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How To Making A Faderfox DX2 Midi Controller Bluetooth Compatible
This video is about How To Make A Faderfox DX2 Midi Controller Yamaha MD-01 Bluetooth Compatible Purchase a Yamaha MD-BT01 Bluetooth Midi Adapter using link: https://amzn.to/38SS6Rh It will give me a few cents in commission from Amazon and cost you absolutely nothing. Thx. I bought a Faderfox DX2 Midi Controller from eBay, as its battery power its very portable. I assumed it was Standard Midi and would therefore work with all Bluetooth Midi Devices, but discovered I was wrong. So I #fixed1t without a small retrofit PCB designed by myself. Â This was not a simple process and if anybody else wants to try this I suggest you watch the entire video, if you miss any of the steps you'll be missing vital information. This video is for educational purposes to show me it could be done. Â Others should not attempted this operation and any damage caused by others copying this procedure is at the watchers own risk, I take no responsibility passing on this knowledge. Â The good news is that this video shows me that this may be a way to retrofit other Midi devices to make them compatible with Bluetooth Midi.Â
Malcolm aka #fixed1tÂ
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Faderfox Micromodul SC4 und PC4 Test
Heute stellen sich die Faderfox Micromodule SC4 und PC4 dem bonedo.de-Test und es ist fast schon kaum zu glauben, dass zwischen der ersten und der jetzt gerade erschienenen vierten Generation ganze zehn Jahre liegen – viel Zeit, betrachtet man die durchschnittliche Produkt-Lebensdauer von MIDI-Controllern am Markt. In dieser Zeit sind die verschiedenen Faderfox-Modelle zu einer festen Instanz in den Live- und Studio-Setups vieler Musiker geworden. Aus gutem Grund, denn die handlichen Steuergeräte folgen nicht nur einem recht eigenständigen Designkonzept, sondern decken auch funktional ein weites Feld ab.
Wie zum Beweis könnten unsere beiden Testkandidaten unterschiedlicher nicht sein: So ist der PC4 eine Poti-Drehbank, die sich für alle Anwendungen empfiehlt, bei denen möglichst viele Parameter dem direkten Zugriff unterliegen sollen. Das Micromodul SC4 dagegen ist nicht nur ein Universal-MIDI-Controller, sondern beherbergt auch eine komplette Sequencer-Logik samt visuellem Feedback und ein Setup zur Steuerung von Ableton Live.
Beide Micromodule sind universelle MIDI-Controller, die wahlweise via USB (1.0) mit einem Rechner kommunizieren oder MIDI-Daten direkt ausgeben. Im USB-Verbund begnügen sich die Signalgeber mit „Bus-Spannung“ und sind über das Camera-Connection-Kit auch iPad-kompatibel. Jede Testeinheit verfügt über einen MIDI-In- und Out-Port mit Routing- und Merge-Funktion, der in Form einer Miniklinke ausgelegt ist. Ein Adapter liegt bei.
Ableton Live wie Track
Während es sich beim DJ Controller PC4 um einen relativ einfach zu überblickenden Poti-Controller handelt, der mit einer Matrix aus 24 Drehreglern aufwartet, die in sechs Zeilen und vier Spalten angeordnet sind, ist der SC4 ein ziemlich ausgefuchstes (ungeplanter Wortwitz) Biest, das sich für verschiedene Aufgaben empfiehlt. Zum einen ist das natürlich das Betätigungsfeld als universeller MIDI-Controller, zum anderen die Steuerung von kontinuierlichen Parametern in Ableton Live wie Track Volume, Rack Macros, Sends und Panning. Die Königsdisziplin des SC4 ist schlussendlich der Betrieb als eigenständiger, monophoner Lauflicht-Sequencer mit acht Tracks und Pattern. Konzeptionell orientiert sich die Sequencer-Steuerung teilweise an dem Hardware-Sequencer „M185“ von „RYK“ und dem „Zaquencer-Hack“ für den Behringer BCR2000.
Ableton Live und Sequencer
Die Testgeräte erreichen mich in angenehm sachlich gestalteten, braunen Kartons, denen jeweils eine Treiber-CD, eine Bedienungsanleitung, ein USB-Kabel, ein Miniklinke-auf-MIDI-Adapterkabel und ein Miniklinke-auf-Miniklinke-Kabel zum Durchschleifen beigelegt sind. Dem SC4 wurde zusätzlich noch eine Schnellstartanleitung spendiert, die im Eilverfahren erklärt, wie die drei Modi (Controller, Ableton Live und Sequencer) zu erreichen sind.
Die nunmehr vierte DJ Controller Inkarnation der beliebten Faderfüchse geht, nachdem die Serien zwei und drei mit einer silbernen Frontplatte ausgestattet waren, wieder zurück zu den in schwarz gehaltenen Anfängen der ersten Baureihe. Geblieben ist das einladende, pultförmige Format mit seiner Arbeitsfläche von ungefähr 17 Zentimetern in der Höhe und 10,5 Zentimetern in der Breite. Ein rückseitig angebrachter Aufkleber gibt Auskunft über die grundsätzlichen Einstellungen des jeweiligen Controllers, die Seriennummer und den Umstand, dass die Befehlsgeber tatsächlich in Deutschland gefertigt werden. Vielleicht ein ganz gutes Beispiel, um mal das Wehklagen von Großunternehmen über die „untragbaren Lohnstückkosten“ in „good old Germany“ ins rechte Maß zu setzen. Die Verarbeitung ist ordentlich und wirkt trotz der kleinen Abmessungen robust und bühnentauglich. Vier kleine Gummiaufkleber stemmen sich dem Wegrutschen entgegen, was ihnen allerdings aufgrund des geringen Gewichts der Signalgeber nur eingeschränkt gelingt, in der Praxis aber auch nicht weiter stört. Alle Potis drehen sich mit angemessenem Widerstand und ohne Spiel in ihren Achsen. Insgesamt machen die Probanden einen guten und soliden Eindruck, was nicht ganz unerheblich dafür sein dürfte, dass die Micromodule schon so lange erfolgreich am Markt bestehen.
Beide Controller melden sich ordnungsgemäß als universelle Plug-and-Play-Geräte beim Betriebssystem (Win/Mac) an und werden über den USB-Bus mit Strom versorgt. Möchte man den SC4 im speziellen Ableton Live-Modus betreiben, müssen natürlich noch die entsprechenden Script-Dateien in das Ableton-Remote-Script-Verzeichnis des jeweiligen Betriebssystems verschoben werden.
StĂĽck Hardware irgendwelche Belegungen
Starten wir unsere Dreh- und Schraub-Session mit dem einfacheren Gerät der neuen Serie und das ist fraglos der Poti-Profi PC4. Direkt nach dem Einstecken steht er als MIDI-Controller in der DAW bereit, wobei der Hersteller aus gutem Grund auf das Beifügen von Mapping- oder Template-Dateien verzichtet, denn es macht keinen Sinn, für ein so „universelles“ Stück Hardware irgendwelche Belegungen vorzugeben. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang der mitgelieferte Bogen mit den kleinen Etiketten, die sich beschriften und auf dem Gerät, am besten unter Zuhilfenahme einer Pinzette, anbringen lassen.
