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Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
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Ich bin klatschnass. So nass, dass selbst wenn der Regen es aufgibt zu fallen, ich noch mehrere Minuten nachtropfe. Doch ich friere nicht. Im Gegenteil. Ich stehe hier und schaue auf das Zugabteil. Sehe mich drein blicken, nicht wie ein begossener Pudel und doch sehe ich ein bisschen so aus, wie - eine glĂźckliche Frau. Denn in Stunden, das weiĂ ich genau, hält deine Umarmung mich warm, dein Lächeln mich sicher und dein Herzschlag gibt mir den Takt des Lebens an. All das klingt kitschig, ja - und doch, so richtig. Vielleicht weiĂt du es noch nicht - aber du bist mir wichtig. Ich mĂśchte noch nicht pokern mit groĂen Worten denn dazu bin auch ich noch nicht bereit. Doch kann und mĂśchte ich dir sagen, ich hoffe, wir haben noch endlos Zeit. Ich hoffe, dass ich dich eines Tages lesen kann, wie das Buch auf meinem SchoĂ. Dass mir jede Zeile von dir, so vertraut ist wie dem FlĂśĂer sein FloĂ. Dass dein Lächeln sich anfĂźhlt wie mein Sonnenaufgang und dass das hier nichts weiter ist - als unser Anfang.
Bahnsteigkante
Während Kaffee, umschlungen von FingerknÜcheln,
mehr Suppe als genieĂbares Getränk,
durch Pappstrohalm, bisweilen eisgekĂźhlt,
den Weg zum Magen lenkt.
Während hektischer Trubel,
an einem lauen Morgen,
GemĂźter schwer bedeckt.
Hält mich der Ort, der Zwischenstand,
in seidener HĂźlle versteckt.
Wenn ich nicht achte auf meine Beine,
dann tragen sie mich hier weg,
dann gehen sie den Weg - vom Herzen erwählt,
und nicht den Weg, der quält.
Konzentrisch
Konzentrierter als je zuvor,
lege mein Herz an dein Ohr.
Kannst du hÜren wie es schlägt?
Wie es die Liebe erträgt,
wie dein Lächeln verrät,
dass die Erde sich dreht?
Wir sind nun nicht mehr fern,
drehen uns längst konzentrisch,
um den selben Kern.
Dieses Leben
Das hier ist eine Fantasiegeschichte, denn um sich vorzustellen, wohin dieses Leben verlaufen kann, benĂśtigt der Leser einen ganzen Haufen Fantasie. Nicht dass jemals jemand imstande gewesen wäre, einen Lebensweg einzuschlagen, ohne die Fantasie zu Rate zu ziehen. Selbst das erste Rinnsal, welches zum ersten Mal den jungfräulichen Boden der Erde gen Oberfläche verlassen hatte, wusste nicht, wo es enden, worin es mĂźnden wĂźrde. Es kennt und kannte nur den Anfang. Und mit diesem Gedankenstrom wollen wir beginnen.Â
Wohin also kann mich dieses Leben bringen? Ein Leben, welches ich seit Jahren lebe und von welchem ich genau zu wissen dachte, wo es enden kĂśnnte. Doch wie ein Fluss trifft auch ein gelebtes Leben einmal auf einen Stein, auf ein Hindernis, welches es zu Ăźberwinden gilt. Ich kĂśnnte allerdings auch wählen, darum herumzugehen. Doch ist das ratsam? Welchen Vorteil verspricht es mir? Je mehr ich darĂźber nachdenke, ist es wohl besser, diesen Stein, Stein sein zu lassen und als Bestandteil meines Lebensflusses anzuerkennen und zu akzeptieren, denn will ich ihn wirklich missen? Oder will ich ihn Ăźberschwemmen und ausradieren? Eine Vermutung meinerseits ist, dass es auf die Bedeutsamkeit dieses Felsens ankommt. Im weiteren Verlauf meines Lebens und je länger ich damit zu leben lerne, desto mehr wird auch er sich verändern. Ich werde an ihm vorĂźberflieĂen, längst auf neuen Wegen, und doch bleibt er Bestandteil des groĂen Ganzen. Beeinflusst aber fĂźr den Rest meines hoffentlich langen Lebens, wie ich bestimmte Entscheidungen treffe und bestimmte WĂźnsche forme. Also wählte ich den Weg darum herum. Je weiter sich also mein Fluss durch Berge, Wälder und Täler windet und schlängelt, gerät er, nicht in Vergessenheit und doch in den Hintergrund. Denn kein Hindernis war je ein Ende. So Ăźberlege dir als Kind, als du am See, Meer oder im Sandkasten mit Wasser gespielt und mit Steinen und StĂścken versucht hast, es zu stauen. Fand es nicht immer eine Schwachstelle? Einen Weg? Eine MĂśglichkeit, weiterzumachen oder, beängstigenderweise, neu zu beginnen? Solang also die Quelle nicht versiegt und wir uns aufraffen, uns fĂźr unseren eigenen Weg zu entscheiden und uns selbst zu wählen, kann kein Brocken, noch so furchterregend groĂ, uns das Vorangehen verwehren
Und eventuell werden wir ihn eines Tages mit den Wogen unseres Seins umschlieĂen, glatt nach unten schleifen, nachdem wir von ihm gelernt haben, was wir lernen mussten, um unser kraftvollstes Selbst zu werden.
