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Social Collecting
Jagen und Sammeln: einer der ältesten Urinstinkte der Menschheit. Ein Urinstinkt, der bis 15.000 v. Chr. das Überleben sicherte und zugleich die älteste traditionelle Wirtschaftsform, die uns bekannt ist. Längst ist das Jagen und Sammeln zur Nahrungsbeschaffung nur noch auf wenige Stämme in Afrika, Asien und Südamerika begrenzt. Nichtdestotrotz stellen wir doch fest, dass unsere moderne Gesellschaft diesen Urinstinkt nach wie vor pflegt. Wir „jagen“ den letzten Trends und Schnäppchen hinterher, wir sammeln fleißig Dinge, die uns lieb und teuer sind.
So sammeln ca. 89% der Menschen weltweit Fotos von Freunden und Familien, den Klassiker Briefmarken immerhin noch 21%. Frauen sammeln zugegebenermaßen Schuhe und Männer manchmal Frauen. Das ist also aus uns Jägern und Sammlern geworden.
Für die Lebenserhaltung laufen wir in den Supermarkt und das Sammeln verlagert sich auf andere Bereiche. Aber das „Wie“ in dieser Leidenschaft hat sich mit Einzug der Digitalisierung enorm geändert. Wer entwickelt denn heute noch all seine Fotos und klebt sie dann sorgfältig in ein Fotoalbum? So gut wie keiner oder zumindest nur noch von wenigen Ereignissen im Leben, die nicht unbedingt zum klassischen „Sammeln von Fotos“ zählen. Es wird mit dem Smartphone ein Schnappschuss gemacht, dieser wird in die Cloud geschoben, vielleicht noch dem ein oder anderen Freund freigegeben, aber da endet dann auch schon die Reise der digitalen Sammelleidenschaft.
Wir haben uns überlegt, warum das denn so ist? Wir sammeln alle etwas und wir leben alle social. Aber wir können nirgends wirklich social collecting betreiben: Sammlungen miteinander teilen, sie bewerten, sie weiterempfehlen.
Nehmen wir einmal ein ganz einfaches Beispiel: 4 Freundinnen möchten einer gemeinsamen Freundin zum 25. Geburtstag etwas ganz Besonderes schenken. Alle leben in unterschiedlichen Städten und sehen sich selten. Wie sollen sie das organisieren mit dem Schnappschuss der hippen Umhängetasche aus dem noch angesagteren Laden in Mitte? Oder dem Link zum coolen e-shop mit den angesagten Trends? Whatsapp….da scrollt man sich zu Tode, wenn man ein Foto nochmals sucht. Facebook Messenger das gleiche Problem. Eine Facebook Gruppe? Viel zu aufwendig. Es sollte einen geheimen Ort geben, wo alle gleichzeitig Zugriff haben, von unterwegs und zu Hause, wo alle in Echtzeit Bilder hochladen und vor allem kommentieren können, denn das ist social collecting.
Na, denkt ihr auch, ja das wäre in der Tat cool? Kein Problem. Wir haben die Lösung – ganz bald.
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Ein neuer Beitrag ist auf dem MIT-Blog erschienen: http://mit-blog.de/unternehmensseiten-auf-facebook/
Soziale Netzwerke sind in aller Munde. Sowohl im Privatleben als auch in den Marketingabteilungen der Unternehmen kommt man um Facebook nicht drum herum. Sei es, dass Freunde einem...
Social Media – kein Erfolgsfaktor für KMU?