Unter der angenehm sachlichen DJ Controller Frontplatte schlummert ein ganzes Arsenal von Funktionen, die einem auf den ersten Blick vielleicht gar nicht relevant erscheinen mögen, sich bei der Integration des Controllers ins spezifische Setup aber als höchst nützlich erweisen können. Zu nennen wäre hier zunächst einmal die Option, das Poti-Verhalten fest, via Shift auch im laufenden Betrieb, von „Jump“ (Parameter „springt“ beim Anfassen zum aktuellen Wert) auf „Snap“ (Parameter wird erst beim Überfahren des aktuellen Werts „abgeholt“) umzuschalten. Zudem kann jeder Drehregler des PC4 über ankommende MIDI-Daten „angelernt“ werden. Ein solches selbst erstelltes Mapping findet seinen Platz in einem der insgesamt sechzehn Setup-Speicherplätze, die auch via Sysex-Dump importiert werden können. Als überaus hilfreich dürfte sich in manchen Szenarien die Möglichkeit erweisen, MIDI-Daten frei zwischen USB-Port und MIDI-In/Out zu routen, was die Box zu einem vollwertigen MIDI-Interface macht – auch und besonders im Verbund mit iOS-Geräten.
Der PC4 leistet also immer da gute Dienste, wo softwareseitig eine Vielzahl von Parametern in den haptischen Zugriff gebracht werden soll oder muss. Das reicht von virtuellen Synthesizern und Effektgeräten bis hin zu Signalwegen und Equalizern.
Kommen wir zu unserem zweiten Kandidaten, dem Micromodul SC4, das sich als ein weitaus komplexeres Biest als der handzahme PC4 entpuppt. Hinter seinen insgesamt 30 Setups verbergen sich nämlich außer einem universellen MIDI-Controller (Setup 1-16) noch ein Ableton Live-Controller (Setup 28-30) und ein vollwertiger Step-Sequencer (Setup 17-27). Klar also, dass sich die Frontseite bei so vielen Funktionen ein ganzes Stück weit komplizierter präsentiert als die des PC4. Das liegt nicht zuletzt daran, dass hier sowohl Beschriftungen zur Bedienung des Sequencers sowie zur Steuerung von Ableton Live friedlich nebeneinander koexistieren.
Die Kommunikation und Interaktion
Die Kommunikation und Interaktion mit dem Gerät erfolgt über insgesamt zehn Funktionstaster, acht Push-Rotary-Encoder, über denen jeweils ein 12-segmentiger LED-Kranz thront, sowie ein vierstelliges LC-Display. Möchte man den SC4 für die Interaktion in eigenen Szenarien dressieren, kann das über MIDI-Learn oder die direkte Auswahl von Controller- oder Note-Nummern erfolgen. Wer hier ins Detail einsteigt, darf die Beschleunigungsrate von Parameteränderungen beim schnellen Drehen der Encoder und auch das Push-Verhalten (Halten, Schalten) der Tasten variieren.
Volume, Pan und Sends
Zwischen den Setups wechsele ich, indem ich die beiden Shift-Taster gleichzeitig drĂĽcke und dann mit dem ersten Encoder die gewĂĽnschte Nummer anwähle. Die insgesamt drei Ableton-Setups halten diverse Funktionen zur Track-Steuerung bereit, die von Standards wie Volume, Pan und Sends bis hin zur Kontrolle von Makros, Szenen- und Track-Wechsel oder der Quantisierung reichen. UnterstĂĽtzend wirken dabei die LED-Ringe mit ihrer zwar rudimentären, dennoch die Ăśbersichtlichkeit merklich verbessernden Visualisierung. Besonders hĂĽbsch: Wechsele ich den Modus, springen die Anzeigepunkte nicht, sondern zeigen eine Art Drehungsanimation, bis der neue Wert erreicht ist.Â
Die letzte Funktionseinheit, über die wir noch zu reden haben, ist der Step-Sequencer. Steps heißen hier „Stages“ und für jede dieser Stages kann ich folgende Parameter bestimmen.
Stages:
Note – Notenwert
Oktave – Die Oktavlage (1-7)
Accent – Velocity/Anschlagsstärke (1-127)
Length – Bestimmt, wie lange eine einzelne Stage gehalten werden soll
Repeat – Wiederholung jeder einzelnen Stage
Probability – Wahrscheinlichkeit, dass eine Note gespielt wird (0: wird nie getriggert bis 7: wird meistens getriggert).
CC – ein zusätzlicher CC-Controller zur freien Zuweisung
In der globalen Sequencer-Steuerung stehen folgende Parameter zur Modifikation bereit:
Tempo/Tap (Encoder 1) - 20 bis 250 BPM, Tempo-Tapping zur manuellen Synchronisation
Gate/Reset Clock (Encoder 2) – Gate-Time für jeden Trigger-Impuls in Millisekunden (10 ms bis 3 sec)
Length (Encoder 3) – Regelt die Dauer bis zum Pattern-Reset im Bereich von 1 bis 64 Clocks
Transpose/Set Notes (Encoder 4) – Transponiert die Sequenz im Bereich von +/-12 Halbtönen inklusive Skalenkorrektur
Nudge/Start (Encoder 5) – startet den Sequencer (bei internem Sync) und verschiebt den Takt einen Tick vorwärts oder rückwärts
Sync/Stop (Encoder 6) – stoppt den Sequencer und legt die Synchronisationsquelle fest (intern, USB, MIDI-Clock)
Swing/Remote (Encoder 7) – aktiviert den internen Swing-Modus mit wählbarem Schema:
Direction/Scales (Encoder 8) – legt die Laufrichtung des Patterns fest (vorwärts/abwechselnd vor und zurück, rückwärts, zufällig).Zudem lässt sich bestimmen, ob eine automatische Dur- oder Moll-Korrektur erfolgen soll.
Die ersten DJ Controller Schritte mit dem SC4 im Sequencer-Modus dürften auch sehr maschinennah denkenden Musikern nicht leicht fallen, denn die verschiedenen Modi und Funktionen wollen zunächst einmal erlernt und verstanden sein. Bei mir hat es ungefähr eine gute Stunde konzentrierter Beschäftigung mit dem Gerät und der Bedienungsanleitung bedurft, bis der kleine Sequenzgenerator und ich uns hinreichend miteinander vertraut gemacht hatten. Als überaus praktisch erwies sich dabei der Umstand, dass sich der SC4 auch mit iOS-Geräten bestens versteht. Bequem auf dem Sofa lümmeln und dabei eine vertrackte Sequenz zusammenschrauben zu können (im Test iMini von Arturia und Animoog von Moog), erhöht die Lernmotivation nämlich erheblich. Besonders die Möglichkeit, sowohl die Notendauer als auch die Anzahl der Wiederholungen pro Stage bestimmen zu können, sind es, welche die mit dem SC4 erzielbaren Ergebnisse weit über die normale, lauflichtprogrammierte Noten-Iteration hinausheben und sehr interessante rhythmische Ergebnisse entstehen lassen.
