Unter der Marke PNEUMANT (Warenzeichenverband der Reifenwerke der DDR e.V.) wurden auch allgemein Kunststoffteile fĂŒr Industrie, fĂŒr Fahrzeuge (Transportkoffer), Handwerk und Haushalt sowie Spielwaren im VEB Kombinat Plast- und Elastverarbeitung hergestellt. Das Portfolio reichte von Kunststofftanks ĂŒber TransportbehĂ€lter bis hin zu Haushaltswaren wie etwa Kunststofftrichtern, Kinderbadewannen, WĂ€schekörben, Kunststoffbesteck fĂŒr Kinder. #Geschichte 1946 wurde das Reifenwerk Riesa fĂŒr Runderneuerung und Neureifenproduktion neu gegrĂŒndet und nahm 1956 die Produktion schlauchloser Reifen auf. Ein Jahr spĂ€ter begann die Herstellung von runderneuerungsfĂ€higen Flugzeugreifen. Die neue Wort-Bild-Marke «Pneumant» wurde 1959 eingefĂŒhrt. Ab 1961 engagierte sich der Betrieb erstmals im Motorsport: Die erste Pneumant-Rallye wurde ausgetragen. Um die StĂŒckzahlen zu steigern, entstand in Dresden-Gittersee ein weiteres Reifenwerk. 1968 wurde die gesamte DDR-Reifenindustrie unter dem Namen VEB Reifenkombinat FĂŒrstenwalde zusammengefasst. Der neu entstandene Monopolist hatte 11.000 Mitarbeiter und stellte spĂ€ter Reifen fĂŒr Marken wie MZ, Wartburg oder Trabant her. Neben dem Stammbetrieb, dem VEB Reifenwerk FĂŒrstenwalde, gehörten vier Neureifenhersteller (in Riesa, Heidenau, Dresden und Neubrandenburg) zum Unternehmen. Weiterhin waren fĂŒnf Werke zur Runderneuerung von Reifen (unter anderem VEB Berliner Reifenwerk), ein Forschungszentrum sowie der AuĂenhandelsbetrieb PNEUMANT BEREIFUNG angeschlossen. 1984 wurden 2,27 Millionen Reifen produziert. 1983 exportierte das Kombinat Reifen im Wert von 230 Millionen Valutamark. (via #Wikipedia) #Pneumant #Badezimmer #Spiegelschrank #Saphir #FĂŒrstenwalde #DDR #GDR #Ostalgie #EastGermany (hier: FĂŒrstenwalde/Spree) https://www.instagram.com/p/CCs4o3sJZe5/?igshid=f77kqcxeyqyo