Kleine und mittelständische Unternehmen haben nicht den gewünschten Erfolg mit der Nutzung sozialer Medien wie Xing, Facebook, Linkedin oder Twitter. Dies belegt eine aktuelle Studie der Wirtschaftsuniversität Wien und der Universität Liechtenstein. Insgesamt wurden für die Studie 400 Ents…
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http://das-unternehmerhandbuch.de/2013/12/19/social-media-kein-erfolgsfaktor-fuer-kmu/

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Teilen - vom intelligenten Verzicht zum effizienten Konsum
Die Welt, in der wir heute leben, entwickelt sich rasend schnell weiter. Immer mehr Unternehmen wollen Ihre Produkte an den Mann bringen, so dass die Vielfalt derer stetig wächst und wir uns oft gar nicht mehr im Klaren darüber sind, welche Dinge wir wirklich brauchen und vor allem wie oft wir diese nutzen werden. Im Durchschnitt besitzt jeder Mitteleuropäer angeblich 10.000 Gegenstände, doch er benutzt nur einen kleinen Bruchteil davon. Das Teilen ist also ein logisch begründeter Trend, um die begrenzten Ressourcen besser und effektiver nutzen zu können. Die ökologischen Krisen der letzten Zeit zeigen uns immer wieder: Unsere Art zu wirtschaften hat einen hohen Preis.
Was wird heute geteilt?
Es gibt einige Bereiche, in denen sich das Teilen von Dingen schon durchgesetzt hat. Immer mehr kleine Unternehmen teilen sich ein Büro (Co-Working Space). Das bedeutet nicht nur weniger finanzielle Belastungen für die Firmen, sondern kann auch im Geschäftsbetrieb viele Vorteile bringen, wenn Synergien genutzt werden. Auch das Car Sharing und das Teilen des eigenen Bettes sind in aller Munde und werden gerne in Anspruch genommen.
Durch das Internet ist es heute also möglich, den Gemeinsinn zu stärken und ganz vielen Menschen eine Möglichkeit zu geben, bestimmte Ressourcen auch oder besser nutzen zu können.
Neben den materiellen Dingen ist es für uns im Zeitalter von Facebook und anderen sozialen Plattformen ebenfalls ganz normal geworden, Fotos, Videos oder auch Meinungen zu teilen. Der „arabische Frühling“ hat uns dabei gezeigt, welche Macht wir durch die Vernetzung miteinander erlangen können.
Wie kann Recommendo von diesem Trend profitieren?
Bei uns ist eine Empfehlung nichts anderes als das Teilen positiver Erfahrungen, die wir mit einem Produkt, einer Dienstleistung oder einem Event erlebt haben.
Unsere Nutzer (ver)teilen diese Informationen aber nicht willkürlich, sondern geben sie nur an Personen weiter, die ihnen nahe stehen und von denen sie wissen, dass sie für diese auch relevant sind.
Wie also können wir die Welt im positiven Sinne verändern?
Stellen wir uns einmal vor, jeder Mensch mit einem Internetanschluss benutzt Recommendo und steht mit seinem Namen für ausgewählte Produkte ein, die er seinen Freunden gezielt empfiehlt. Studien haben festgestellt, dass keiner Werbemaßnahme auch nur im Ansatz so viel Vertrauen entgegengebracht wird, wie der persönlichen Empfehlung von Freunden oder der Familie. Wenn also unsere Kaufentscheidung nicht mehr primär durch eine massive Medienpräsenz geprägt wird, sondern durch vertrauenswürdig empfohlene Qualität, bringen wir die Unternehmen dazu, die Millionenbeträge nicht in Werbespots, Anzeigen, usw. zu investieren, sondern in die Kommunikation mit ihren Kunden und vor allem in die Qualität ihrer Produkte.
Denn was nicht gut ist, empfehle ich auch nicht, oder?
Mit diesem Prinzip können wir speziell den Mittelstand stärken. Kleine Unternehmen, die meist sehr viel Wert auf die Qualität ihrer Produkte legen, aber nur ein kleines Werbebudget zur Verfügung haben, bekommen so die Möglichkeit, am Online-Handel teilzuhaben und mehr Reichweite durch digitale Mundpropaganda zu erlangen.
Wenn die Werbung also nicht mehr so präsent wäre wie heute, könnten wir uns wieder auf die Dinge konzentrieren, die wirklich wichtig für uns sind.
Recommendo, bzw. die persönliche Empfehlung unter Freunden, ist also die Revolution des Werbemarktes und wir sind froh, dass du ein Teil davon bist.
Frei nach dem Motto:
You. And your friends.
