Bis 2007
Nümmerli zum Zug
Eigentlich gibt es seit 2002 bei der Bahn Online-Tickets zum Selberbuchen. Im Jugendverband handhaben wir die Fahrkartenbestellung aber anders: Mit dem Freiburger Reisebüro Gleisnost gibt es einen Rahmenvertrag, ich schreibe unserer Geschäftsstelle eine Mail mit meinen Fahrkartenwünschen, die schreibt eine Mail an das Reisebüro, und das Reisebüro schickt dann eine Mail an mich. (Nützlicher Nebeneffekt: Die Abrechnung erfolgt gleich über den Verband, Geld auslegen und Fahrtkostenerstattungsformulare braucht es so nicht.)
In der Mail vom Reisebüro ist dann eine neunstellige Nummer zu finden, mit der man am Bahnhof an den Fahrkartenautomaten geht, dort die Methode »BahnTix« im Menü »Vorbestellte Fahrkarten« auswählt und die Nummer eingibt. Der Automat rattert und druckt das gewünschte Ticket auf Papier.
Besonders schön ist es, wenn im Reisebüro gerade Frau M. die Bestellungen bearbeitet: Sie schreibt immer »Nümmerli« in den Betreff der Mail.
Irgendwann 2007 gibt es keine Nümmerli mehr. Das Verfahren wird rationalisiert, künftig wird das Großkundenportal der Bahn selbst verwendet, man bucht komplett selbst, so wie man private Fahrkarten schon lange online bucht.
(Felix Neumann)












