Aaaalso, zwar angekommen, aaaaber verdammte Hacke, wir waren zu spät. Ist ja nicht so, als wäre der heilige Fussballclub im Westen der Republik mein Lieblingsverein seit, ich denken kann. Egal, Frust runtergeschluckt und ins Stadion. In den Gängen, Sekunden vor dem Betreten der Tribüne, dann der Tiefschlag. Tor, 1:0 Dortmund, keine Wiedeholung auf der Leinwand. Da dieser Blog nicht von Altersgrenzen blockiert wird, halte ich meine Wortwahl in Zaum. Mist, doof, voll blödi! Der weitere Spielverlauf war (natürlich) überragend. Eine Woge der Begeistung schwappte durch das fast ausverkaufte Haus. Selbst die aus Oberneuland angereisten Fans (wohl die Heimmannschaft) feierten ein Fest der Heiterkeit beim Anblick der zaubernden Ballkünstler aus Dortmund. Schwarz und Gelb sind die Farben, die jeder im Herzen trägt, die entstehen, wenn die Sonne den Schatten verursacht, wenn Bananen auf etwas Schwarzem liegen. Ich schweife ab. Die Minuten flogen an uns vorbei und nach gefühlten 30 sek stand es 3:0 und die Profis bedankten sich artig bei ihren Fans. Anmerkung: es ist erstaunlich, mit welcher Inbrunst die Dortmunder ihr Team anfeuern. Echte Liebe. Ungünstigerweise war es nicht möglich, unseren Mägen neue Arbeit zu beschaffen. An der Weser ticken die Uhren anders, denn Bezahlung ist hier nur mit der sogenannten WerderCard möglich. Clever bei DFB-Pokalspielen ohne Werder... Dann erst wieder in Lübeck, was mich zum nächsten Punkt führt. Rückfahrt. Offensichtlich entstehen Staus nur wenn Konrad das Vehikel steuert. In Rekordzeit flogen wir wieder zurück nach L-Town (können wir jetzt so sagen, sind ja regionale Berühmtheiten). Tour geht weiter. Emotionen könnten eben geschriebenes zart beeinflusst haben. BVB olé.