Vom Sternfahrt-Trubel in Berlin bis zur Hitzewelle daheim im Revier: Mein Juni 2026! ☀️🌧️ #radfahren #brompton #warumichradfahre #lifestyle65 #jun26 #warumichradfahreblog #HeimatEntdecker
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Gedanken im Sattel: Wenn Zeitungsmeldungen den Flusslauf erklären 🚲📰 Es gibt keine Zufälle. Eigentlich wäre von der gestrigen Fahrt die Erft hinunter bis nach Bedburg nichts Ungewöhnliches zu berichten gewesen. Doch die Schlagzeilen im heutigen Kölner Stadt-Anzeiger haben das Thema Wasser ganz oben auf die Tagesordnung gesetzt. Auf Seite eins des Wirtschaftsteils wird der „Ausnahmezustand beim Trinkwasser“ thematisiert. Parallel dazu warnt der Lokalteil vor Starkregen und Überschwemmungen. Ein dritter Bericht beschreibt die Erft und ihre Umgebung als Kunstraum, inklusive der historischen Flussverläufe. Von den dort erwähnten Kunstwerken habe ich bei meinen Fahrten flussaufwärts am Samstag und flussabwärts am Sonntag zwar nichts bemerkt, aber ich habe schlicht nicht darauf geachtet. Durch die Medienberichte verschiebt sich mein Fokus heute noch einmal deutlich auf das, was ich am Wochenende links und rechts des Weges gesehen habe. Streiflicht 1: Der Zustand der Erft 💧🌿 Den genauen Wasserstand der Erft sachlich zu beurteilen, ist schwierig. Der Fluss teilt sich regelmäßig auf, verfügt mittlerweile über zwei längere renaturierte Abschnitte und der Füllstand hängt maßgeblich von den verschiedenen Wassereinleitungen aus den umliegenden Tagebauen ab. Ab Zieverich fiel mir jedoch auf, dass der Flussgrund fast überall klar sichtbar war und sich im Flussbett dichte Pflanzenstrukturen gebildet haben. Dies sind biologische Indikatoren, die auf einen niedrigen Wasserstand bei gleichzeitig hoher Wassertemperatur hindeuten. Immerhin sorgt die Kombination aus Wärme und der Bodenfeuchtigkeit entlang des Ufers für einen dichten, grünen Bewuchs. Diese Abschnitte spendeten mir zwischen Bergheim und Bedburg fast durchgehend Schatten. Das machte die Fahrt trotz der aktuellen Sommerhitze kühl und angenehm. Streiflicht 2: Ein romantisierendes Wandgemälde in Bedburg 🎨🧱 In Bedburg fiel mein Blick auf ein großes Mural. Im Zentrum zeigt das Wandbild einen breiten, blauen Strom. Flankiert wird dieser Fluss im Bild von Miniaturdarstellungen des Strukturwandels: links ein Tagebau, rechts ein Kraftwerk, alles eingebettet in eine dichte, grüne Waldlandschaft. Die Darstellung weckt bei mir Zweifel, da sie die Realität im Revier nicht abbildet. Welcher Fluss soll das sein? Die Erft ist nicht so mächtig. Der Rhein wiederum fließt kilometerweit am linksrheinischen Braunkohlerevier vorbei. Auch die bewaldete Kulisse entspricht nicht der Wirklichkeit, die hier primär von flacher Landwirtschaft, Tagebaukanten und versiegelten Parkplätzen geprägt ist. Ohne die kleinen Industriesymbole erinnert die Szenerie eher an ein bayerisches Voralpental als an das Rheinland. Hier wird ein industriell geprägter Raum visuell stark romantisiert. Was ist eure Meinung zu solchen Darstellungen im öffentlichen Raum? Streiflicht 3: Die Zukunft des Grundwassers im Revier 🏗️🚰 Am TerraNova Speedway kreuzte ich erneut die Großbaustelle der Rheinwassertransportleitung. Wie berichtet, soll durch diese Pipeline künftig Wasser von Dormagen in den Tagebau Hambach geleitet werden, um das Restloch zu füllen. Die eigentliche Herausforderung der kommenden Jahrzehnte betrifft jedoch das Grundwasser. Aktuell sichern großflächige Pumpanlagen, dass die Tagebaue trocken bleiben. Wenn diese Pumpen abgeschaltet werden und das Grundwasser wieder ansteigt, hat das Konsequenzen: Unsere lokalen Grundwasserbrunnen werden in Zukunft kein Trinkwasser mehr liefern, da unsaubere Schichten geflutet werden. Wir werden unser Trinkwasser langfristig über Fernleitungen aus einem Brunnen in Erftstadt beziehen müssen. Wenn man dazu nimmt, dass im Zuge des Strukturwandels mit den geplanten Microsoft-Hyperscalern drei Rechenzentren mit enormem Kühlwasserbedarf entstehen, wirft das Fragen auf. Wer steuert diese komplexen, ineinandergreifenden Wasserkreisläufe zentral? In der Vergangenheit hat der Erftverband das Wassermanagement der Erft zuverlässig organisiert. Es wäre eine Überlegung wert, dessen rechtlichen Aktionsradius auf diese neuen, regionalen Grundwasserfragen auszuweiten. Wie nehmt ihr d...
Auf nach Lechenich! 🏰 Burgruinen, Stadttore und der beste Käsekuchen der Region. 🚲 #warumichradfahre #lifestyle65 #apr26 #warumichradfahreblog #mar26 #apr26 #HeimatEntdecker
Geplant: Info-Besuch. Realität: Geister-Büro. Wenigstens war das Radwetter top! ☀️🚴 #warumichradfahre #lifestyle65 #apr26 #warumichradfahreblog #mar26 #apr26 #HeimatEntdecker
Rohre gesucht, Zäune gefunden! 🚧 Update zum TerraNova Speedway online. 🚴♂️ #erft #speedway #warumichradfahre #lifestyle65 #mar26 #warumichradfahreblog #HeimatEntdecker

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Altes Erftbett, neuer Radweg? Die Planung für Türnich wird konkret! 🏗️🌱 #erft #REK #warumichradfahre #warumichradfahreblog #lifestyle65 #mar26
Sonne satt! ☀️ 50km auf dem Erftradweg zum Start in den März. Kommst du mit? 🚲 #mar26 #lifestyle65 #warumichradfahre #warumichradfahreblog #HeimatEntdecker
Radfahren zwischen Gestern & Morgen: Die neue Erft-Aue
Wandel an der Erft: Wenn Brücken verschwinden und Flüsse wandern Heiligabend 2025 – während andere den Baum schmücken, saß ich noch mal im Sattel. Bei Kaiserwetter gab es eine letzte Erft-Sichtung für dieses Jahr. Die wichtigste Entdeckung, die neue Erft-Trasse bei Blessem, habe ich euch ja neulich schon im Blog präsentiert. Damit ihr den Weg direkt findet, habe ich jetzt auch ein…