Back to the Roots: Sind Produktempfehlungen tatsächlich eine Neuerfindung?
Vor einigenTagen stieß ich zufällig auf einen interessanten Artikel über Produktempfehlungen. Ein großes Fachmagazin für neue Technologien berichtete über ein neues Feature im Online-Marketing.
Die Protagonisten: Zwei Big-Player, Amazon und Facebook.
Die Tatsache, dass gerade kürzlich die Facebook-AGB geändert wurden steigerte mein Interesse nochmals drastisch. Schließlich haben sich ein Großteil der Facebook-Nutzer (inklusive mir) vor Kurzem dazu entschlossen ihren Vorhang vor dem „gläsernen Nutzer“ noch weiter zu öffnen.
Da wir uns ja bekanntlich aus beruflichen Gründen besonders mit dem Thema Empfehlungen beschäftigen, konnte ich nicht umhin, mich mit folgendem Zitat weiter zu beschäftigen:
„Bemerkenswert ist dies deshalb, weil Amazon selbst quasi als Erfinder der Recommendations gilt.“
Auch der Anglizismen-averse Leser erkennt hier zügig, dass es sich bei der Bedeutung des Wortes „Recommendation“ um eine einfache „Empfehlung“ handelt. Gemeint sind natürlich die viel-geliebten, oft-ignorierten Produktempfehlungen, welche beim Stöbern durch die Produktvielfalt großer Online-Shops eingeblendet werden. Diese Produktempfehlungen wurden bisher anhand des Such- und Kaufverhaltens der einzelnen Konsumenten berechnet. Nicht genug, dass unsere Daten zum Kaufverhalten ohnehin schon wie geschnitten Brot verkauft werden, Amazon geht hier noch einen Schritt weiter:
„Auf der neuen Amazon-Facebook-Site erhalten Nutzer, die bei beiden Plattformen eingeloggt sind und Amazon den Zugriff auf die Facebook-Daten erlaubt haben, nun deutlich persönlichere Empfehlungen. Dazu gehören allerdings nicht nur Produktempfehlungen, die sich auf den Nutzer beziehen. Auch Vorschläge für Freunde aus dem Facebook-Netzwerk, die bald Geburtstag haben, sind dabei.“
Für den gläsernen Nutzer bedeutet dies, dass nicht nur sein eigenes Onlineverhalten in die Empfehlungen mit einbezogen wird, sondern auch das Suchverhalten der Freunde. Und der Freundes-Freunde. Bestimmt auch der Freundes-Freundes-Freunde. Interessant ist hier der Gedanke, dass – laut kleine-Welt-Phänomen zumindest theoretisch - auch Gates‘, Abramovitschs und Obamas Kaufverhalten für mein Eigenes relevant sind.
Nun aber wieder zum Ernst der Sache. Aus diesen spannenden, teilweise beängstigenden Fakten ergeben sich 3 interessante Fragen:
Hat Amazon tatsächlich die „Empfehlung“ erfunden?
Sicher nicht. Schon Goethe bemerkte, wie wertvoll persönliche Empfehlungen, besonders von Freunden, sein können:
So sehr ein Mann sich auch selbst empfiehlt, so sehr begünstigt die Empfehlung eines Freundes die ersten Augenblicke der Bekanntschaft. – Johann Wolfgang von Goethe
Aber auch Goethe ist nicht als Erfinder der Empfehlung bekannt. Faktisch empfehlen wir uns seit Menschengedenken gegenseitig Dinge, von denen wir überzeugt sind. Schließlich haben wir besondere Freude daran, unseren Freunden oder der Familie Gutes zu tun. Und Gutes empfiehlt man doch gerne weiter, nicht wahr?
Wer kennt meine Wünsche und Interessen eigentlich am besten?