Live-, Sequencer- und Controller-Modus
Für Anwender, die oft und schnell zwischen Ableton Live-, Sequencer- und Controller-Modus wechseln wollen, empfiehlt es sich, die drei Setups auf aufeinanderfolgende Setups zu legen (beispielsweise 1-3). Denn das Springen zwischen den zweistelligen Programmnummern (17=Sequencer, Ableton Live=28) erweist sich in der Praxis als etwas umständlich.
Via: http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/faderfox-micromodul-sc4-und-pc4-test.html

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Faderfox Glanzmann Versus Test
Heute möchte ich euch den von DJ Controller Nyma und Magda entworfenen, in der Faderfox Glanzmann Schmiede produzierten MIDI-Controller „Versus“ vorstellen, besonders weil die beiden Producer und DJs Magda und Nyma bereits in ihrem Musikprojekt „Define the relationship“ unter Beweis gestellt haben, dass sie gut gemeinsame Sache machen können, wohingegen Michael Glanzmann und Matthias Fuchß mit dem omnipotenten 4midiloop Schlachtschiff bestens demonstrierten, zu welchen Synergiepotenzialen sie im Bereich Hardware fähig sind. Für den Versus haben nun alle vier die Köpfe zusammengesteckt und herausgekommen ist ein universeller Vierkanal-Controller für vier Decks, der sich an alle Performance-orientierten DJs und auch Musiker richtet. Kostenpunkt: Anderthalbtausend Euro.
Auch wenn man nach einem ersten, flüchtigen DJ Controller Blick auf den Versus auf die Idee kommen könnte, ihn als Spezialisten für die Steuerung von Traktors Remix- und Stem-Decks einzuordnen (was er fraglos auch ist), ist der Controller weitaus vielseitiger und soll sich auch in Verbindung mit anderen DJ-Programmen und DAWs gewinnbringend einsetzen lassen. Mit seinen insgesamt acht Alps-Fadern (vier pro Deck), 64 Tastern und zehn Potentiometern, zusammen mit 92 LEDs und drei LED-Displays, bietet der Versus jedenfalls ausreichend Bedienelemente, um vier Decks oder acht Einzelkanäle samt Effekte wirkmächtig zu manövrieren. Das alles ist in einer robusten Aluminium-Wanne in Avionik-Qualität verbaut, die zusammen mit den von Faderfox bekannten schlichten, aber schönen Bauteilen mit Messlabor-Charme zum professionellen, Tour-tauglichen Eindruck des Controllers beiträgt. Bei Bedarf können zwei Versus via DIN-Buchse kaskadiert werden. Für die Audioausgabe muss allerdings eine externe Hardware bemüht werden, denn der Controller beschränkt sich allein auf die Kontrolle von MIDI-Steuerinformationen.
Die Dokumentation, das Traktor-Template
Versus erreicht mich in einem regulären DJ Controller Paket, wie es eigentlich bei Vorserienmodellen üblich ist und da der Controller „on demand" gefertigt wird und der Verkaufspreis sich auf nicht ganz Massenmarkt taugliche 1500 Euro beläuft, ist auch für die Zukunft nicht mit einer eigens angefertigten und bedruckten Kartonage zu rechnen. Die Dokumentation, das Traktor-Template sowie die aktuelle Firmware lade ich mir auf der eigens für der Versus eingerichteten Website www.versus-control.com herunter. Die englischsprachige Bedienungsanleitung ist einigermaßen übersichtlich, dokumentiert allerdings nur die Belegung des Templates – konkrete Hinweise zum praktischen Einsatz gibt sie nicht. Da sich aber die Kernzielgruppe des Versus wohl nicht aus Traktor-Einsteigern rekrutieren wird, ist das zu verschmerzen.
Der Blick auf die Anschlusssektion zeigt ein aufgeräumtes Bild: Links startet das Buchsen-Ensemble mit zwei DIN-Steckern (5- und 8-polig), von denen der eine zum Kaskadieren zweier Controller und der optionalen Stromversorgung eines Controllers im Standalone-Modus dient, der andere einen MIDI-Out-Port bereitstellt. Es folgt eine USB-2.0-Buchse, die den Computerverbund herstellt und den Controller mit Strom beliefert. Den Abschluss nach rechts bildet eine Standard-Klinkenbuchse, an die optional ein Fußschalter angeschlossen werden kann.
Der Anspruch des Versus
Der Anspruch des Versus, ein road-taugliches Arbeitsgerät fĂĽr den Performance-orientierten DJ zu sein, wird durch die visuelle und haptische Erstinspektion bestätigt. Die Top- und Bodenplatte sind präzise und bĂĽndig mit dem soliden Aluminiumrahmen verschraubt, alle Bauteile sitzen ohne Spiel an den ihnen zugewiesenen Positionen und die 2,2 Kilo Gesamtgewicht lassen den Versus souverän auf seinen vier GummifĂĽĂźen ruhen. Besonders der Griff zu den Tastern kann gefallen, denn sie verfĂĽgen ĂĽber ein ausgesprochen hartes und präzises Druckverhalten und quittieren das Auslösen mit einem agilen Klick-Geräusch. Â
Wo es sinnvoll ist, sind die Tasterköpfe mit einer Status-LED ausgestattet. Auch die Mechanik der acht jeweils 60 Millimeter langen Alps-Fader in der Decksektion erfreut den Tester, gleiten sie doch butterzart und ohne jede Anstalt eines Widerstands über die Leiterbahn. Das Layout breitet sich auf 35 Zentimetern in der Tiefe und 18,5 Zentimetern in der Breite bei standesgemäßen 6 Zentimetern Höhe aus, wirkt aufgeräumt und trotz der hohen Funktionsdichte nicht überladen. Das liegt einerseits am guten Platzangebot, andererseits an der Gliederung in Funktionsgruppen.
BPM-, Deck-A/B/C/D- und Ordner-Navigation
Der Versus startet im Norden mit einer Effektsteuerung (vier Potis, vier Taster) nebst einer BPM-, Deck-A/B/C/D- und Ordner-Navigation rechts daneben. Von hier aus erreiche ich auch den System-Modus, der eine Neubelegung der einzelnen Bedienelemente ermöglicht. Darunter schmiegt sich die Fader-Sektion mit ihren vier Flachbahnreglern pro Deck an. Weiter südlich sitzen zwei Reihen mit Gruppentastern (1-4), die einen alternativen Parametersatz für die Fader aufrufen können (also 32 Fader-Zuweisungen insgesamt). Die Werkseinstellung in Verbindung mit Traktor liest sich wie folgt:
Loop-, Browse- und Navigationseinheit
Einfacher zu verstehen ist dann die DJ Controller Funktionsweise der acht FX-Assign-Taster: Mit ihnen aktiviere ich vier (mögliche) Effekte pro Deck. Unterhalb der optischen Mittellinie ist die Loop-, Browse- und Navigationseinheit platziert. Hier herrscht der stolze Versus-Operator über die Ansteuerung und Auswahl des nächsten Titels, startet und verschiebt Audioschleifen, deren Längen ihm pro Deck in zwei kleinen Displays angezeigt werden und er bewegt sich innerhalb von Dateien vor und zurück. Den Abschluss nach unten bildet eine pro Deck-Seite identische Matrix aus 15 Tastern, deren Aufgabenbereiche mit Pitch +/-, Bend und Hotcue (1-8) beschriftet sind, gefolgt von drei Tastern, von denen der alarmierend rote mit der naheliegenden Play-Funktion ausgestattet ist. Zusätzlich gibt eine 14-segmentige LED-Kette darüber Auskunft, an welcher Position sich der aktuell laufende Titel gerade befindet.
