisten, religiĂśse Fundamentalisten und rechte Politikspinner sind auf der Fuckparade nicht willkommen.
Passt auf Euch auf und sprecht bei Vorfällen andere um Euch herum oder die Wagenmacher*innen an. Antifa bleibt Handarbeit!
Listen to [Fuckparade 01_09_2018@16_00] The Alienated Live by $pLiTtEnD

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Thank you to all the people who came to listen and dance to my live performance in Berlin's Fuckparade on the Trash N Core truck of the 2k18 edition!
Fuckparade 2018 - Cut-x
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