WIEDER EINMAL SOLL RUSSLAND EINEN DROHNENANGRIFF AUF EINEN DEUTSCHEN FLUGHAFEN GESTARTET HABEN?
Erinnern wir uns an MĂŒnchen, Frankfurt und Kopenhagen.
Auch damals wurden sehr schnell russische Verbindungen vermutet oder behauptet.
Doch schauen wir auf die spÀteren Ermittlungsergebnisse:
In Frankfurt wurde der mutmaĂliche Drohnenpilot tatsĂ€chlich ermittelt und festgenommen. Die Polizei fand keine Hinweise auf eine Verbindung zu Russland. Russland spielte bei diesem konkreten Fall nach den Ermittlungsergebnissen keine Rolle.
Auch in MĂŒnchen konnte kein Hinweis auf eine russische Beteiligung gefunden werden.
Und in Kopenhagen wurde nach monatelangen Untersuchungen sogar festgestellt, dass man ĂŒberhaupt nicht eindeutig sagen konnte, ob es dort tatsĂ€chlich einen Drohnenangriff gegeben hatte.
Und jetzt wieder Leipzig.
US-Geheimdienste behaupten, Russland habe den Anschlag mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig durchgefĂŒhrt.
Aber wo sind die Beweise?
Und selbst der Russland- und MilitĂ€rexperte Matthias Uhl warnt vor vorschnellen Schlussfolgerungen. Uhl hĂ€lt ausdrĂŒcklich auch eine Operation unter falscher Flagge fĂŒr möglich, bei der Russland gezielt die Verantwortung zugeschoben werden sollte.
Bisher wurde der Ăffentlichkeit keine ĂŒberprĂŒfbare Beweiskette vorgelegt, die diese konkrete Tat Russland zuordnet.
Und genau hier sollten bei uns alle Alarmglocken schrillen.
Denn Geheimdienste haben sich in der Vergangenheit nachweislich gewaltig geirrt.
Irak â Massenvernichtungswaffen: Falsche bzw. massiv fehlerhafte Geheimdienstbewertungen wurden zu einem zentralen Argument fĂŒr den Irakkrieg.
Golf von Tonkin: Ein angeblicher Angriff wurde zur Rechtfertigung einer massiven Ausweitung des Vietnamkriegs herangezogen. SpÀter freigegebene NSA-Unterlagen zeigten: Der zweite Angriff hatte nicht stattgefunden.
Die BrutkastenlĂŒge: Eine erfundene Geschichte ĂŒber angebliche GrĂ€ueltaten irakischer Soldaten wurde genutzt, um die öffentliche UnterstĂŒtzung fĂŒr den Krieg gegen den Irak zu stĂ€rken.
Diese Behauptungen und Darstellungen standen nicht einfach im Raum â sie trugen dazu bei, dass gewaltige Kriege gefĂŒhrt und militĂ€rische Eskalationen gerechtfertigt wurden.
Das bedeutet nicht, dass Geheimdienste grundsĂ€tzlich lĂŒgen.
Es bedeutet aber:
Geheimdienste können sich irren. Informationen können falsch interpretiert werden. Und Regierungen können Geheimdienstinformationen politisch nutzen.
Deshalb sollten wir heute nicht einfach sagen:
âDie US-Geheimdienste haben es gesagt â also muss es stimmen.â
Nein!
Wenn Russland eines Anschlags auf deutschem Boden beschuldigt wird, ist das eine extrem schwerwiegende Anschuldigung.
Eine solche Behauptung kann Angst erzeugen, die öffentliche Meinung beeinflussen und die Eskalation zwischen NATO und Russland weiter vorantreiben.
DANN ZEIGT UNS DIE BEWEISE!
Welche technischen Spuren gibt es?
Welche Kommunikation wurde abgefangen?
Welche konkrete Verbindung fĂŒhrt zu Russland?
Und warum sollen wir eine solche Anschuldigung glauben, wenn die entscheidenden Beweise geheim bleiben?
Wir sind BĂŒrger einer Demokratie.
Wir mĂŒssen weder Russland blind glauben â noch unseren Regierungen, Geheimdiensten oder Medien.
Hinterfragen ist keine Verschwörungstheorie.
Skepsis ist keine Russland-Propaganda.
Und Beweise zu verlangen ist schon gar kein Verrat.
Es ist unsere verdammte Pflicht als mĂŒndige BĂŒrgerâïž
