Der Taster zum Aufrufen
Ein kluges Detail: Der Taster zum Aufrufen von Shift-Funktionen ist doppelt vorhanden, einmal unterhalb der Fader-Sektion und am unteren Ende zwischen den Transporttasten. Wer mit den Fingern ausgiebig über die Bedienoberfläche hetzt und mit Doppelbelegungen arbeitet, wird das Feature schnell zu schätzen lernen.
Die Inbetriebnahme des Controllers
Die Inbetriebnahme des DJ Controller Controllers ist schnell erledigt: Nach der Verbindungsherstellung via USB erkennt der gastgebende Rechner den Versus als klassenkompatiblen Controller. Daraufhin gilt es nur noch, Traktor das Mapping in Form der entsprechenden TSI-Datei (in unserem Test die V 0.1) unter zu schieben und die wilde Hatz über die Decks kann beginnen. Das Mapping hält sich weitgehend an die auf der Frontplatte angebrachte Beschriftung, sodass Traktor aus dem Stand mit dem Controller „rund läuft“. Weitergehende Shift-Funktionen wie etwa die unterschiedlichen Fader-Gruppen-Modi oder die Adressierung der FX-Taster muss man entweder in der Anleitung nachlesen oder durch Ausprobieren herausfinden. Tatsächlich dürften das Erlernen der Funktionsbelegungen und das anschließende Training, um diese dann auch während der Arbeit in der DJ-Booth traumwandlerisch sicher abzurufen, ein nicht unerheblicher Lernaufwand sein. Viel Macht macht eben auch viel Mühe – daran ändert der Versus nichts.
Das zeigt sich besonders im Remix-Deck-Betrieb (der zum Zeitpunkt des Tests nur das Deck D unterstützt), wo das Hantieren mit Shift-Funktionen unumgänglich ist. So navigiert man beispielsweise mit Shift und den Hotcue-Tasten zwischen den verschiedenen Sample-Seiten und -Zeilen. Spätestens hier ist dann allerdings auch wieder der Blick auf den Monitor erforderlich, um die Übersicht zu behalten. Ebenso dürfte es für Anwender, die sich bereits an das NI-Farbschema gewöhnt haben, zunächst etwas beschwerlich sein, sich allein anhand der einfarbigen LEDs zu orientieren.
NIs S8 und D2
Eleganter gelöst zeigt sich da die Effektzuweisung der Decks über die dedizierten FX-Taster 1-4. Auch die anschließende Steuerung der Klangverbieger über die vier Potentiometer erweist sich als praxisgerecht, wenn auch nicht ganz so komfortabel wie bei NIs S8 und D2. Gut gefallen haben mir dann die beiden Loop- und Beatjump-Einheiten, die sich um den großen Browser-Encoder gruppieren. Die hier verbauten Endlosregler agieren präzise und die beiden Displays informieren gut sichtbar über die aktuelle Schleifendauer. Im Folgenden ist die Remix-Deck-Steuerung inklusive Effekten und die Loop-Funktion in Aktion zu hören:
Obwohl zum DJ Controller Zeitpunkt des Tests noch kein Live-Mapping verfügbar war, kann man den Versus natürlich auch mit der DAW von Ableton und jeder anderen lernfähigen Software verwenden. Ein kurzer Testlauf bestätigt nicht nur die universelle Einsetzbarkeit sämtlicher Bedienelemente, sondern zeigt auch, dass sich das Layout des Versus für eine Vielzahl möglicher Performance-Praktiken empfiehlt: Besonders die acht Fader, die in vier Gruppen dann auf insgesamt 32 Ziele wirken können, dürften sowohl bei den Kanallautstärken als auch der Effektsteuerung gewinnbringend einsetzbar sein. Schade ist in dem Zusammenhang eigentlich, dass der Versus keine Setups beherrscht, wie sie beispielsweise bei der Mikromodul-Serie zu finden sind. Hierdurch wäre die Möglichkeit des Controllers, Bedienelementen MIDI-Kommandos zuzuweisen, noch mal erheblich geheckspoilert worden. Denn macht man sich die entsprechende Mühe und durchforstet die Tabellen alter MIDI-Hardware nach den entsprechenden Sysex-Kommandos, könnte man den Versus auch als universelle Fernsteuerung für das MIDI-Rack zweckentfremden.
Im direkten DJ Controller Vergleich mit Natives D2, den ich glleichzeitig auch in meinem Testlabor begrüßen durfte, zeigt sich dann allerdings sehr deutlich, dass es mittlerweile eine fühl- und sichtbare Trennlinie in der Qualität und Quantität der Integration im Bereich der Traktor-Controller gibt. Diese Trennlinie verläuft genau zwischen jenen Geräten, die (noch) über Mappings angesteuert werden und denen, die Traktor nativ unterstützt. Dabei wirkt es stellenweise fast so, als gehöre der Faderfox einer anderen Zeit an. Einer, in der noch alle Hardware-Wege offenstanden und man Traktor in nächtelangen Mapping-Sessions erst noch zur Kooperation dressieren musste. Anders der D2: Er verschmilzt vom ersten Start weg so eng und selbstverständlich mit Traktor, dass man schon nach kürzester Zeit nicht mehr das Gefühl hat, mit ihm die Software zu kontrollieren, sondern ihn als selbstständiges Traktor-Gerät wahrnimmt (ein Effekt, von dem auch Maschine-User zu berichten wissen).
In Bezug auf die Software-Verzahnung und Informationsaufbereitung am Gerät, besonders in Verbindung mit Stems und Remix-Decks, sind die Eigenprodukte von NI also derzeit nicht zu schlagen. Alternativgeräte wie der hier getestete Versus gewinnen an diesem Punkt allerdings als Distinktionsmerkmal in der Außendarstellung des DJs eine neuerlich Bedeutung.
Via: Bonedo
Faderfox DX3 Test
Faderfox DX3 ist der Nachfolger des in Szenekreisen legendären Faderfox DX2, ein bekennender Decks- und FX-Controller für Traktor Scratch. Er wendet sich primär an DJs, die einen leichten Kampfgefährten für das DVS-System suchen, kann aber auch ohne Steuervinyl am externen Mischer betrieben werden. Dedizierte Steuereinheiten für die DVS-Schwergewichte Traktor und Serato waren bis vor Kurzem dennoch eher selten anzutreffen. Dies scheint sich langsam zu ändern, denn mit dem Erscheinen von Traktor Kontrol X1, Denon HC1000S und Konsorten tut sich was in diesem Marktsegment. Easy Installation und Support von Plug-n-Play sind schließlich zwei schlagkräftige und bei den Anwendern geschätzte Argumente.