Was aber hätten wir den Weg darĂźber gewählt? Hätten Mauern, rechts und links, aufrecht erhalten, verstärkt und nach oben gezogen, um letzten Endes darĂźber, statt vorbei, zu flieĂen? Eventuell nach langer Zeit des Stillstandes, Schmerzes und Erduldens geht auch hier das Leben weiter.Â
Lieber Leser, so schlieĂ deine Augen. Begib dich an das Ufer eines Flusses und folge seinem Strom. Bemerke die Steine, die in seinem Grund liegen, welche er sanft und leise umflieĂt. HĂśre das FlĂźstern der Stromschnellen, die tieferen und ruhigeren Partien, bis du endlich dieses Rauschen hĂśrst. Immer lauter und durchdringender, fast schon tosend. Während du langsam darauf zugehst, machst du dich deiner Entscheidungen bewusst, denn nicht immer ist der Weg herum der einfachere zu gehen. So triffst du auf die Stelle, an der der Fluss sich erhebt. Die AuĂenwände zu beiden Seiten eventuell schon leicht verwaschen, ist das UngetĂźm mittig doch gut zu erkennen und macht sich lautstark bemerkbar. Es wirkt, als hätte der Fluss sich verzweifelt darum bemĂźht, es zu verbergen, zu verschleiern, ja, gar mit und unter, seinem ganzen Dasein zu verschlucken. Während du deinen Weg vorbei an diesem Engpass des lebendigen Lebens machst, trifft der SprĂźhnebel der Unruhe schon dein Gesicht, bevor du es Ăźberhaupt erblicken kannst. Kalt und laut verspricht er eine Unruhe, einen Einschnitt in all der Idylle. Das Wasser des UngetĂźms trifft kraftvoll auf das Wasser darunter, das sich schon längst wieder um Ruhe bemĂźht. Jenes, dem schon klar geworden ist, dass es weiterflieĂen muss, ganz gleich, was es zuvor verwirbelt hat. Du betrachtest das Sprudeln im Zentrum, als die kleinen Rinnsale rechts und links davon deine Aufmerksamkeit gewinnen. Eine Ruhe geht von ihnen aus. Eine Ruhe, die, hätten wir den Weg der Akzeptanz von vornherein gewählt, das UngetĂźm vielleicht gar nicht erst in solch ein furchterregendes Licht getaucht hätte.Â
Lieber Leser, versteh mich nicht falsch. Akzeptanz klingt so, als wäre sie einfach zu erlangen, und leider muss ich gestehen, das ist sie in keinem Fall. Dinge als Teil unseres Lebens anzunehmen, die wir weder gewollt, noch irgend eine Macht darßber haben, dass sie uns geschehen, ist nicht einfach. Und dennoch liegt ein gewisser Frieden darin, zu wissen, dass wir diese Wahl haben. Niemand wird sie fßr uns treffen kÜnnen. Auch das ist ebenso zu gleichen Teilen heilsam wie erschreckend. Es ist ebenso okay, dass wir fßr einen Moment verweilen. Vielleicht auch zwei oder drei Momente vorbeiziehen lassen, um uns zu sammeln, durchzuatmen und uns fßr das Entscheiden, ßber das wir als Einzige jemals irgendeine Art von Macht haben werden.
Unser eigenes Leben.

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Ich halte das Ruder fest umklammert
Meine KnĂśchel scheinen weiĂ unter meiner Haut hervor
Meine Haut, getroffen von kalten Nadelstichen, fßhlt sich nicht länger an wie meine
Und der Himmel, hat seinen letzten Glanz der Sonne verloren
Ich bin allein
Stehe alleine am Ruder und reiĂe es herum
Nichts was mich hält, nichts was mich aufhält
Den dunklen Schatten stets an meine FuĂsohlen gepinnt, hoffe ich auf ein Licht am Horizont
âSiehst du es scheinen?â
Frage ich den Schatten
Der mich mit dunklen, mĂźden Augen ansieht
Als wĂźrde er mich bedauern
Mein Leben bedauern
Und ich bedauere mit ihm
âIch auch nichtâ hĂśre ich mich sagen
Und blicke nach vorn
âAber es war doch immer Lichtâ flĂźstere ich leise
Und lockere meine Hände
Sehe das Blut in meine KnĂśchel zurĂźckstrĂśmen
âEs ging noch immer weiterâ
âJaâ wispert mir der Schatten in mein Ohr
Ăbernimmt das Ruder und sagt
âVertrau mir.â - âEs gibt keinen Schatten, ohne Lichtâ
day one but make it english
today is day one
long time no see.
time to dream unspecific dreams.
