Traum - Berufung finden und fördern
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Traum - Berufung finden und fördern

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Traum - in allen Lebenslagen mit Gott in Verbindung sein
Traum - bekannt für Gottes Gegenwart
Traum - Kunst und Kultur prägen
Traum - Senden und Segnen

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Traum - neue Erfahrung des Glaubens im 21. Jahrhundert
Wir durften den Weitwinkel 2016 in Heidelberg hosten. Hier ist die Atmo von Weitwinkel #03
Türkisch/Arabischer Gottesdienst 09.01.2016
Türkisch Arabische Gottesdienste Heidelberg 2016
Im Oktober 2015 besuchte uns der Bürgermeister Würzner im Internationalen Cafe. #HolDenOberbürgermeister-Tour

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Go to the limits of Your longing
God speaks to each of us as he makes us, then walks with us silently out of the night.
These are the words we dimly hear:
You, sent out beyond your recall, go to the limits of your longing. Embody me.
Flare up like a flame and make big shadows I can move in.
Let everything happen to you: beauty and terror. Just keep going. No feeling is final. Don't let yourself lose me.
Nearby is the country they call life. You will know it by its seriousness.
Give me your hand.
the kingdoms
The kingdoms of the world run on violence. The kingdom of God, Jesus declared, runs on love.
Ich lebe mein Leben
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.
Ich kreise um Gott, um den uralten Turm, und ich kreise jahrtausendelang; und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm oder ein großer Gesang.
Du bist so groß
Du bist so groß, daß ich schon nicht mehr bin, wenn ich mich nur in deine Nähe stelle. Du bist so dunkel; meine kleine Helle an deinem Saum hat keinen Sinn. Dein Wille geht wie eine Welle und jeder Tag ertrinkt darin.
Nur meine Sehnsucht ragt dir bis ans Kinn und steht vor dir wie aller Engel größter: ein fremder, bleicher und noch unerlöster, und hält dir seine Flügel hin.
Geh an Deiner Sehnsucht Rand
Gott spricht zu jedem nur, eh er ihn macht, dann geht er schweigend mit ihm aus der Nacht.
Aber die Worte, eh jeder beginnt, diese wolkigen Worte sind:
Von deinen Sinnen hinausgesandt, geh bis an deiner Sehnsucht Rand; gib mir Gewand.
Hinter den Dingen wachse als Brand, dass ihre Schatten, ausgespannt, immer mich ganz bedecken.
Lass dir Alles geschehn: Schönheit und Schrecken.
Man muss nur gehn: Kein Gefühl ist das fernste. Lass dich von mir nicht trennen. Nah ist das Land, das sie das Leben nennen. Du wirst es erkennen an seinem Ernste. Gib mir die Hand.

