Diese Gesellschaft ist Erwerbslosen-feindlich! Auch in der (queer-) feministischen, linken oder sonstwie - Szene. Erwerbslosigkeit wird als politisches Thema damit immer und immer wieder umgangen. Das ist auch etwas persönliches. Das grenzt uns aus. [...] Ich habe kein Bock mehr, unsichtbar gemacht zu werden. Es ist für uns Alle, auch_gerade erwerbstätige, wichtig, das Thema persönlich öffentlich herauszukramen, da bin ich mir sicher. Sich gegen das gegeneinander ausspielen zu stellen und uns zu verbünden. Also, wenn wer zum Beispiel Sexismus im Jobcenter erleben, das Leute, auch die dies nicht erleben, was machen. Und zwar was der betroffenen Person hilft, was dann wiederum nur sie weiß. Also auch mal nen Schritt zurück zu machen, damit es wirklich breiten Protest geben kann. Und das gilt auch für erwerbstätige. Es gibt viele Möglichkeiten uns zu unterstützen. Und wenn es nur arbeitswütige Unterdrücker aufklären ist, oder mit zum Jobcenter kommen und schweigend als "Beistand" dabei sitzen. Oder größenwahnsinnige Erwerbstätige davon abhalten, Erwerbslosen-Bewegungen zu vereinnahmen. Für mehr Sichtbarkeit von unseren Stimmen sorgen. Kritik annehmen ist oft der erste Schritt. Kritik ist ein Geschenk, kein Angriff, Schuldgefühle helfen nix. Selbstliebe ist auch wichtig! Naja. Verantwortung halt.