Ich stehe im Wasser und höre auf, es zu bemerken.
Es läuft über die Schläfe, den Kiefer, den Hals. Kein Anfang, kein Ende – nur ein Fließen, das mich vergisst, während es bleibt.
Hinter dem Glas ein Licht, rund und weit weg, wie ein Fenster in einem Zimmer, in dem ich nie war. Ich sehe hin. Ich gehe nicht.
Der Regen redet in einer Sprache ohne Fragen. Ich antworte, indem ich still bin.
Irgendwann ist alles nass, auch das, was ich nicht zeigen wollte. Und zum ersten Mal an diesem Morgen stört mich das nicht mehr.
Vielleicht ist Loslassen einfach das: aufhören, sich vor dem Wasser zu schützen.


















