Da ist tatsächlich was dran. Es geht dabei um sogenannte Casomorphine. Das sind Stoffe, die beim Abbau von Kasein – einem Bestandteil von Milcheiweiß – entstehen. Sie gehören zu den Peptiden. Diese Morphine haben eine opiatähnliche Wirkung. Morphin ist nur die neuere Bezeichnung für Morphium.
Milch trotz Casomorphinen als Rauschmittel ungeeignet
Allerdings sagt die Alltagserfahrung, dass sich Milch als Rauschmittel nicht wirklich eignet – und das deutet ja schon darauf hin, dass die Mengen sich in Grenzen halten. In Käse und Schokolade ist die Konzentration schon ein bisschen höher, aber natürlich noch immer weit unterhalb dessen, was unter das Betäubungsmittelgesetz fallen würde.
Haben also rein von den Fakten her Veganer-Seiten im Internet recht? Die Aussage: Milch enthält Morphium ist nicht falsch. Nur wäre es etwas schief, daraus ein Argument gegen Milch und für vegane Ernährung zu konstruieren.















