Somebody (a lot of persons) I used to know
Manchmal versucht man sich daran zurĂŒck zu erinnern, was einen zum LĂ€cheln gebracht hat. Warum man so lang gelĂ€chelt hat mit einer bestimmten Person. Und versucht sich daran zu erinnern, wann man aufgehört hat wegen diesem Menschen zu lĂ€cheln. Wie gerne wĂŒrde man diesen Menschen fragen, warum er aufgehört hat mit dir zu lĂ€cheln. Und inzwischen nicht mehr an dich denken kann, nicht ohne einmal das Gesicht zu verziehen. Wenn du diese Person heute fragen wĂŒrdest: warum kannst du mich nicht mehr ansehen ? Warum tun wir so, als ob wir die Protagonisten von dem Lied âsomebody I used to knowâ sind? Doch es wĂŒrde keine Antwort kommen, zumindest nicht die erhoffte.
Aber vielleicht ist das auch im Endeffekt nicht mehr wichtig. Wahrscheinlich ist das der natĂŒrliche Kreislauf der Begegnungen eines Lebens.
Das âwaswĂ€rewenn-Spielâ fĂŒhrt leider nie zum Ziel oder zurĂŒck dort hin, wo man am glĂŒcklichsten war.
Das wichtigste ist, diese Zeit, in der man selbst glĂŒcklich war mit zwei lachenden Augen und einem weinenden Herz zu betrachten. Das schöne im Herzen zu behalten macht zwar den Schmerz nicht wieder wett, aber es hĂ€lt das schmerzhafte etwas im Zaum.
Im Zaum halten, ist auch irgendwie schwieriger als diese romantische Vorstellung von der ich rede. Schmerz ist ein heiĂes Eisen, der sich quer ĂŒber dein Herz tĂ€ttowiert hat, ohne dass du je danach gefragt hast. Dieser nistet sich dort ein und macht Narben.
Egal wie oft gesagt wird, dass der Schmerz alle Wunden heilt. Und egal wie lang die schöne Zeit angedauert hat, ist es nicht gleichzusetzen mit der Heilung. Genauso wie das weh tun nicht gleichzusetzen ist mit den schönen Momenten die man erlebt hat. Zeit ist temporÀr und das macht es schwierig. Weil das alles kein ablaufdatum hat. Und irgendwo keinen Sinn macht, aber diesen Sinn gibt es nicht, nach dem man sucht.
Vielleicht ist der Sinn auch einfach, dass man die Erinnerung im Herzen behÀlt. Denn es ist das letzte was dir bleibt von dieser Zeit. Und das kann dir keiner mehr nehmen.
Und zurĂŒck zu dir, danke dass du mir den bittersĂŒĂen Geschmack verpasst hast bei unseren Erinnerungen. Gut zu wissen, dass immer noch etwas vorhanden ist, auch wenn es nur der kleine und doch sehr feine Beigeschmack des Vergangenen ist. Gut zu wissen, dass diese Art von Erinnerungen bestehen bleiben und mich daran erinnern, wie die Dinge waren ohne einen Filter darĂŒber zu legen.













