Offener Brief an den Vater der ermordeten Mia
Kandeler Version von Biedermann und die Brandstifter
âWir haben ihn aufgenommen wie einen Sohnâ, so beklagt sich der Vater bei der gleichgeschalteten Presse ĂŒber den Mörder, der seine Tochter mitten in einem Drogerie-Markt in Kandel wie ein StĂŒck Vieh abgeschlachtet hatâŠ
Sehr geehrter Herr David
HĂ€tten Sie auch nur einen Hauch der Afghanischen MentalitĂ€t begriffen, könnte ihre Tochter heute noch leben. In Afghanistan ist ihre Art der âGastfreundschaftâ völlig unbekannt und wird als âUnterwĂŒrfigkeitâ oder schlimmer als âSklavenmentalitĂ€tâ interpretiert. Der Killer ist als Eroberer in ihr Haus gekommen. Nicht als Gast. Betrachten Sie sein Bild auf der Titelseite der Bildzeitung. Stolz stemmt er die Faust in die HĂŒfte, wie ein JĂ€ger, wie ein Krieger, der seine Beute prĂ€sentiert. Mit einem harten Gesicht, dem man die Grausamkeit ansieht. Der bereits mit zwölf Jahren gelernt hat mit einem einzigen Messerstich sein Opfer zu filetieren. Als er die Schwelle ihres Hauses ĂŒberschritt, war Mias Todesurteil bereits gesprochen.
Reisende des 19. Jahrhunderts wie der armenische Globetrotter Gurdjieff (Begegnung mit bemerkenswerten Menschen) ĂŒberlebten ihren Afghanistantrip nur mit MĂŒhe und Not â zwei Begleiter wurden abgeschlachtet - wĂ€hrend sie in Nepal mit Blumen empfangen wurden. Ăhnliches wissen Hippies aus den 70ziger Jahren zu berichten. Ein Freund von mir ist 1974 mit MĂŒhe und Not einer Steinigung entflohen. Ein anderer Freund entging dem Mob, weil er geistesgegenwĂ€rtig sein Messer zog.  Vergreift sich ein Fremder in Afghanistan an einer Tochter so ist das ein absolutes Todesurteil. Mit diesem âkulturellen Backgroundâ betrat der Killer ihr Haus. Â
In den Augen des Killers sind Sie also in doppelter Hinsicht erbĂ€rmlich und verachtungswĂŒrdig. Sie verhindern nicht, dass er mit ihrer Tochter schlĂ€ft und gewĂ€hren ihm auch noch ein Heim. In seinen Augen sind Sie nichts weiter als eine Art ZuhĂ€lter, der einem Muslim eine âKuffarâ - weiĂe unglĂ€ubige Hure - zugefĂŒhrt hat. Vor einem echten Pimp, hĂ€tte er noch Respekt gehabt, denn die Burschen von der Reeperbahn wissen ihre âbitchâ zu beschĂŒtzen. Das konnten Sie nicht. Mit dem Gang zur Polizei haben Sie dem Killer nochmals ihre SchwĂ€che gezeigt. Ein Afghanischer Vater hĂ€tte die Sache anders geregelt. Das hĂ€tte er akzeptiert, selbst als Komapatient auf einer Intensivstation. So aber haben Sie als Feigling ihr Gesicht verloren und zugleich ihre Tochter. Die Gutmenschbewegung frisst im wahrsten Sinne des Wortes ihre Kinder.    Â
Ihr Fall erinnert ein wenig an das StĂŒck von DĂŒrrematt âBiedermann und die Brandstifterâ. Sie lassen einen Kriminellen in ihr Haus, dem Sie wie im TheaterstĂŒck MitgefĂŒhl entgegenbringen. âEr hatte doch sonst niemandenâ jammern Sie in der Bildzeitung vor. So Ă€hnlich lĂ€sst DĂŒrrematt auch seinen Biedermann sprechen. Irgendwann roch es nach Benzin. In Ihrem Haus waren es Morddrohungen. Biedermann redet dem Brandstifter ins Gewissen, Sie schalteten die Behörden ein. Die Polizei, die an fast allen Ă€hnlichen FĂ€llen jĂ€mmerlich versagt hat. WĂ€hrend der bestialischen Vergewaltigung in der Siegaue lachte die Polizei den Freund des Opfers aus. Im Fall Amri verhinderte die Polizei nicht ein Massaker am Weihnachtsmarkt. Eine FlĂŒchtlingshelferin wurde trotz Strafanzeige vor ihrem Haus wie eine Weihnachtsgans abgeschlachtet. Nicht zu vergessen die Silvesternacht von Köln! Solche FĂ€lle gibt es inzwischen dank UnfĂ€higkeit der Behörden und mangelnder Abschiebepraxis fast jeden Tag. Lesen Sie keine Zeitungen? Sehen Sie kein TV? Auch jetzt nach dem Verbrechen haben die Behörden bereits Partei fĂŒr den Killer ergriffen. Die ARD weigert sich ĂŒber den Fall zu berichten. Aus RĂŒcksichtsname wegen des âjugendlichen Altersâ des âmutmaĂlichen TĂ€tersâ! Obwohl das Abschlachten angekĂŒndigt â also geplant war â wird nicht wegen Mord ermittelt, sondern nur wegen Totschlag.
âEr hatte doch sonst niemandenâ, sagen Sie. Nein! SIE SIND ALLEIN! Er, der Mörder, hat in dieser Stockholmsyndrom kranken Gesellschaft jede Menge Freunde, Psychologen, StaatsanwĂ€lte, Richter, Politiker und Journalisten, die selbst die schlimmsten Verbrecher vor gerechten Strafen und Abschiebung bewahren. Der gröĂte Fehler war, dass Sie ihre Tochter nicht geschĂŒtzt haben, sondern Biedermann mĂ€Ăig der Polizei vertrauten. Das gleiche gilt fĂŒr den neuen Freund. Warum war er angesichts der Morddrohung nicht bewaffnet? Wie Schlachtvieh stolperte ihr Kind in den Tod.  Wie man sich und die seinen schĂŒtzt, darĂŒber gibt es jede Menge Tipps, Literatur, Anregungen, Webseiten usw. Ich persönlich wĂŒsste, was ich in einem solchen Fall â Morddrohung â tĂ€te. Â
Nach der gĂ€ngigen Praxis erwarten den Mörder ihrer Tochter allerhöchstens sieben Jahre Luxusknast. Theoretisch kann er bereits nach vier Jahren wieder auf freien FuĂ sein. Auch die Abschiebung wird schwierig. Der Mann ist wie ein Raubtier, listig, grausam, gerissen, kaltblĂŒtig und abgebrĂŒht. Er wird sich ein paar Wochen von seinem Clan als Held feiern lassen und dann dank Merkel und Maas wieder zurĂŒckkehren.  Sie haben also noch mal die Chance ihre Feigheit und TrĂ€gheit wieder gut zu machen. Ihr Leben ist zerstört. Sie werden Kinderlos ins Grab gehen. Retten Sie wenigstens ihre WĂŒrde als Mensch und Vater. Denn bereits jetzt sind unzĂ€hlige dabei Ihnen auch das letzte zu nehmen.       Â
Alles Gute fĂŒr ihre Zukunft







