Heute nehme ich Dich mit auf meine ganz persönliche „Mit dem Rad zur Arbeit“ (#mdRzA)-Mission und tauche dabei tief in die Faszination des Alltagsradelns ein. War das heute nur Pendeln oder doch ein kleines Abenteuer? Kannst Du Dir vorstellen, mit nahezu leerem Akku entspannt zur Arbeit zu kommen? Genau das stand heute auf dem Programm – und es hat geklappt! 🤩
Am Dienstag, den 28.10.2025, war meine Lunetta, das ICE Adventure HD Liegedreirad, wieder im Einsatz. Die Strecke führte mich über 35,9 Kilometer von Home über die L361, Königsdorf und Brauweiler bis zum WDR-Gelände in Bocklemünd und natürlich wieder zurück. Ein besonderes Highlight ist dabei stets die zurückgebaute Kreisstraße zwischen Brauweiler Mathildenstraße und Widdersdorf. Sie ist asphaltiert, für Autos gesperrt und ein echtes Paradies für alle, die auf zwei (oder drei) Rädern unterwegs sind – ich bin dort selten allein. Viele Schülerinnen und Schüler pendeln hier zum Gymnasium, und Spaziergänger*innen sind ebenfalls zahlreich vertreten. Wäre es nicht eine Katastrophe, wenn diese wunderbare Radler-Oase wieder dem Autoverkehr zum Opfer fiele?
Das Wetter war heute sehr wechselhaft. Auf der Hinfahrt gab es immer wieder leichten Regen, aber der Rückenwind war mein heimlicher Komplize. Die Rückfahrt? Klar, da gab’s dann Gegenwind unter stark bewölktem Himmel. Aber es war nicht zu kalt – perfekt für eine flotte Fahrt.
Apropos Komplize: Gestern habe ich Euch von meinem beinahe leeren Akku berichtet (Energiemanagement 2.0: Meine Windschlacht auf dem Liegedreirad und die 5 besten Reichweiten-Tipps) und meinem Plan, es mit der letzten Reserve zur Arbeit zu schaffen. Mit etwas Rückenwind und supersparsamem Umgang mit der Elektrounterstützung ist es mir gelungen! Ich hatte zwar wirklich nur noch ein „Quantchen“ Restkapazität, aber konnte am Ende sogar noch kurz mit ECO-Unterstützung fahren, bevor Lunetta dann an der freundlicherweise vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Ladestation andocken durfte. Das war der eigentliche Test heute: Würde es klappen? (Spoiler: Ja! 🥳)
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Die #mdRzA-Bewegung: Mehr als nur Pendeln
Meine heutige Alltagsfahrt ist das Paradebeispiel für das, was die #mdRzA-Bubble antreibt. „Mit dem Rad zur Arbeit“ ist nicht nur eine tägliche Aktivität, sondern für viele Radfahrende ein Lebensgefühl und ein wichtiges politisches Statement. Es steht für den Alltagsradverkehr in seiner reinsten Form.
Alltag vs. Freizeit: Wo liegt der Unterschied?
Der Alltagsradverkehr grenzt sich vom Freizeitradeln dadurch ab, dass er ein zweckgebundener, regelmäßiger Verkehr ist: zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Schule. Hier zählt oft Effizienz, Verlässlichkeit und Geschwindigkeit. Man fährt bei (fast) jedem Wetter, die Route ist optimiert. Beim Freizeitradeln hingegen steht das Erlebnis, die Länge der Tour, die Erkundung der Landschaft oder der sportliche Aspekt im Vordergrund. Der Druck ist geringer, die Kleidung vielleicht bunter, die Pause länger. Kennst Du das auch, dass Du Dich freust, wenn Du die Fahrt zur Arbeit in eine Mini-Freizeittour verwandeln kannst?
Die Spezifika der Fahrt zur Arbeit
Was macht das Radfahren zur Arbeit so besonders? Es ist der tägliche, kleine Sieg über den Stau und die Parkplatzsuche. Es ist die Bewegung am Morgen, die den Kopf frei macht, und die am Abend, die den Stress abbaut. Viele #mdRzA-Enthusiasten organisieren sich online, tauschen Tipps zur Pendlerroute, zum besten Licht oder zur richtigen Regenkleidung aus. Es geht um Zuverlässigkeit und oft um die Optimierung der Infrastruktur – wie eben auf der gesperrten Kreisstraße bei Brauweiler.
Was beide Welten vereint
Trotz der Unterschiede gibt es starke Gemeinsamkeiten: Die Freude an der Bewegung, die Verantwortung für die Umwelt und der Wunsch nach selbstbestimmter Mobilität. Ob Du nun mit dem Lastenrad zum Kindergarten fährst oder mit dem Rennrad die Berge bezwingst: Wir sind alle Teil der großen Rad-Community, die für bessere Bedingungen kämpft. Und ich bin froh, dass mein Arbeitgeber das mi...