âDas Kind meiner Mutterâ von Florian Burckhardt
âDas Kind meiner Mutterâ von Florian Burckhardt
Trailer electroboy 2. Zum Inhalt "Das Kind meiner Mutter" Aus einer passablen Kindheit als Prinz, erwacht Florian wĂ€hrend seiner PubertĂ€t im GefĂ€ngnis seiner Mutter. Mit ihm erwacht auch seine SexualitĂ€t, die zum Motor dafĂŒr wird, sich zu befreien. Es ist die Geschichte eines ĂŒberbehĂŒteten Kindes, das einer Helicoptermom ausgeliefert ist und somit zum Opfer wird. Es ist aber auch die Geschichte einer erwachenden HomosexualitĂ€t, die ihn zum Ăberlebenden macht. Es ist die Geschichte eines jungen Mannes, der sich selbst gefunden und befreit hat. Es ist die Geschichte eines Siegers. 4/5 Punkten 3. Protagonisten "Das Kind meiner Mutter" Florian Burckhardt schildert hier seine eigene Geschichte. Er charakterisiert seine Mutter mit folgenden Worten: S. 71: âMeine Mutter sah, wie sehr uns der Fernseher gefiel, und lieĂ ihn zurĂŒckbringen.â Florian wirkt auf mich sehr authentisch. Ich konnte seine Mutter kaum noch ertragen und habe angefangen, sie zu hassen. 4/5 Punkten 4. Sprachliche Gestaltung Das Buch wirkt im ersten Teil ein biĂchen langatmig, weil es eine Art AufzĂ€hlung der Ereignisse wĂ€hrend seiner Kindheit, aus der Sicht des Kindes ist und nichts Besonderes geschieht. Das Ă€ndert sich abrupt im zweiten Teil. Die Ereignisse ĂŒberschlagen sich geradezu. Sie erreichen ihren Gipfel im Finale. Der Leser kommt dem Autor/Protagonisten hier sehr nahe, dessen gewĂ€hlte ErzĂ€hlweise es leicht macht, die eigene Betroffenheit auszuhalten. 4/5 Punkten 5. Cover und Ă€uĂere Erscheinung Das âKind meiner Mutterâ von Florian Burkhardt hat einen Festen blauen Einband und 204 Seiten. Es ist am 30.04.2017 mit der ISBN 9783037630792 bei Wörterseh erschienen und ist dem Genre: Romane zugeordnet. Auf dem Umschlag ist eine groĂe Abbildung von Florian und eine kleine von ihm in einem runden Sticker mit den Worten: âDie Geschichte hinter Electroboy.â Das Cover wirkt auf mich verstörend. Aber der ganze Roman ist verstörend. Es passt eben nicht zu dem Bild der Liebenden Mutter. 4/5 Punkten 6. Fazit Florian Burckhardt zeichnet ein anschauliches Psychogramm seiner Familie. Florianâs Schicksal bewegt. Als Leser spĂŒrt man das gefangen sein. Man empfindet SchuldgefĂŒhle, wo es keine Schuld gibt. Diese ZwĂ€nge gepaart mit der Hilflosigkeit eines Kindes, jemals, dem Controllbereich seiner Mutter entkommen zu können. Ich vergebe insgesamt 4/5 Punkten Weiter zu ... "Die Maske" von Fuminori Nakamura "MĂ€delsabend" von Anne Gesthuysen Rezension âDer Trafikantâ von Robert Seethaler Lesen Sie den ganzen Artikel