Mit beidem können DJ Controller Faderfox seit jeher punkten. Revision 3 hat den Auftrag mit verbessertem Material, mehr Reglern und erweiterten Kontroll-LEDs seinen Traktoristen nun noch mehr Steuereffizienz anheim zu stellen. Und das auf der vollen Palette von vier Decks. Doch der Zugriff auf die Softwarefeatures allein reicht nicht aus, um einen effizienten Workflow zu gewährleisten. Vielmehr spielt auch die Belegung selbst eine große Rolle. Die kompakte Schaltzentrale wird direkt vom Hersteller programmiert. Und der weiß bekanntlich genau, wie seine Effektbox die größte Durchschlagskraft hat. Ob ihm das auch beim DX3 geglückt ist? Wir haben dem 249-Euro-Controller auf die Knöpfe und Regler geschaut.
Familienbande
Hamburger TĂĽftlerwerkstatt von Mathias
Faderfox D3 ist ein echter DJ Controller Spross der Hamburger Tüftlerwerkstatt von Mathias Fuchs. Unverkennbar. Er kommt in einem schlichten Karton mit Kabel, Manual und Treiber-CD. Das grundlegende Design hat sich, mal abgesehen vom Oberflächenlayout und den verbesserten gummierten Drehreglern, seit der Vorversion kaum verändert, die Verarbeitung lässt keinen Anlass zur Kritik. Das schwarze Kunststoff-Gehäuse wird durch einen etwa einen Zentimeter großen Fuß aufgebockt, so dass es etwa im 30-Grad-Winkel zum Anwender steht, was für eine vortreffliche Übersicht sorgt. Die Oberfläche ziert eine silberne Faceplate mit schwarzen Aufschriften, die Schriftzüge selbst sind jedoch etwas klein geraten. In dunkler Umgebung heißt es daher, sich eine kleines Stagelight aufzubauen oder alle Befehle auswendig zu lernen. Natürlich kann dies bei bis zu 250 MIDI-Parametern ein wenig dauern, macht aber viel mehr Sinn. In der Traktor-Praxis, das kann ich vorwegnehmen, kommt man mit wenigen Trainingsrunden aus, um die Funktionsweise zu verinnerlichen. Der Effektspezialist steht auf vier Plastiknoppen. Grazile Feinmotoriker dürften damit kaum Probleme haben, bei wilden Moves auf glatten Böden kann der Hanseat schon mal etwas verrutschen. Ein wenig wiederverwendbare Haftknete hilft in einem solchen Fall weiter.
Aufbau
Cues, Pitch und Co
Der Testkandidat ist in drei DJ Controller Hauptbereiche aufgeteilt. Oben die Effektabteilung, unten die Transportsektion, in der Mitte Loops, Cues, Pitch und Co. Die einzelnen Abteilungen sehen wir uns mit Traktor Pro und Serato Scratch Live 2.0 im Praxisteil natürlich noch genauer an. Insgesamt bringt der Konstrukteur fünf Push-Encoder, zehn Drehregler, 31 Mikrotaster und einen Shift-Button auf einer Fläche von 10x 18 Zentimetern unter. Hochwertige ALPS-Potis und -Encoder sorgen für nötiges Vertrauen, denn sie fühlen sich beim ersten Befummeln bereits gut an. Besonders den Standfuß möchte ich noch einmal hervorheben. Diese Konstruktion ermöglicht mir, den Burschen direkt auf meinen DJM-600 zu platzieren, und zwar dort, wo BPM- und FX-Anzeigen positioniert sind, die ich im Praxiseinsatz mit einem DVS nicht benötige. Auf den 92er:Xone passt er aber leider nicht. Er ist auch nicht gerade wurstfingerkompatibel, schon alleine wegen der etwas klein geratenen Mikrotaster.
Nanu, wo ist der DJ Controller MIDI-Port? Verschwunden. Und mit ihm auch gleich das Batteriefach, welches den Vorgänger mit Betriebsspannung versorgte. Dafür blitzt mir ein universeller serieller Bus ins Auge, der den Probanden auch gleich mit der nötigen Power versorgt – unter anderem für sage und schreibe 33 Status meldende LEDs. Na also. Meiner Meinung nach wurden hier gleich zwei DX2-Defizite beseitigt. Erstens ist dadurch nun ganz offensichtlich, welches der bis zu vier Softwaredecks gerade vom Protagonisten beackert wird. Zweitens ist die Integration in ein bestehendes Set ohne MIDI-Box oder MIDI-fähige Soundkarte noch einfacher zu vollziehen. Der Hersteller entschied sich für abgewinkelte USB-Stecker. Dies ist eine vortreffliche Entscheidung, denn so sollte es in der Regel nicht zu Problemen mit dem Displaywinkel kommen, wenn man den Tausendsassa auf dem Laptop aufbockt.
Mobilität
Der taschenbuchgroße Kampfzwerg bringt gerade mal 350 Gramm auf die Waage und ist somit für den mobilen Einsatz geradezu prädestiniert. Die Konstruktion wirkt sehr robust, da sollte so schnell nichts brechen.
Case, Multicore- und USB-Kabeln
Dennoch spricht nichts dagegen, ihn in einer gesonderten HĂĽlle zu verstauen, denn wer weiĂź, welche Gefahren noch so in den Tiefen einer DJ-Tasche lauern. FĂĽr den Anfang kann man sich ja aus der Luftpolsterfolie mit durchsichtigem Paketband eine leichte, gepolsterte, vor Staub und Kratzern schĂĽtzende Tasche basteln, wie auf dem nachstehenden Foto zu sehen. Mit DX3, Native Instruments Audio 8, zwei Stantonsystemen im Case, Multicore- und USB-Kabeln, Netbook, Kleinkram sowie Skullshell brachte die Gigbag nicht einmal drei Kilogramm auf die Waage.
Faderfox mit Traktor Scratch Pro
Gerade bei DJ Controller Traktor-Usern sind die Geräte von Faderfox sehr häufig anzutreffen, da sie trotz ihres engen Raumes genau das bieten, wonach es den meisten Traktoristen dürstet – den Zugriff auf Loops, Klangverbieger und die Musikbibliothek, ohne dafür zum Laptop greifen zu müssen. Wer Lust hat, kann ja mal bei einem Videoportal nachsehen, was die FX-Ikonen so auf der Bühne aufbauen. Ein Faderfox ist nicht selten dabei! Nun haben die kleinen Kanzelbewohner jedoch gerade aus der Hauptstadt Konkurrenz bekommen. Traktor Kontrol X1 ist ein Spross der Berliner Software-Spezialisten Native Instruments, die seit Beginn dieses Jahres mit einer eigenen Interpretation eines Decks’n’FX-Controller aufwarten.
