âIch hab auch schon Angst vor dem Sondertrikot...â
-Robert KlauĂ, I âĽď¸ U.

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Keine Furcht kann sich gegen den Hunger behaupten, keine Geduld ihn ßberdauern, Abscheu gibt es einfach nicht, wo Hunger ist; und was den Aberglauben, den Glauben und die sogenannten Grundsätze angeht, so sind sie weniger als Spreu im Wind.
Joseph Conrad: "Herz der Finsternis", S.68
Wandeln - Transformationen: Oster-Gebildbrote, Sinn- oder Bildergebäck
âdenn eine Maus, die davon nur ein KrĂźmchen frisst, wird in eine Fledermaus verwandelt.â (812) Mehl, Hefe, Eier, Zucker, Salz, Zitronenschale, rote Lebensmittelfarbe
EasterââImage breadsâ, "because a mouse, which eats only a crumb, is turned into a bat â flour, eggs, yeast, sugar, salt, lemon peel, red food color
âWandelnâ - a project from Beatrice Oettinger
Menschen sollten ihren Verstand benutzen
Glauben ist Privatsache
... und sollte es auch bleiben - deshalb lehnen wir "Staatsreligionen" grundsätzlich ab - auch in der Ukraine, wenn man dort einfach eine neue (orthodoxe) Religion aufmacht, nur weil das bisherige Oberhaupt in einem generischen Staat wohnt. Genauso sollten Gläubige auch akzeptieren, dass Anders- oder Nichtgläubige eine andere Meinung haben, da insbesondere der Glaube meist von der Erziehung und den eigenen Erfahrungen geprägt wurde.
Deshalb erstaunt uns, dass uns LeserInnen des Artikels vom 17.5. gleich unterstellen, dass wir Christen und Nazis gleichsetzen. Dabei haben wir lediglich auf die durch Rechte aus den USA gesteuerte Kampagne (nicht nur) zur EU-Wahl berichtet, die sich wenig von rechten Kampagnen auf Telegram und TikTok unterscheiden.
Ein starker Gott schßtzt die "Rechtgläubigen"?
Zumindest fßr die Rechtsgläubigen war es wichtig, dass in ihren Regimentern stets ein Militärpfarrer mitlief und die ungeheuren Verbrechen des Militärs zu rechtfertigen versuchte. Auch in der Bundeswehr wird diese Praxis weiter geßbt. Vielleicht gibt es dort auch inzwischen muslimische Seelsorger, von atheistischen ist uns nicht bekannt.
Letzteres bringt uns wieder auf obigen Satz "von der Erziehung und den eigenen Erfahrungen geprägt" zurßck und (ver)fßhrt uns dazu aus der MIZ 4/23 den Üsterreichischen Schriftstellers Karl Kraus.zu zitieren: "Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Misstrauensvotum gegen den lieben Gott." Der dortige Artikel stellt in diesen Zusammenhang die Angst vor einem islamistischen Terroranschlag, die zu Weihnachten dazu gefßhrt hat, dass im und vor dem KÜlner Dom ein immenses Polizeiaufgebot anzutreffen war.
In der Menschheitsgeschichte war es ein zentraler Punkt fĂźr die Entstehung von Religionen, das alle meine(!) Gottheiten mich stets davor beschĂźtzen, dass jemand mir Ăbles antut. Im (meist tĂśdlichen) Wettstreit der Religionen konnte es dann dazu kommen, dass Menschen den zuständigen Gott wechselten, weil sie die Stärke des Anderen hĂśher einschätzten oder durch äuĂere Umstände (Inquisition) davon Ăźberzeugt wurden.
Aber spätestens seit der Aufklärung und der Entwicklung der Wissenschaften dßrfte es zumindest in unserer Weltgegend niemanden mehr geben, der sein Schicksal in die Hand einer unsichtbaren Gottheit gibt. Das Gegenteil scheint jedoch der Fall zu sein, wenn man auf die Zunahme an Gläubigen, insbesondere bei evangelikalen Sekten in den USA, Mittel- und Sßdamerika schaut.
Die MIZ stellt dazu abschlieĂend fest: "Manchmal mĂśchte man sie nehmen und schĂźtteln, bis endlich ihr Verstand richtig funktioniert. Diejenigen, die auf Teufel komm raus an ihrem Gott festhalten, obwohl sie ihm weniger zutrauen als Polizei und Blitzableitern - und noch mehr die Jungsteinzeitler mit den SprengstoffgĂźrteln."
Und wenn jetzt noch jemand kommt und uns der Schmähung des "gßtigen Jesus" beschuldigt, dem empfehlen wir das Kindheitsevangelium nach Thomas im verlinkten Artikel, entstanden vermutlich Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr., die von frßhen Wundern des "Sohn Gottes" erzählen und ihn ßberraschend jähzornig und ungerecht zeigen.
Mehr dazu bei Materialien und Informationen zur Zeit (MIZ) 4/23 und https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2024/05/verbotene-evangelien-warum-so-wenig-ueber-jesus-kindheit-bekannt-ist-bibel
Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3AE Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/8781-20240519-menschen-sollten-ihren-verstand-benutzen.html
Herzkreuz und Bezoarkugeln
von Harald Schweim In den Alpen ist von Dezember bis Januar wieder die Brunft des Steinwildes. Der Alpensteinbock (Capra ibex) oder Gemeiner Steinbock â zur Abgrenzung von anderen SteinbĂścken â ist eine in den Alpen verbreitete Art der Ziegen. Bildquelle: Photo by Andreas Spiller on Unsplash Ein weiblicher Steinbock wird SteingeiĂ genannt. Seit Menschengedenken sind nicht nur Jäger von demâŚ
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Im Reich der GĂśtter und der Katzen
Im Reich der GÜtter und der Katzen
Der Versuch, eine kleine Katze zu vermitteln, fĂźhrte mich in eine Welt ausserhalb meiner Bubble. Die zukĂźnftige Besitzerin war eine Ăźbergewichtige Pflegehilfskraft, die ihr Haus mit HandabdrĂźcken ihrer Kinder und Buddha-Statuen dekoriert hatte. Mir schien, Buddha habe inzwischen die Rolle der Madonna als Allzweck-Heilige zum kleinen Hardware-Preis Ăźbernommen. Aber da kann ich nur spekulieren.âŚ
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Der Habicht. Vom Waldjäger zum Stadtbewohner
Der Habicht. Vom Waldjäger zum Stadtbewohner
Buchvorstellung Habichte, die erfolgreichen Taubenjäger und HĂźhnerdiebe am Rande bäuerlicher Siedlungen, litten lange unter einem Imageproblem. In Fritz Engelmanns Buch Die RaubvĂśgel Europas finden sich folgende Verse: Der Habicht Es haust im dĂźstern WaldeEin Habicht grimm und grau,Er schont kein Tier der Halde,Kein VĂśglein auf der Auâ. Und was er sinnt, ist Schrecken,Und was er blickt, istâŚ
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