In Zeiten, in denen unzählige konsumbezogene Daten über jeden Einzelnen im Web gehandelt werden, sollten wir uns einmal die Frage stellen, wer tatsächlich besser über uns Bescheid weiß:
Sind es die personalisierten Werbeanzeigen, die komplizierte Algorithmen aus unserem Web-Verhalten errechnen? Oder sind es vielleicht doch die uns nahestehenden Personen, die sich über unser Lächeln freuen, wenn das Geburtstagsgeschenk mal wieder voll ins Schwarze getroffen hat?
Wir sind überzeugt, dass unsere Freunde dieses Rennen gewinnen. Anhand eines kleinen Beispiels erscheint dies sogar durchaus logisch:
Stellen wir uns vor, unser Kühlschrank ist kaputt und wir benötigen dringend einen Neuen. Erste Amtshandlung: Google! Modelle und Preise vergleichen, die Energieeffizienz checken, das Lieblingsmodell ist zügig ausgewählt. Da die Zeit drängt, leihen wir uns den Kombi von einem Freund und kaufen das Gerät dann doch schnell beim lokalen Elektrofachmarkt. Soweit, so gut. Was geschieht im Web? Werbeanzeigen schlagen mir wochenlang die neuesten Kühl-Gefrier-Kombinationen vor. Alle Preislagen aller möglichen Hersteller, obwohl ich das Gerät doch gerade gekauft habe.
Der Freund mit dem Kombi hat eine weitaus sinnvollere Empfehlung für mich: Einen Kasten Bier, um ihn im neuen Kühlschrank unterzubringen.
Was taugen die Sternebewertungen wirklich?
Wir kennen sie und wir lesen sie, aber sind Sternebewertungen für Empfehlungen tatsächlich geeignet? Die Antwort nehme ich mal vorweg: Wir finden nicht!
Grundsätzlich ist der Ansatz, dass jedermann Produkte oder Dienstleistungen von Sehr gut bis Ziemlich bescheiden bewerten kann durchaus sinnvoll. So erhalten wir einen groben Überblick über die Qualität des ersehnten Produkts. Allerdings sollte man verschiedene Punkte in diesem Szenario nicht außer Acht lassen:
- Sind viele schlechte Bewertungen tatsächlich eine Qualitätsaussage? Oder nicht vielleicht doch das Werk windiger Agenturen, die im Auftrag der Konkurrenz böse Worte machen?
- Sind viele gute Bewertungen besser als wenige gute Bewertungen? Oder liegt das vielleicht daran, dass ein Produkt schon seit Urzeiten verfügbar ist, das Andere jedoch erst seit einigen Tagen?
- Werten wir kritische Kommentare gleich stark wie Positive? Oder verdrängen wir gerne 20 gute Bewertungen, wenn wir ein oder zwei böse Kommentare zum Produkt lesen?
Unserer Meinung nach stiften Sternebewertungen mehr Verwirrung, als sie nutzen. Nichts kann einer persönlichen Empfehlung eines Freundes oder eines Familienmitglieds das Wasser reichen. Diese Recommendations sind fundiert und relevant. Manchmal kommen sie sogar von Herzen. Wir würden einem Freund doch auch nie etwas empfehlen, wovon wir nicht überzeugt sind, oder?
Empfehlungen kann man nicht neu erfinden. Schließlich empfehlen wir uns seit Jahr und Tag ständig Dinge, von denen wir überzeugt sind. Achten Sie einmal darauf…
Wir heben die Empfehlung einfach auf ein neues Level:
Von Mund-zu-Mund zu Recommendo.
http://t3n.de/news/soziale-produktempfehlungen-amazon-nutzt-empfehlungen-276522/
(JF)
Start Open Beta Release
„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“… meinte schon Hermann Hesse. Nun gut, es nicht direkt der Anfang, denn sobald man seine Seite ja live stellt und sich „Fremde“ registrieren können, ist der Anfang ja gemacht. Aber heute drücken wir quasi aufs Knöpfchen: Wir starten die Open Beta Release unserer sozialen Empfehlungsplattform Recommendo. Wir haben sehr viel verbessert, umgebaut und neu aufgesetzt und möchten auch an dieser Stelle Danke sagen. Danke an alle Freunde, die uns unterstützt haben noch besser zu werden und uns stets konstruktives Feedback gegeben haben. Wir sind nun sehr gespannt, was die Öffentlichkeit zu uns meint. Finger crossed!