Effektzone
Auch Workflow und Handling
Das obere DJ Controller Drittel widmet sich den FX-Slots. Zwei mal vier Potis und Tasten steuern Attribute und Mischungsverhältnis sowohl im erweiterten Modus als auch in der Daisy-Chain. Die Parameter werden über die Encoder ausgewählt und eingestellt, der untergeordnete Button schaltet den Effekt ein (Chained) oder steuert weitere Funktionen (Advanced). In Kombination mit “Preset” rufen die grünen Mikrotaster je bis zu vier gespeicherte Effektvoreinstellungen auf. Sehr schön. Jede horizontale Bank kann per Shift-Kombination auf die Slots 1-4 geroutet werden, so dass einer adäquaten Bedienung aller Systemkomponenten bei maximal zwei simultanen Slots von technischer Seite nichts im Wege steht. Auch Workflow und Handling im praktischen Einsatz hinterlassen einen souveränen Eindruck.
Cue, Cup und Sync
Um das DJ Controller Klanggewitter dann auf den Tanzflur loszulassen, müssen die Effekte noch auf den Kanal der Wahl losgelassen werden. Dies geschieht in der Transportsektion mit Shift und den nebenstehenden Schaltflächen und funktioniert sehr gut. Die roten Lämpchen geben ein klares Feedback, auf welchem Deck, respektive Layer gerade gearbeitet wird. Auch das Steuern der Software-Player 1-4 gelingt sehr gut. Play, Cue, Cup und Sync übernehmen ihre traditionellen Aufgaben. Dazu schubsen zwei Pitch-Bend-Taster die Decks in den Gleichschritt, sollte die automatische Synchronisation nicht gelingen und Nachregelbedarf bestehen. Ein Großteil der DVS-Anwender wird sicherlich am Turntable beatmatchen und pitchen. Falls sie aber gerade an der Konsole werkeln und ein Takt aus dem Ruder läuft, steht hier schnelle Hilfe bereit.
Ein Knopfdruck löst Pitch-Reset
Auch der mittlere DJ Controller Part ist sehr interessant ausgetüftelt. Ein Push-Encoder navigiert durch Trees und Playlisten. Zwei „Nachlader“ befördern den Track ins Deck. Der flankierende Drehregler zeichnet sich verantwortlich für das Filter und die Tonhöhenkorrektur. Ein Schmankerl ist sicherlich die Multifunktionszone. Je zwei identische Sektionen sind mit zwei Multi-Instance-Encodern ausgestattet. Der rechte hat die Betriebsstellungen “Cues”, “Pitch” und “Size” inne.“ Cue” setzt auf Druck eine Markierung, mit “Shift” wird diese wieder gelöscht. Im Uhrzeigersinn geht´s zum jeweils nächsten Punkt, eine Rückwärtsdrehung springt zum vorherigen Cuepunkt. Während der Wiedergabe muss der DJ aber in der Rückwärtsbewegung etwas kräftiger schrauben, da der Song unmittelbar weiterspielt und ein Encoder-Schritt immer zur gleichen Position führt – quasi ein Stottereffekt. Pitch verändert die Geschwindigkeit, in der Grundeinstellung um etwa ein Prozent pro Umdrehung. Ein Knopfdruck löst Pitch-Reset aus. Size legt Status und Größe des Autoloops fest. Die Modeswitcher setzen in Kombination mit Shift manuelle Loops. Der zweite Endlosdrehregler steuert “Seek”, “Key” und “Move”. Seek spult mit Hochgeschwindigkeit im Track, langsamer geht’s niedergedrückt. Key steuert die Tonhöhe (+/- 1 pro Schritt). Move ermöglicht Beatjumping, versetzt einen laufenden Audiozyklus in seiner Songposition oder verändert Loop Einsprungs- oder Endpunkte und somit Länge und Flankenposition im Handumdrehen. Das ist wirklich gut durchdacht. Jetzt wäre natürlich zusätzlich eine freie Zuweisbarkeit auf alle vier Decks angenehm, denn dadurch könnten auch Decks C und A simultan angesteuert werden. Doch so wie es ist, ist das Ganze softwarekonformer: rechts die rechten Decks, links die linken Player. Wichtig: Nach einem Deckwechsel gibt es im Praxistest keine Wertesprünge. Der Pickup-Mode erfordert ein Abholen des letzten Parameters. Im direkten Vergleich mit dem DX2 hat der DX3 also bezüglich der Ausstattung noch einmal kräftig zugelegt. Dass es dabei etwas enger im Zentrum wird, ist verständlich.
Faderfox mit Serato Scratch Live
Klassische DJ-Softwares, die eine umfangreich ausgestattete Effektsektion mitbringen, lassen sich an einer Hand abzählen. Serato hat Scratch Live 2.0 mit zwölf makrofähigen Vertretern ins Rennen eingestiegen, den passenden Controller ist man bis dato jedoch schuldig geblieben. Das verwundert, denn eine nahtlose Verzahnung von Soft- und Hardware steht doch gerade bei den Neuseeländern sonst hoch im Kurs.
Die Drehregler steuern Effektparameter
Module aus der Faderfox-Serie sind in meinen Augen sehr geeignete Kandidaten, um die vielen Funktionen der Software angemessen zu steuern. Wir haben eine Konfigurationsdatei für den DX3 angelegt. Sie steht exklusiv bei bonedo.de zum Download bereit. Schauen wir uns zunächst die Belegung der oberen Poti-Reihe an: Sie ist unter anderem für die beiden Effekt-Units zuständig. Die Drehregler steuern Effektparameter und Typen. Die grünen Mikrotaster schalten das Layout der Benutzeroberfläche und der Library-Views um. Dazu wechseln sie zwischen Files, Browse, History und Prepare.
Die zentrale Sektion browst per Push-Encoder durch Playlisten und fokussierte Tabs. Zwei Load-Buttons befördern die Songs ins Deck. Drückt der DJ den Encoder nieder, landet die Auswahl in der Prepare-Liste und er kann so sein Set bequem vom Controller planen. Ferner dirigiert er manuelle, automatische oder bis zu neun gespeicherte Loops über die Multifunktions-Encoder. Weiterhin steuert das Zentrum Rolls, Censor oder navigiert in der Wellenform.
Relative, Internal und Through
Auch der Transportsektion kommt eine zentrale Bedeutung zu. Sie hat nicht nur Play, Pitchbend und temporäre Cue-Points unter der Haube, sondern schaltet auch die Effekt-Slots ein und spielt Hotcues ab. Zudem ermöglicht sie im laufenden Betrieb zwischen den unterschiedlichen Betriebsmodi (Absolute, Relative, Internal und Through) zu wechseln.
Der Griff zum Notebook
Im Studio, direkt auf dem DJ Controller DJM platziert, spielt der Hanseat auch im Serato-Kombinat seine Stärken aus. Er loopt, rollt und feuert Effekte ab. Der Griff zum Notebook ist für eine kreative Performance quasi nicht mehr nötig. Faderfox DX3 zeigt sich auch hier als sehr kompetenter Zeitgenosse, selbst wenn der DJ nur mal eben am heimischen Rechner im internen Modus ein paar spontane Initialzündungen ausprobieren will. Allerdings kann es unangenehm sein, dass in diesem Modus die LEDs dunkel bleiben. Die fehlende optische Rückmeldung von Play und Sync kann ich persönlich verschmerzen, da Serato ja bekanntlich keine Sync-Funktion besitzt und ich in der Regel weiß, welcher Plattenspieler gerade läuft. Um die Effekt On-Lämpchen ist es jedoch schon sehr schade.