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Von Bänken und Nüssen, die die Welt verändern
Nach etlichen Besuchen im Flüchtlingsheim lernte ich einen besonderen Menschen kennen. Nennen wir in mal Ali. Ali ist aus dem Irak. Was mich sehr überrascht war, dass er so gut Deutsch spricht. Bemerkenswert. Meine Neugier wurde geweckt. So fragte ich Ali, warum er so gut Deutsch spricht. Er lächelte und antwortete, er spricht doch nicht gut Deutsch. So musste ich ihn fast anbetteln, sein Geheimnis zu lüften. Ali, groß an Barmherzigkeit, wollte mich nicht länger auf die Folter spannen. So erzählte er seine Geschichte. Eine wunderschöne Geschichte über die Bänke am Neckar. Als Ali seine Heimat verlassen musste, war es sehr schwierig für ihn in Deutschland. Ohne die Großfamilie, ohne Sprache, ohne Freunde. Er wollte unbedingt Arbeiten. Das ging leider nicht. So ging Ali regelmäßig spazieren in Heidelberg, der schönsten Stadt Deutschlands. Erschöpft von den Spaziergängen setzte er sich auf die Bank. Kurze Zeit später kam eine entzückte alt deutsche Dame. Sie setzte sich zu ihm. Eine fruchtbare und lehrreiche Zeit begann. Die nette Oma entpuppte sich als die beste Lehrerin überhaupt. Nachdem sie sich kurz kennenlernten, nahm sie einen Stein und sagte: “Stein”, oder eine Blume und sagte: “Blume”. So ging das weiter. Regelmäßig trafen sie sich auf der Bank. So wie die Knospen im Frühling sprießen, so explodierte Alis Deutschkenntnis. Mit der Zeit konnten die zwei sich unterhalten. Welch segensreiche Zeit für beide. Eine andere Begebenheit zeigt, das auch Immigranten für Deutsche eine Hilfe sein können. Vor paar Wochen, als wir noch von der Weltliga träumten und uns regelmäßig zum Training trafen., da ereignete sich eine nette Begebenheit, die mich sehr erstaunte. Wir saßen auf der Bank und feuerten die Jungs an. Eine nette junge Frau - nennen wir sie mal Kerstin - packte aus ihrem Rucksack eine grüne Tupperdose aus. Nachdem sie diese öffnete, nahm sie allerdings nicht selbst von den Nüssen, sondern fragte und reichte die Nüsse an alle weiter. Mein erster Gedanke war: Armes Mädchen, hoffentlich verhungerst du nicht. Meine zweiter Gedanke war: Hut ab vor dieser Geste. Als ich Kerstin fragte, ob sie das schon immer so mache, schüttelte sie ihren Kopf. Nein sagte sie. Aus meinen Lippen schoss gleich die Frage: Seit wann dann? Ach, sagte sie seit ein paar Monaten besuche ich eine Familie aus dem Flüchtlingsheim. Da war ich immer bei einer Familie aus Afghanistan zu Besuch. Diese Familie bot mir immer Essen an. Egal, was sie aßen, immer fragten sie die Gäste, ob sie auch essen wollen. Mir gefiel diese Eigenschaft so sehr, dass ich es übernahm. Egal wo ich bin, wenn ich esse, so teile ich es mit dem Nächsten. Diese beiden wahren Begebenheiten zeigen deutlich, dass wir voneinander lernen sollten. Dass wir aufeinander eingehen sollten. Das Neugier ein guter Ratgeber ist. Das uns Interesse an dem Nächsten bereichern kann. Wie wunderbar wäre es, wenn jeder Heidelberger von seinen Bänken und Nüssen erzählen würde. Wie schön wäre es, wenn unsere Flüchtlinge ihrer Familie mit leuchtenden Augen beim Abendessen von ihren Nüssen und Bänken erzählen würden. So würde abends nicht nur unser Schloss leuchten, sondern auch die Herzen von den Heidelbergern und Flüchtlingen.
Die Sehnsucht der Bäume
Der Saft der Erde fließt in die Bäume. Da sind so viele Mineralien, soviel Gutes drin, dass es einem Energie-Cocktail entspricht. Wie Strom fließt die Energie in die Bäume. In jede Pore/Faser fließt es. Der Baum, an gefixt von der Kraft der Erde erwacht neu zum Leben.
Die Äste strecken sich voller Sehnsucht nach oben. Den Ästen, beflügelt von der Kraftbrühe, gibt ihre Sehnsucht die Richtung an. Das ist der Himmel. Die strecken sich, sie drücken sich. Die Sehnsucht muss zum Ausdruck gebracht werden. Volle Kraft voraus. Wer einen Blick werfen kann, der sieht die Sehnsucht der Äste. Voller Schönheit schwebt fast der ganze Baum dem Himmel entgegen. Auch wenn der Baum nackt ist oder in voller Montur. Die Sehnsucht treibt an. Es gibt nur eine Richtung. Der Baum befehlt den Ästen, dass sie sich ausbreiten sollen. Die Richtung ist ganz klar.
Wer das nicht fühlt, wer das nicht sieht, der kennt die Sehnsucht nicht. Der kann die Natur nicht lesen. Der ist nicht fähig, das zu kommentieren. Die Schlauen, die Verständigen erfassen dies im Herzen.