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Happy Pediatric Hematology Oncology Nurses’ Day to the best people I know and the best coworkers in the world! 💛#pedshemonc #aphon #gogold (at UCLA Mattel Children’s Hospital) https://www.instagram.com/p/CE4RtS_FS3LgBS0ZgnYcfCBub_MYAA0IA9op6Q0/?igshid=d1w93so9j0rc
September 8, 2016 - NATIONAL AMPERSAND DAY - NATIONAL PEDIATRIC HEMATOLOGY/ONCOLOGY NURSES DAY
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SEPTEMBER 8 – NATIONAL AMPERSAND DAY – NATIONAL PEDIATRIC HEMATOLOGY/ONCOLOGY NURSES DAY National-Ampersand-Day-September-8 NATIONAL AMPERSAND DAY Who doesn’t love the fun & functional ampersand? From jotting a shorthand “and” to branding corporate names, this curly, quirky little character is ubiquitously useful. It’s also quite aesthetic, as you’ll see at AmperArt.com, featuring “the ampersand…
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26. März 2015
Wie ich einmal versuchte, ohne Stimme zu kommunizieren
Meine Stimme ist weg. Vermutlich, weil ich mich mit einem leichten Infekt bei einem Vortrag und einem Workshop zu sehr verausgabt habe. Zuerst muss ich lernen, dass ich nicht ans Telefon gehen kann. Der Mann, zugleich mein Büropartner, ist auch weg und kann daher nicht für mich sprechen.
Dann stelle ich fest, wie oft am Tag ich Texte und Nachrichten auf mein iPhone diktiere. Das funktioniert zwar erstaunlicherweise mit einem quietschenden Flüstern sogar besser als mit normalem Sprechen, ist aber für den Hals sehr beanspruchend. Dann ist auch das Quietschen weg. Ich bin komplett tonlos. Aphon, sozusagen. Freunde auf Facebook warnen, ich solle nicht einmal flüstern. Ich tippe und fluche ein wenig, natürlich lautlos.
Dann muss ich dringend und kurzfristig einen Flug buchen. Der Buchungsvorgang geht irgendwie schief. Das Geld ist bei PayPal als Ausgang verbucht. Der Flug taucht nicht in den Buchungen auf. Ein Mailwechsel mit der Airline würde wahrscheinlich zu lange dauern. Ich trinke zwei Liter Tee und huste mehrmals kräftig. Aber meine Stimme kommt nicht mal ansatzweise wieder. Es ist 13.30 h. Der Mann kommt nicht vor 16 Uhr zurück. Ich fluche ein wenig und schreibe schon mal in Word eine lange Beschreibung des Problems und eine Anweisung für das Telefonat, das der Mann für mich nachher führen soll.
Der Mann ist wieder da. Ich reiche ihm das MacBook und zeige ihm die Anleitung. Er ruft bei der Fluglinie an und sagt alles ganz anders, als ich es aufgeschrieben habe. Es soll auch plötzlich mehr kosten. Ich versuche, Töne rauszubringen – vergebens. Ich gestikuliere. Der Mann schaut einfach in die andere Richtung. Ich schiebe ihm Zettel zu. Der Mann beschwert sich hinterher über mein mangelndes Vertrauen. Ich entschuldige mich und sage, dass ich nur wegen meiner Stimme so wütend bin.
Ich will mich, wie wir das immer machen, mit ihm über den Tag austauschen und überlege, wie das am besten geht. Zuerst versuche ich es über Threema-Nachrichten von Smartphone zu Smartphone, während er direkt nebenan sitzt. Doch die Nachrichten kommen verzögert an. Ich schreibe ihm: “Mach’ mal Skype an.” Es dauert und dauert, und ich höre von nebenan keinen Empfangston. Ich nehme mein iPhone, gehe hinüber und zeige ihm meine Nachricht. Er: “Wer schreibt das?” Ich tippe mir wortlos ans Brustbein.
Der Mann startet Skype. Ich gehe wieder nach nebenan. Wir sitzen drei Meter Luftlinie voneinander entfernt, bei offener Tür, und skypen. Zum ersten Mal an diesem Tag genieße ich so etwas wie gelungene Kommunikation.
(Kerstin Hoffmann)