Quelle: http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/faderfox-dx3.html
Faderfox DL3 Test
Wenn das Schuhwerk von Schnallen- und Klettverschlüssen auf selbst zu bindende Senkelausgaben umgestellt wird, ist das sicherlich eine der schwierigsten Übungen im jungen Leben eines heranwachsenden Menschen. Da hat es ein DJ-Einsteiger schon leichter, denn Softwareprogramme mit automatisch generierten Loops und Eingabequantisierung schützen nicht nur Anfänger vorm musikalischen Gau. Spezielle Steuereinheiten unterstützen den Prozess ferner durch Tasten und Regler auf effiziente, natürliche und mauslose Art.
Mein heutiger Testkandidat Faderfox DL3 scheint für eben diesen Einsatz prädestiniert. Der Spross des Hamburger Tüftlers Mathias Fuchs stellt Loopabteilung, Effektsektion und manch anderes Leckerchen in Aussicht. Mit 249 Euro Verkaufspreis liegt der Hansestädter etwas über dem Hauptkonkurrenten Native Instruments Traktor-Kontrol X1 (198 Euro). Was die beiden sonst noch so unterscheidet, erfahrt ihr hier (Test NI Kontrol X1) und im nachfolgenden Artikel.
Faderfox-Controller gehören seit DJ Controller Anbeginn der digitalen DJ-Revolution gerade hierzulande zu den beliebtesten Traktor Scratch-Tools. Mit Revision 3 öffnen sie sich nun auch den Serato-, Mixvibes- oder Torq-Usern auf unkomplizierte Weise, denn ab heute heißt der Transportweg nicht mehr Fünf-Pol-Schnittstelle, sondern Universal-Serial-Bus, oder kurz USB. Konnte die zweite Baureihe der schlauen DJ-Kanzel-Bewohner schon einige Verbesserungen zur Urversion vorweisen, so kommen mit der dritten Auflage runderneuerte Layouts, mehr Bedienelemente, optische Statusanzeigen und volle Vier-Deck-Unterstützung für Traktor Pro zum Vorschein. DL3s Jagdrevier ist das Zentrum eines DVS-Systems am besten direkt auf dem DJ-Mixer. Sein Jagdgefährte ist Scratch-Pro. Durch die sehr kompakte Bauweise passt er auch gut auf ein Standard 15-Zoll-Notebook oder auf mein 13“- Macbook. Kabel mit Winkelenden hat der Hersteller bereits beigelegt. Es ist sogar möglich, zwei Units rechts und links neben dem mittigen Trackpad zu platzieren und mit Doppel-Controller loszulegen. Vorausgesetzt, es sind genügend Anschlüsse vorhanden.
Aufbau
Zwei Mal vier Drehregler
Der Westentaschencontroller ist in drei Bereiche aufgeteilt. Die nördliche Sektion widmet sich ganz der Effektsteuerung. Zwei Mal vier Drehregler lenken je eine Traktor FX-Einheit. Die Potis bringen dem User einen natürlichen Widerstand entgegen und geben dem Protagonisten Kontrolle über Effektparameter und Preset-Wechsel. Zum Einschalten und Selektieren der FX-Slots dienen acht grüne Mikrotaster. Ferner ist es möglich, eins von maximal vier voreingestellten Presets für das aktive Slot zu laden. Prima! Möchte der DJ eine besonders gelungene Einstellung festhalten, geschieht dies per Snapshot-Taste genau so bequem vom Controller aus.
Mit einem Faderfox ist der Griff zu Tastatur oder Maus quasi obsolet. Die Navigation in der Musikbibliothek übernimmt ein Push-Encoder. Load bringt den ausgewählten Song abspielbereit in das gewünschte Deck oder schaltet durch die Favoritenlisten. Das benachbarte Filterpoti steuert wahlweise Filterfrequenz oder Key-Correction. Das hört sich im Falle von Traktor Scratch Pro wie folgt an.
Ein Schwerpunkt des DL3
Ein Schwerpunkt des DJ Controller DL3 liegt in der Steuerung von Loops. Zur optischen Kontrolle verbaut der Hersteller pro Seite elf LEDs. Sie zeigen die aktuelle Länge der Wiederholschleife direkt an der Konsole an, sodass der DJ nicht erst den Blick zum Notebook wenden muss, bevor er den Loop aktiviert. Toll! Die kleinste Länge eines Soundschnipsels beträgt laut Aufschrift 1/32 Beat, die maximale Länge ist 32 Beats. Der komplette Audiozyklus lässt sich auch auf Knopfdruck im Song versetzen. Hier sorgt Traktors Beatgrid dafür, dass die Schleife trotz einer Positionsänderung „in-the-mix“ mit einem zweiten Track im Takt bleibt. Die Versatzlänge kann dabei ebenfalls über die Hardware festgelegt werden. Korrekt analysiertes Audiomaterial ist allerdings die Grundvoraussetzung für ein musikalisch einwandfreies Gelingen. Wer seine Schleifen lieber per Hand bindet, verwendet die Divisor-Tasten zusammen mit Shift. IN legt den Einsprungspunkt fest, OUT das Flankenende. Bei einem Wechsel zu Deck drei oder vier bleibt die jeweilige Einstellung für jeden Player separat erhalten.
Am FuĂźe des Controllers
Am Fuße des Controllers ist eine kleine, aber feine Transportsteuerung verbaut. Sie schaltet durch die vier Abspieleinheiten, ermöglicht eine automatische Synchronisation und weist die Effektbataillone dem gewünschten Kanal zu.
DVS-Systeme
Zum Blenden und Equalizing
Ich habe den DJ Controller Waterkant-Spezialisten zunächst unter Traktor Scratch Pro am externen Mischpult getestet. Im Studio stehen dafür zwei Technics Klassiker Typ SL1210 MK2 mit einem Pioneer DJM-600 bereit. Zum Blenden und Equalizing während des Zwei-Deck-Betriebes verwende ich die Mischpult-Kanäle eins und zwei. Den Kontrollfuchs platziere ich rechts oben auf dem Mixer. Und zwar dort, wo die Anzeigen für Effektparameter und den Beatcounter sind, denn diese benötige ich beim Einsatz des DVS-Systems nicht. Das ist äußerst platzsparend. Dank des hinteren Sockelstücks steht der Controller in einem ergonomischen Arbeitswinkel und sollte dem Probanden auch in der engsten DJ-Kanzel noch ein Plätzchen sichern. Nicht jeder MIDI-Controller besteht auf so engen Raum. Wer allerdings mit vier Softwaredecks und externem Mischpult arbeitet, sollte nach einer anderen Ablagemöglichkeit für den Kontrollfuchs Ausschau halten, denn er steht hautnah neben der Poti-Reihe des vierten Kanalzuges. Vielleicht ist ja auf dem Laptop noch Platz.
