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Moshe Idel. Golem: Jewish Magical and Mystical Traditions on the Artificial Anthropoid. Ktav Publishing House, 2019. Hardcover Augmented Edition. 430 pages.
Shop link in bio.
Plusrad wird am 3. April 2016 bei der offiziellen Eröffnungsfeier der des „Future City Lab — Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur“ der Universität Stuttgart einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Informationen zum bunten Rahmenprogramm.
Interessanter Post, der sich mit der Frage beschäftigt welche Art des Radwegs am besten ist. Die Antwort: ein eigener Radweg, wie in Kopenhagen oder Sevilla etwa, statt fahren auf der Straße. Das würde die Hemmschwelle für alle Zielgruppen, besonders aber unsichere Radfahrer verringern.
Der kleine Bloggpost ist sicher denkwürdig und bringt viele interessante Punkte auf.
Das Hauptargument für eine eigene fahrradgerechte Infrastruktur lässt er allerdings beiseite.
Fahrradfahren auf der Straße ist “objektiv sicherer” - im Gegensatz zu getrennt von der Straße angelegten Radwegen, da Autofahrer radfahrende Verkehrsteilnehmer übersehen. Was vor allem beim Rechtsabbiegen problematisch ist und häufig in Unfällen resultiert (in München z.B. kann man das jeden Tag auf der Sonnenstr. Richtung Stachus beobachten). So war ich tendenziell auch immer für Radwege auf der Straße. Allerdings ist das “subjektive Unsicherheitsgefühl” (fahren neben unberechenbaren, weil tendenziell rücksichtslosen Autofahrern) einerseits ein Problem. Das zweite viel wichtigere Problem ist: Radfahren darf jeder und soll jeder können. Eine Fahrerlaaubnis mit vorgeschalteter Prüfung gibt es zwar (und wird ja in bayerischen Grundschulen in der Fahrradprüfung auch praktiziert), wird aber nicht überall angeboten. Was dazu führt, dass Radfahrer - wenn sie auch nie einen Führerschein gemacht haben - ohne Kenntnis der StVO unterwegs sind.
Mir war selbst nicht klar, dass das so sein könnte, bis ich mit einer Freundin in Hannover auf dem Rad unterwegs war. An einer Kreuzung ohne Schilder und somit mit Rechts-vor-Links-Regelung blieb sie - trotz Vorfahrt - einfach stehen und ließ das Auto links von ihr die Vorfahrt, weil sie schlicht nicht wusste, dass sie zuerst hätte fahren dürfen.
Auch wenn dieser Fall auf den ersten Blick glimpflich ausgegangen ist, so zeigt es doch ein grundsätzliches Problem auf:
Radfahren ist möglich, auch ohne Kenntnis der StVO. Fahren auf der Straße wird so nicht nur zum subjektiven Unsicherheitsgefühl, sondern ist auch objektiv unsicher. Gleichzeitig ist aber auch das genau die Attraktivität des Fahrrads: jeder, unabhängig von Alter, Geld oder Bildungshintegrund, kann in der Stadt mobil werden.
Wenn wir diese Chance für alle auch wirklich ernst nehmen wollen, müssen langfristig eigenstädige Fahrradwege gebaut werden, statt Radstreifen auf den Fahrbahnen einzurichten.
P.s. In der Kommentarsektion zum Blogpost ist die erste Antwort gleich als pöbelhaften Widerspruch à la “das Leben ist kein Ponyhof”. Dem Kommentator sollte man mal Sascha Lobos letzte Kolumne aus dem Spiegel hinterlassen 😰 Way to go, Deutschland, so erreicht man produktive Diskussionen!
How a crowd-sourced map changed Kuala Lumpur’s ideas about cycling

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Das Motto der TED Talks ist “Ideas worth spreading”. Das Tolle an den 15-20minütigen Videos ist, dann man überall auf der Welt die Vorträge von Vordenkern von überall auf der Welt ansehen kann. Ein wertvoller Beitrag in der #DankHelm vs. #BesserObenOhne Diskussion ausgelöst durch die aktuelle Helm-Kampagne des Bundesministeriums für Verkehr und Information (BMVI) um Alexander Dobrindt (CSU) liefert der Däne Mikael Colville-Andersen.
Colville-Andersen hinterfragt nicht nur grundlegend die schützende Wirkung von Fahrradhelmen, sondern stellt auch die kontraproduktive Wirkung von Pro-Helm-Kampagnen und Regelgungen zur Helmpflicht dar.
Man würde sich wünschen, dass manch ein Entscheidungsträger sich über Diskurse, Positionen und Gegenpositionen zumindest informieren würde. Gerade, wenn man im Ministerum für Verkehr UND Information sitzt.
Ein Münchner Diskussionsbeitrag.
In Hamburg geht’s ab.
Unser Autor ist ein bekannter Nachrichtensprecher. Seine Liebe gilt dem Radfahren. Immer am Freitag schreibt er über Lust und Leiden im Sattel. Heute: Welches ist das richtige Fahrrad?
In the Fix: Berlin vs. Moscow Part 1

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Stan Pike at work
A short film about a day out cycling in 1955, made by the British Rail film board.
How Seville transformed itself into the cycling capital of southern Europe “In Spain there’s been a lot of planning about cycling, but then the plans get put into a drawer,” Cebrián says. “So there was no opposition during the planning process, as everyone thought the same thing would happen. The opposition only started when the infrastructure was being built, and by then there was no way back.” In fact, so surprised were some of Cebrián’s Seville council colleagues when the work did start that on the first day officials from the transport department, separate from his urban planning section, tried in vain to get the construction crews to halt."
Radverkehr in Deutschland - Zahlen, Daten, Fakten
Download des PDF Radverkehr in Deutschland - Zahlen, Daten, Fakten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Erscheinungsdatum 11.11.2014
Foto: Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur
Der Marienplatz soll für den Verkehr gesperrt werden, für Busse und Taxis ebenso wie für Radler und Rikschas.
Die Entscheidung ist zwar nachzuvollziehen, aber nachdem ja erst kürzlich die Geschwindkeitsanzeigen und Markierungen für Fahrradfahrer auf dem Marienplatz komplett erneut wurden wird klar, dass dies eine Hauruck-Entscheidung war, welche die Folgeprobleme komplett ausblendet und somit keine wirkliche Lösung darstellt.

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Englischer Garten oder Marienplatz: In München wird es an einigen Stellen für Radler nicht nur eng, sondern auch gefährlich. Ein Überblick.
Die heikelsten Passagen für Radler in der Innenstadt hat die SZ schon zusammengestellt: Marienplatz, Ludwigstraße/Leopoldstraße, Lindwurmstraße etc. sind dabei. Es fehlen allerdings Sonnenstraße/Stachus und Sophienstraße.
Wo sind die Straßen in München gefährlichsten? Die SZ baut mit Ihrer Hilfe einen Gefahren-Atlas für den Verkehr in München auf.
Ein sehr sinnvolle Aktion, die es zu unterstützen lohnt!