Ein Schotterweg, halb im Schatten, halb sonnenbeschienen, ein Bordstein, ein Rasenstück, alles umgeben von einem mäßig besuchtem Veranstaltungsgelände mitten in einem Wald, eine Frau erklärt, was wann wie wo warum geschah, geschieht, geschehen wird, während sie erzählt und aufzählt, aufreiht, aneinanderreiht, unterbricht, neu ansetzt, während all dem schaut sie nach unten, hält inne, spricht "Eine Schnecke", tatsächlich zieht die Schnecke über den Bordstein in Richtung Rasen, die Frau fragt, was sie denn nur mit der Schnecke machen soll, ich sage, dass die Schnecke schon in die richtige Richtung unterwegs sei, zur Wiese, wo sie Nahrung fände, was der Frau sichtlich nicht passt, aber sie lässt die Schnecke gewähren und derweil erinnere ich mich an eine Nachbarin, die den Schnecken mit der Gartenschere zu Leibe rückt, ein Schnitt und Schluss, was ich nicht mag, aber ich verstehe auch ihre Lust auf Salat, den die Schnecke kaputt machen wird, wenn die Nachbarin sie nicht kaputt machen wird, aber ich hasse die Barbarei des Gartenscherenschneckenmassakers, hoffe, die andere Schnecke findet ihren Weg, weiß, dass ich nur lange genug warten muss, denn Winter wird es sowieso, dann werden die Karten neu gemischt werden, denn so war es bisher noch immer.