Auch Potis und Schalter
In seinem angestammten Terrain kann sich der Kontrollfuchs gut behaupten. Der Zugriff auf die Bibliothek per Encoder ist praktisch, geladen wird immer in die aktiven Decks. Auch Potis und Schalter dirigieren ihre Effekteinheiten wie erwartet ausgezeichnet, wechseln auf Wunsch zwischen dem verketteten und erweiterten Modus oder laden Voreinstellungen. Sehr effizient gestaltet sich auch die Bedienung der Loopabteilung. Alles unter Kontrolle sozusagen. Ich kann jedoch von Glück sprechen, dass ich keine „Bärenpranken“ habe. Denn ein wenig eng ist das Tasten-Layout schon. Ansonsten habe ich hier nichts zu beanstanden.
Familienbande
Im Bund mit Mini-Pult-DJ3
Auch im DJ Controller Zusammenspiel mit seinen Geschwistern wusste der Proband zu gefallen. Er befreit von einigen Doppelbelegungen und bietet in Kombination mit DX3 den simultanen Zugriff auf alle vier FX-Slots. Dadurch hat der Consollero sein Setup jederzeit noch fester im Griff. Im Bund mit Mini-Pult-DJ3 erweitert sich unter Verwendung des softwareinternen Mischpults der Umfang auf Equalizing und Blendfunktionen für bis zu vier Decks. Die Kontrolleinheiten belegen je einen Rechner-Port, das ist nun mal bei USB-MIDI an der Tagesordnung. Wer dazu noch eine externe Festplatte und ein Sound-Interface anschließen will, könnte je nach Computermodell unter Umständen ein Hub benötigen. Falls noch kein Interface vorhanden ist, Native-Instruments Traktor zertifizierte Audio-Palette (ab 199 Euro) ist sicherlich eine gute Wahl. Für manchen stellt vielleicht das ansehnlich ausgestattete und preislich sehr attraktive Hercules-Deejay-Trim-4/6-Interface eine budgetfreundliche Alternative dar. Es bringt auch gleich einen internen dreifach USB-Verteiler mit. Allerdings ist es ziemlich groß und mit 1,5 kg auch recht schwer. Zudem läuft es zwar mit Duo und Pro, aber nicht mit den Scratch-Applikationen, wäre aber durchaus für einen DVS-Einsatz mit Mixxx, Mixvibes oder Wahlpartner Virtual DJ geeignet.
Serato Scratch Live
Dank USB-MIDI-Kompatibilität können nun auch DJ Controller Serato Scratch Live User auf unkomplizierte Weise aus dem vollen Waterkant-Arsenal schöpfen. Gerade DL3 mit seinen expliziten Loop- und Effektabteilungen bietet sich für ein paar Proberündchen an, auch wenn die FX-Slots ein wenig anders aufgebaut sind, als ihre Berliner Pendants. Da der Hanseat nicht nativ von SSL unterstützt wird und auf der Serato-Webseite erwartungsgemäß kein Mapping zum Download bereitsteht, muss der Käufer selbst Hand anlegen. By the way, Herr Fuchs, wie sieht´s denn bei einer vierten Generation mit einer optionalen auswechselbaren Faceplate aus? Das würde sicherlich nicht nur Serato-Usern gefallen. Aber auch ohne Overlay ist die Bedienung schlüssig und die Software-Programmierung geht schnell von der Hand. Also schnell das SL3-Audiointerface angestöpselt.
BROWSE, HISTORY und PREPARE
Ich mache mich auf in die DJ Controller Preferences, wo DJ-FX im Plugins-Tab geladen werden. Nach einem Klick auf das MIDI-Icon kann ich mit der Konfiguration beginnen. Das erste Poti soll FX-Slot1 steuern. Also wähle ich erst den Knopf in der Softwareoberfläche und drehe dann an der Hardware - fertig. Eingeschaltet wird über den grünen Button mit der Nummer 1. Um den Typus auszuwechseln, verwende ich den Shift-Button in Kombination mit dem eigentlichen Parameter-Regler. Das klappt wie am Schnürchen. Eingeschaltet wird über die Mikrotaster, die im Betriebsmodus drei und vier Playlist-VIEWS umschalten und mauslosen Zugriff auf den Datenbestand, sprich FILES, BROWSE, HISTORY und PREPARE geben.
Wer im erweiterten FX-Mode arbeiten möchte, betätigt das Listenzeichen auf der rechten Panel-Seite. Insgesamt stehen, je nach Anzahl der Parameter und Klangverbieger, bis zu 15 Drehregler pro Seite bereit. Sicherlich eine kleine Herausforderung für die oberen acht Knöpfe, aber mit den Funktionstasten nicht unmöglich. Vielleicht ist es aber gar nicht nötig, in so einem Umfang zu mappen und jedes einzelne Attribut während der Performance live anzusteuern. Wieso? Serato Scratch Live 2.0 kann im Vorfeld definierte Effektmakros über den jeweiligen Superknopf, den obersten in der Hierarchie dirigieren. Dann kommt der User wieder bequem mit den beiden Bänken aus.
Um das Kreativ-Feuerwerk auf´s Deck der Wahl abzufeuern, respektive einzuschalten, bieten sich die schwarzen Buttons der Abspielsektion an. Dazu noch Pitchbend-Funktion und auch eine Hotcue-Abteilung auf einem freien Layer finde ich nicht unattraktiv. Doch die Taster und das Layout sind dafür vielleicht für manchen etwas zu klein geraten. Der Abspielmodus wird bequem über die Konsole gesetzt.
 Um das DJ Controller Kreativ-Feuerwerk auf´s Deck der Wahl abzufeuern, respektive einzuschalten, bieten sich die schwarzen Buttons der Abspielsektion an. Dazu noch Pitchbend-Funktion und auch eine Hotcue-Abteilung auf einem freien Layer finde ich nicht unattraktiv. Doch die Taster und das Layout sind dafür vielleicht für manchen etwas zu klein geraten. Der Abspielmodus wird bequem über die Konsole gesetzt. Der mittlere Konsolenteil steht auch hier voll im Zeichen der Loopkontrolle. In meinem Konfigurations-File dient der Filter-Regler als Loopcutter, also zum Festlegen der Loop-Längen und Auswählen bereits gespeicherter Schleifen. Der blaue Kreis schaltet den Loop ein, die beiden grauen Tasten spielen ROLLS und INSTANT DOUBLES. Auch manuelle Schleifen sind mit an Bord. Bleibt noch die Frage nach einer mauslosen Bedienung der Musikbibliothek. Dafür setze ich den LIST-SELECT-Encoder ein. Einmal zugewiesen muss dann noch der Modus-Operandi mit der C-Taste des Computer Keyboards auf „relative 2´s complement“ umgestellt werden. Per Click landet die Auswahl in der PREPARE-Liste, die LOAD-Buttons befördern sie ins zugehörige Deck. Aber seht selbst..
Faderfox DL3 macht im Zusammenspiel mit Scratch Live eine gute Figur, auch wenn leider die Loop-LEDs nicht funktionieren. Wer noch keinen adäquaten Effektcontroller besitzt, der könnte meiner Meinung nach den Einsatz eines Fuchs-Modelles in Erwägung ziehen.
 Hier findet ihr Konfigurationsdatei und PDF schön verpackt.
Quelle: http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/faderfox-dl3.html