Facebook IQ - Bunte Bildchen zur Eingriffnahme in die Privatsphäre
Real Life. Real Insight. Real Action – schöner Dreiklang für eine nicht so schöne neue Plattform.
Während sich bislang Marketeers, Community Manager und Data Mining-Spezialisten aus ihrem eigenen Datenpool der Unternehmensseiten mühsam Zahlen, Daten und Fakten herausziehen mussten, um dann eigenes strategisches Handeln abzuleiten, vereinfacht Facebook einem nun die Arbeit. „Danke Mark!“, sollte man rufen, aber was da gerade passiert ist eine Kehrtwende der bisherigen Facebook-Strategie. Dass Facebook private Daten sammelt und diese dann den Unternehmen zur Verfügung stellt für eigene Werbezwecke - also gegen Cash - ist ja fast jedem bekannt, aber nun wird Facebook zu einer Datenservice-Agentur und bereitet die Daten schon schön in Grafiken und Statistiken auf: Mainstreamig und auch für den Mittelstand, leicht verständlich und als Copy&Paste Vorlage ideal für jedes Vorstandsmeeting. Die Power-Point Schlachten dieser Marketingwelt steigen in neue (räusper glaubwürdige) Daten-Sphären auf.
So zum Beispiel zum Valentins-Tag http://insights.fb.com/2014/02/10/love-chocolate-and-last-minute-planning-on-valentines-day/
Da geht jedem Texter das Herz auf, denn Key-Words werden gleich mitgeliefert, der Communtiy Manager weiß nun, dass die (Bild-)Sprache der größten Zielgruppe von x-35 Jahren angepasst werden muss und die Fleurops dieser Welt sollten sich eine Strategie überlegen, wie sie das Thema „Flowers“ weiter nach vorne pushen.
Noch kratzen diese allgemeinen Daten auf Facebook IQ sehr an der Oberfläche und die Einzelperson, die zu diesen Daten beigetragen hat, geht in der Masse unter…noch….denn was jetzt schon „IQ“ heißt und mit „Real Insights“ betitelt wird, wird mit Sicherheit nicht so allgemein bleiben. Lachende Menschen in alltäglichen Situation schmücken die neue Rubrik der Facebook IQ Webseite und suggerieren nun auch jedem Mittelständler, dass es ok ist, private Daten zu sammeln, auszuwerten und gezielt weiter zu verwenden. Aber wenn Facebook eine Aussage dazu macht, dass „Liebe“ und „Schokolade“ die meist benutzten Keywords vom 1.-28. Februar jeden Jahres sind, dann ist es unserer Meinung nach nicht in Ordnung, denn diese Daten stammen aus privaten Chats und aus geschützten Posts an z.B. Freunde. Man kann sein privates Profil noch so sehr schützen, was Facebook mit den Daten macht und wie diese nun mundgerecht für zahlende Firmen aufbereitet werden, hat man einfach nicht mehr selbst in der Hand.
Social Recommendation was ist das?
Heißt es nun #Empfehlungsmarketing oder #Social #Recommendation? In der Grundfunktion meinen beide Begrifflichkeiten wohl das Gleiche, allerdings geht Social Recommendation einen Schritt weiter: #Empfehlungen verlagern sich in ein soziales Netzwerk, werden sichtbarer und transparenter und vor allem - sie sind kein #Marketinginstrument eines Unternehmens mehr, sondern werden von begeisterten Kunden für ihre Freunde geschrieben. Für uns ist das die Zukunft eines echten und unabhängigen Empfehlungsmarketings, denn #Werbung war gestern.

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Für ein freies und selbstbestimmtes Internet!