Das ist eine Trennung auf Zeit. Nicht wie man denken mag, du bist nur weit, weiter weg als je jemand von mir weg war, den ich liebe. Du liegst mir in Teilen in der Magengrube und ich muss dich zusammenklauben mit dem Rechen meiner Nerven. Wie mit einer Gabel Buchstabensuppe essen, so fßhlt sich das an. Ich kann sie noch fßhlen, deine Hand auf meiner Hand und dein Lächeln in meinem Gesicht. Denn lächelst du, lächel ich. Du bist zuhause fßr mich. Doch warum ist dieses Zuhause so weit weg und ich so zerstreut wie die Blätter im Herbst. Noch immer farbenfroh, doch am Boden ßberall. Ich weià dass ich dieses Lächeln, dein Lächeln, tragen kann bis du es auffrischt. Nur weil du dort bist, wo der Ahorn gängiger ist als die Birke, passen unsere Blätter doch perfekt zusammen und altes, darf alt bleiben. Denn dein sein, ist mein sein und gemeinsam wird dem Ast ein Blatt entspringen und neues grßnes Leben leben, wo zuvor kunterbuntes Chaos war.

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Ich denke Frieden findet sich weniger im werden als viel mehr im sein. Denn wie kann man Frieden finden wenn man zuerst im Unfrieden suchen und werden muss, was man vielleicht als Frieden akzeptieren kann. Also vielleicht? Denn woher weià ich ob es mir mehr Frieden verschaffen wird, mein Sein durch werden zu modifizieren? Wer bin ich denn dann? Will ich mich Tag ein, Leb aus in einem Prozess wiederfinden, der ändert wer ich bin? Ich spreche hier wohl kaum von dem passiven Ich, welches ohne Wahl und TrÜpfchen fßr TrÜpfchen in die Regentonne mehr wird und eines Tages fähig ist sich zu teilen, zu erweitern. Ich spreche vom Ich in der Ecke sitzend, die Knie umarmend und schaukelnd zum ticken meiner Lebensuhr. Was also will ich? Nehme ich es an die Hand und lass es neben und mit mir gehen oder packe ich es bei den Haaren und trete es voran? Bin oder werde Ich? Ich behaupte das verändert sich. So wie der Zyklus des Mondes. Heute bin ich und morgen werde ich, was ich hoffe zu sein. Mal Regen, mal Sonnenschein . Mal mehr, mal weniger Vollständig und und doch: Ich.
ruhig steht die weide im stĂźrmischen wind ruhig ist der see, der wind so geschwind meine haare zerzaust, mein herz hĂźpft wie ein kind und all das nur weil wir zusammen sind
ÂťMetaphernfrost oder Das Haus der (schiefen) BilderÂŤ Â â Â 16. Dezember
Einladung zum Montagsgedicht
An jedem Montag um 16 Uhr gibt es auf dem Wortspielplatz Texte zum Stichwort. Das Stichwort fällt dieses Mal (warum auch immer) barock/geschwätzig/metaphorisch/lyrisch aus (wie auch immer). Wer will, kann mitmachen: Am Montag einen selbst verfassten Text zum Thema mit den Tags âmontagsgedichtâ und 'metaphernfrost' oder 'das haus der schiefen bilder' versehen und in den eigenen Blog einstellen. x
zwiespältig und zweischneidig, unentschlossen das ist beschlossene sache, dass ich das jetzt mache unabhängigkeit von allem und jedem und mir dem mir das ich war, weil ich mich drehte und drehte und abhängig, am seidenen faden klebte, nun durchtrennt und es schßtzt mich nichts vor meinem alleinigen, emanzipierten ich
chronos hält den chronograph schaut besorgt auf uns herab hetzen, rennen, laufen viel nur nach vorn, doch ohne ziel wolln noch fßnf minuten haben doch nicht den genuss der zeit uns an unsrem leben laben vergessen - und dann ists vorbei

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Ich glänze noch immer leicht - und wenn man genau hinschaut kann man Feenstaub von meinen Haaren fallen sehen, denn ich werde nicht erwachsen werden, sagte sie leise.
du bist ein gefßlltes leben und doch, kßrzt man dich weg nimmt dir, wie einer blume die länge hält dich sauber und fest kßrzt den saum und dein wort trägt dich weiter und fort doch, verlierst dabei stßck fßr stßck dein ungekßrztes glßck