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Where is Eric Beale?
Es war das Venice Beach Hotel. Malgorzatta wusste beim beste Willen nicht mehr, das wie vielte Hotel es war, das sie mit G bewohnte. Es hatte sogar eine ganze Weile gedauert, bis ihr auffiel, dass es meist Hotels in oder um Venice Beach waren, die G aussuchte Schließlich stellte sie den Zusammenhang ganz unvermittelt her - schließlich hatte er hier in der Gegend mal gewohnt! Sein Appartement war am Cunoles Boulevard gewesen, bevor er angeschossen worden war. Wahrscheinlich zog es ihn deswegen immer wieder hierher zurück. Doch die letzte Nacht hatte sie alleine hier verbringen müssen. Das verwirrte sie ziemlich. G hatte ihr gestern Abend mitgeteilt, dass er die Nacht woanders verbringen würde. Er hatte ihr nicht gesagt, wo! Seine Stimme war ruhig, bestimmt gewesen, er hatte sehr geordnet gewirkt und sie hatte nur zu gut gemerkt, dass er wusste was er tat, und dass es ihm wichtig war. Sie war sich ziemlich sicher, dass keine andere Frau im Spiel war. Vielleicht ging es wieder um Informationen um seine Familie. Sie befürchtete es insgeheim. Und dabei kam er erst wieder langsam auf die Füße nach der Geschichte um den Tod seiner Schwester Amy. Sie hatte Angst davor. Es machte ihn unberechenbar. Jetzt saß sie am Fußende des Bettes und wartete auf G. Er wollte zum Hotel kommen. Es war 9. 28 Uhr. Sie hatte keine Lust gehabt, zum Frühstück zu gehen. Hatte sich bloß an einer der nahen Buden einen Kaffee geholt, dabei ihr Mobiltelefon umklammernd um es ja nicht zu verpassen falls G anrief. Natürlich hätte sie ihn jederzeit anrufen können. Aber sie wollte es nicht mal ausprobieren. Sie wollte ihm die Auszeit gönnen. Es kam ihr auch nicht so vor, als wäre er zu einem Einsatz verschwunden. Er hätte ihr das anvertraut, da war sie sich ziemlich sicher. Deswegen konnte sie sich sein Wegbleiben auch nicht erklären. Ganz kurz nur hatte sie mit dem Gedanken gespielt, Sam anzurufen. Doch sie wollte G nicht hintergehen. Und Sam nicht unnötig beunruhigen. Sie hatte nicht das Gefühl, es würde etwas Schlimmes dahinter stecken. Es war mehr so, als wäre etwas Unangenehmes im Gange. Es klopfte an der Tür. So unvermittelt, dass Malgorzatta zusammenzuckte, hastig aufstand. „Mali, ich bin`s!“ Es war Gs Stimme. Malgorzatta eilte zur Tür, drehte den Knauf und riss sie auf. Sofort fing sie Gs Lächeln auf. Es beruhigte sie, noch bevor sie den sanften Ton seiner Stimme bemerkte, seine entspannte Haltung zu registrieren. „Hallo Mali!“ G überbrückte die die kurze Distanz zwischen ihnen mit wenigen Schritten, legte seine Hand an ihre Wange und küsste sie ausgiebig. Malgorzatta legte ihre Hände an seine Seite und erwiderte seinen Kuss. Sie fühlte sich erleichtert. Es schien alles gut zu sein. „Guten Morgen, G! Schön, dass Du da bist!“ Sie gab die Tür mit langsamen Schritten frei. „Alles gut geklappt für Dich?“ G betrat das Zimmer. Er suchte ihren Blick während er die Tür hinter sich schloss. Seine Bewegungen waren ruhig. Sein Gesichtsausdruck wirkte entspannt. Der Blick seiner blauen Augen war klar und einigermaßen wach. Es war schön, ihn so zu sehen, auch wenn sie nicht wusste, was das verursacht hatte. „Ja.“ G machte die wenigen Schritte zu ihr als sie in einiger Entfernung zu ihm stehen blieb, um ihn anzusehen, um die Distanz aufrecht zu erhalten, die er gestern mit seinem Weggehen aufgebaut hatte. Es tat ihr gut, dass er diese Distanz zwischen ihnen jetzt sofort aufgab, zu ihr kam, seinen Arm um ihre Schultern legte und sie an sich zog. Er küsste sie. „Ich liebe Dich, cormoara meu!“ Malgorzatta fiel es unglaublich schwer, nicht auf sein Verschwinden einzugehen. Es überhaupt zu übergehen jetzt. Sie fühlte Eifersucht, auch wenn sie keinen Grund dazu hatte. Jetzt legte sie beide Arme um ihn und schmiegte sich an ihn. Seine Liebeserklärung verwunderte sie ein bisschen. Hatte er ein schlechtes Gewissen? „Ich liebe Dich auch, G!“ Sie schob ihre Hände unter seine grüne halblange Jacke, streichelte über seinen Rücken. Durch den dünnen Stoff seines Shirts konnte sie die Wärme seiner Haut spüren. „Aber … ich bin ziemlich verunsichert weil Du mich alleine gelassen hast!“ Sie konnte es einfach nicht lassen, es zur Sprache zu bringen. Zu sehr brannte es ihr auf den Nägel. Sie wollte reinen Tisch zwischen ihnen Beiden. G nickte langsam. „Tut mir leid!“ gab er zurück, drückte sie kurz an sich. Es wirkte nicht wirklich so, als bedauere er es aufrichtig, Malgorzatta fühlte sich verwirrt über das, was sie empfand. „Pack` Deine Sachen zusammen, ich möchte Dir etwas zeigen!“ meinte G jetzt mit einer kleinen Kopfbewegung zu ihrer Tasche am Fußende des Bettes. „Wir kommen nicht wieder hierher zurück?“ fragte sie ihn verwundert. G schüttelte den Kopf. „Nein.“ Sie sah ihn an, erwartete, dass er mehr verriet. Doch G schwieg, sah sie bloß an. Irgendwie erwartungsvoll. Die ganze Situation irritierte Malgorzatta bloß noch mehr. Sie legte ihre Hand auf seinen Brustkorb „G, was geht hier vor?“ Sie hasste Überraschungen. Sie bekam sie zuhauf, seit sie mit G zusammen war. Sie gab nicht gerne die Kontrolle ab. Ganz besonders hasste sie die Lebenswendungen, die G so offensichtlich schmerzten. Dies hier schien ihm allerdings Freude zu bereiten. Er lächelte. „Komm, hol` Deine Sachen!“ forderte er sie erneut sanft auf. Jetzt musste auch Malgorzatta lächeln. „Was hast Du vor?“ Gespannt sah sie ihn an. G erwiderte ihren Blick ruhig. Ließ seine Hand an ihren Nacken rutschen und zog sie sanft an sich, küsste sie. Ausgiebig. Hingebungsvoll. Malgorzatta wusste, dass sie nichts aus ihm herausbekommen würde. G schien sich in den Kopf gesetzt zu haben, sie zu überraschen. Langsam ließ sie ihre Hand an seine kratzige Wange rutschen. Seine Bartstoppeln pieksten noch ein wenig deutlicher gegen ihre Handinnenfläche als meistens sonst. Er schien sich heute nicht rasiert zu haben! Behutsam löste sie ihre Lippen von den seinen und sah ihn an. „Hast Du gut geschlafen, G?“ Er nickte kurz. „Hast Du schon gefrühstückt?“ Malgorzatta schüttelte den Kopf ...
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