sie lässt die trauer gedeihen,
zwei schritte vom efeu
auf dem friedhof,
denn dort war sie.
-
ich bin kein mädchen,
sondern ein tautropfen,
denn nachts überziehen
feucht schimmernde tränen
meine haut mit einem salzigen film,
der am morgengrauen verkommt.
vielleicht auch eine motte,
ein nachtfalter,
denn die sonne ist mir zu grell,
denkt sie.
"solange es sonnenuntergänge
und mondlicht gibt,
wächst irgendwo der rosengarten
und das meer",
sagst du,
während sie gewebt in rosen im see ertrinkt.
-
das mädchen erhangen im baum wird blume,
ihre gedrängte spieluhr spielt
für die schlaflosen leute.
dies wäre die sprache,
in der sie gesungen hätte.
alles scheint authentischer und realer.
© j.k / gedankensprache