Recommendo steht für die Freiheit der User, selbst darüber zu entscheiden, mit wem sie ihre Daten teilen wollen. Wir wollen selbstbestimmte, mündige User in einem Netzwerk, das ihre Sicherheit garantiert und ihnen ein Umfeld gibt, in dem sie sich frei bewegen können. Mit unserer Plattform setzen wir dies bereits um, doch wir möchten auch alle anderen Unternehmen (besonders in Deutschland) dazu aufrufen, sich diesem Gedanken anzuschließen! Aus diesem Grund beteiligen wir uns an der Aktion #resetthenet.
Global trust in advertising report, Nielsen 2013
Die persönliche Empfehlung unter Freunden und Bekannten hat ihren Status als vertrauenswürdigste Informationsquelle weiter ausgebaut! Wir nehmen das mal als Zeichen, dass wir mit unserem Konzept auf dem richtigen Weg sind!
Global trust in advertising report, Nielsen 2013 from Interactive Advertising Bureau de México
Die Zukunft der Werbung?
Nun ist es also raus – Facebook hat seine Nutzer nicht nur seit Jahren bevormundet, ihnen die Rechte an ihren Daten entzogen, um diese auszuwerten und zu verarbeiten, nun wurde auch eine "Versuchsreihe" bekannt, in der getestet werden sollte, wie Nutzer auf bestimmte Inhalte in ihrem Homestream reagieren. Dazu wurden unterschiedlichen Gruppen von englischsprachigen Nutzern über einen bestimmten Zeitraum zum Beispiel nur positive oder nur negative Posts ihrer Freunde angezeigt. Klingt doch eigentlich gar nicht so schlimm, könnte man meinen, doch die Brisanz liegt in der Tatsache, dass hier arglose Menschen als Versuchskaninchen benutzt werden, ohne auch nur im entferntesten davon zu ahnen oder (zumindest) in den AGB ihr Einverständnis zu solchen Praktiken erklärt zu haben. Dies zeichnet ein klares Bild davon, wie Facebook seine Nutzer sieht – als rechtlose Masse, deren Abhängigkeit vom quasi Monopolisten unter den Social Media Plattformen derart hoch ist, dass sie sich sowieso alles gefallen lassen, wenn sie nur weiterhin ihren morgendlichen Kaffee, lustige Katzenbildchen oder den neusten Selfie posten und ihr lechzendes Ego mit dadurch erhaltenen Likes besänftigen können.
Die Attitüde uneingeschränkter Arroganz wird dem Unternehmen aus Menlo Park und seinem CEO Mark Zuckerberg zwar nicht erst seit gestern (zurecht) vorgeworfen, doch Menschenversuche geben dem selbst erklärten Anspruch, die Zukunft der Werbung darzustellen, eine neue Qualität. Nun mag man entgegnen, dass Umfragen, Feldstudien und Erhebungen schon immer ein probates Werkzeug waren, um die Wirksamkeit und Effizienz von Marketing-Maßnahmen zu evaluieren – doch wurden sie jemals in solcher Form in einem Umfeld angesiedelt, das hochgradig von Vertrauen geprägt ist? Immerhin wird es den meisten Menschen wohl nicht bewusst sein, wie weit Facebook in die eigene Privatsphäre eindringt und dass durch die Erstellung von Meta-Profilen aus den eigenen Nutzungsdaten die Begrifflichkeit "gläserner Mensch" schon fast als Euphemismus zu werten ist. Wer hat schließlich schon die AGB und Datenschutz-Richtlinien gelesen, die – von hoch bezahlten Experten entsprechend verklausuliert – die Aufgabe aller Rechte am eigenen Inhalt vorschreiben? Wohl (fast) keiner.
Wir sind uns im Gegensatz zu Facebook sicher, dass es möglich ist, den Menschen Zugang zu den Dingen zu verschaffen, die wirklich relevant für sie sind, ohne ihre Daten zu missbrauchen oder sie ihrer Rechte zu berauben. Die Zukunft der Werbung muss eine Zukunft in Freiheit sein, in der wir alle selbst entscheiden können, wann wir an Umfragen und Experimenten teilnehmen, in der es alleine uns obliegt, wie, wann und mit wem wir Inhalte teilen wollen. Wir – und sonst niemand.