Today I did my longest extensive run within this week. 30km empty- stomached in the beautiful valley of the creek âKallâ within the beautiful landscape and endurance sports paradise âRureifelâ. With the sunny weather it felt like Indian Summer. After approximately 16 km I felt that my carbohydrate storages are completely empty. Itâs difficult to describe the feeling. It remembered me on riding my motorbike, when the main tank went empty during the ride and the bike began to jerk until I switched to the reserve tank. Of course I didnât start to jerk...During the following kilometers I noticed that I got more and more tired and lost my concentration. As the track was full of leaves and had a lot of stones which required good proprioceptive capabilities, I used a mental coaching tool called âspotlight regulationâ to stay concentrated for the rest of the track. When I started my run fresh and and powerful, my nervous system worked well and enabled me to run with a big spotlight enjoying the nature. When I hit a stone inadequately, the receptors in my joint ankle and surrounding muscles sent this informations to my spinal cord and brain very fast, so that my joint ankle stabilizers were activated early enough to prevent a serious injury. With fatigue accumulation this reflex loop is slowed down. For that I had to decrease my spotlight on the path, each step and body control to support my fatigued nervous system. So I had no more capacities to perceive the surrounding area. This tool also works for me when I have to distract myself from the pain of a really hard competition, independent on the distance. When I get awared of my fatigue I start to focus on a few technical aspects, e.g. âlegs up, core strength, pushing the ground away or big stepsâ during running performance, which are important to hold a good speed. Try it!Â
Heute habe ich meinen lĂ€ngsten Lauf in dieser Woche gemacht. 30km nĂŒchtern durch das idyllische Kalltal, inmitten des schönen Landschafts- und Ausdauersportparadieses Rureifel. Bei dem sonnigen Wetter kam richtiges  Indian Summer Feeling auf. Nach ca. 16 km hatte ich das GefĂŒhl, dass meine Kohlenhydratspeicher völlig leergepumpt sind. Es ist schwierig, das GefĂŒhl zu beschreiben. Es erinnerte mich ans Motorradfahren, als der Haupttank wĂ€hrend der Fahrt leer war und die Karre zu ruckeln anfing und abrupt langsamer wurde. Höchste Zeit auf den Reservetank umzustellen. NatĂŒrlich fing ich nicht an zu ruckeln -:))) ... WĂ€hrend der folgenden Kilometer bemerkte ich, dass ich immer mĂŒder wurde und meine Konzentration nachlieĂ, Ă€hnlich wie bei einer langen, ermĂŒdenden Autobahnfahrt. Da die Strecke voller BlĂ€tter war und viele Steine ââenthielt, die gute propriozeptive FĂ€higkeiten erforderten, benutzte ich ein mentales Coaching-Tool namens âScheinwerfer Regulationâ, um den Rest der Strecke fokussiert zu bleiben. Als ich meinen Lauf frisch und kraftvoll startete, funktionierte mein Nervensystem gut und ermöglichte es mir, mit einem groĂen Scheinwerfer die Natur zu genieĂen und gleichzeitig Unebenheiten des Untergrundes problemlos auszugleichen. Wenn ich einen Stein schlecht traf, sendeten die Rezeptoren in meinem FuĂgelenk und den umliegenden Muskeln diese Informationen sehr schnell an mein RĂŒckenmark und an mein Gehirn und diese die entsprechenden Signale an die Muskulatur sehr schnell zurĂŒck, sodass meine FuĂgelenkstabilisatoren frĂŒh genug aktiviert wurden, um eine ernsthafte Verletzung zu verhindern. Mit zunehmender ErmĂŒdung lĂ€uft diese Reflexschleife oder Korrekturschleife verlangsamt ab. Dementsprechend musste ich meinen Wahrnehmungsscheinwerfer enger stellen und den Fokus priorisieren. Die Landschaft rĂŒckte aus dem Scheinwerfer raus, da die Vermeidung einer Verletzung fĂŒr mich natĂŒrlich eine höhere PrioritĂ€t genoss. So richtete ich den Scheinwerfer auf dem Weg, jeden einzelnen Schritt und meine Körperkontrolle, um mein mĂŒdes Nervensystem zu unterstĂŒtzen.
Dieses Tool funktioniert auch fĂŒr mich, um mich bei einem harten Wettkampf oder Training von der Anstrengung abzulenken und gegen meinen inneren Schweinehund zu kĂ€mpfen. Wenn ich mir meiner MĂŒdigkeit bewusst werde, beginne ich mich auf einige technische Aspekte zu konzentrieren, die wichtig sind, um eine hohe Geschwindigkeit zu halten, z.B. "Beine hoch, Rumpf stabil, Boden wegdrĂŒcken oder groĂe Schritte" wĂ€hrend eines Laufwettkampfes. Das funktioniert natĂŒrlich auch in anderen Sportarten, wenn man an die Belastungsgrenze geht. Probier es aus!














