Nachdem ich schon seit längerem Büroleiter für O&O Baukunst in Köln bin, kommt jetzt noch die Anerkennung als Associate hinzu. Vielen Dank!

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@martinbachem
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Hochhausring für Köln - Veröffentlichung in den Mitteilungen aus dem Stadtarchiv von Köln, Band 103
BAUEN IN BILDER!
THE BEAUTY OF LOSING! Den Programmwettbewerb zur Bauakademie haben wir mit unserem Schinkel repainting leider verloren. Dafür haben wir aber sehr, sehr viel gelernt. Weiter geht´s im Lauf der Bilder...
The Lightning Barn stellt die Sehgewohnheiten des Betrachters auf den Kopf: ein Weizenfeld unter einem Bau, der sich schützend über die Anpflanzung erhebt, ist höchst ungewöhnlich. Zudem scheint der schwer anmutende Baukörper zu schweben. Er ist auf einem Glaskubus aufgesetzt, der für Transparenz in der Erdgeschosszone sorgt. Auf der Verkehrsinsel weckt das Weizenstück im Schaukasten, der in einem Museum stehen könnte, Sehnsüchte an eine unberührte Natur. Nicht als Wohnform der Zukunft konzipiert wird mit The Lightning Barn vielmehr eine Bühne dargestellt. Das atmosphärische, visionäre, fast schon mystische Erscheinungsbild eröffnet Denkräume. Der künstlerisch-szenografische Ansatz bietet einen interessanten Kontrapunkt zu rein architektonischen Entwürfen. Dabei besticht er in seiner Fernwirkung, zeichnet sich durch Zitate bekannter Bauelemente und –materialen aus und bietet vielfältige Möglichkeiten für seine Nutzung und Inszenierung. Öffnet sich der Bühnenraum in den Stadtraum, erweckter Neugier auf das Unbekannte und Unverhoffte und fordert zur Auseinandersetzung auf.

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THE LIGHTNING BARN
Der Entwurf von MB wird nominiert für den Wettbewerb Raumpioniere - Wohnen auf kleinstem Raum. Vielen Dank auch an Michael Kröger für die fantastische textliche Beleuchtung.
Biotopologie. Eine Arena für die nächste StadtNatur
Martin Bachems Entwurf für The Lightning Barn erschafft das Äußere eines Orts, der weniger eine Architektur darstellt als unterschiedliche Fragen formuliert: an die soziale Natur ihrer Örtlichkeit, der Fülle ihrer möglichen Optionen und den aktuellen Sinn von Natur in der Stadt. In der Welt von heute, die heute bereits zukünftig erscheint, haben sich die Differenzen zwischen Innen und Aussen aufgelöst. Stadt und Natur bleiben zwar – immer noch – tendenziell getrennt, stellen aber Fragen nach dem Sinn ihrer Funktionalität und künftigen, immer noch anders möglichen Nutzbarkeit. Als vielfach nutzbarer Raum fungiert das Gebäude hier als Ort, der wie ein zeitgemäßer Biotopos kulturelle Lebensgrundlagen erschafft und nicht nur von Aussen distanziert beobachtbar ist. Wie ein mehrfaches Signal sind hier Natur und Nutzung, Unterhaltung und Urbanität, geschlossene Form und offene Fragen aufeinander bezogen und erwarten gleichzeitig Reaktionen ihrer künftigen Nutzer. Die Bühne für eine Architektur, die hier einer Natur in der Stadt ein augenscheinliches Denkmal setzt, ist hier keine Kulisse, sondern eher ein gebauter Anlass, um bis auf Weiteres auf Natur (in) der Stadt aufmerksam zu machen, grundlegende Fragen Raum werden zu lassen: Wann beginnt sich ein gebauter oder ein noch zu bauender Ort von seinen möglichen Funktionen zu lösen? Welche ästhetische, innere Freiheit ist nötig um die historischen Grenzen der Tradition zu transformieren, Neuanfänge lebendig werden zu lassen? Welche Werte lassen sich hier räumlich assoziieren – und welche sind eher zeitlich, im Gespräch, in der Auseinandersetzung, in der Reflexion möglich? Doch The Lightning Barn erinnert nicht nur an die alte Trennung von Stadt und Natur. Er versucht beide Sphären als getrennte Einheiten und als Maß seiner eigenen Grenzüberschreitung zu denken. In diesem Sinne ist das Ergebnis eine Arena 2. Ordnung, ein Raum für unsichtbare aber denkbare Zukünfte und als Idee ein Teil seiner eigenen Wirklichkeit. Zukunft braucht Raum, Neues braucht Natur und unerwartete Ideen ein urbanes in jeder Weise gegenwärtiges Biotop.
Ob in der Natur oder im urbanen Raum: Die Gesellschaft leidet heute an der tendenziell bedrohliche Ideenlosigkeit. Wenn die Zukunft heute einen Kredit darstellt, haben wir heute Lebenden noch genügend Ideen und Formate, wie wir unser Handeln angemessen auf die Erfordernisse heutiger Gegenwart anpassen? Der Content, den dieser Ort vermitteln könnte, sollte idealerweise von einer bewusst extremen Mischung von bekannten und noch zu erfindenden Formaten gekennzeichnet sein. Beispielsweise hier ebenso Gespräche über die Philosophie des kollektiven Neubeginns einer Gemeinschaft oder der Gesellschaft wie auch starke Bilder einzigartiger Ideen erprobt werden, die die alte Trennung von Architektur/Kunst und Leben aufheben und in neue performative Handlungsformen überwinden: Eine politische Diskussion, die sich plötzlich als Performance darstellt, ein Theaterspiel, in dem es um die Frage geht, ob die Architektur noch überhaupt eine Gegenwart hat, eine Lesung mit Texten, in denen der spielerische Umgang mit Neuem die Grenze zum Publikum auflöst, eine digitale Reise in Räumlichkeiten, die Haltepunkte ebenso markiert wie Beschleunigungsmomente des eigenen Wahrnehmens fühlbar werden lässt. In diesem Raum entwickeln wir wie unsere Gegenwart gemeinsam entstehen wird …
The Lightning Barn ist als Biotop ein hier und jetzt modellierbarer Lebensraum, dessen künftiges Ideenpotenial uns auffordert, selbst aktiv zu werden und sich nicht wie lange Zeit üblich darauf verlässt, dass man fremde Visionen einfach einkaufen kann. Der Luxus von heute besteht in der Erkenntnis, dass es immer weniger darauf ankommen wird, immer mehr zu haben. Für diese bewusst reduzierte Erkenntnis unterschiedlicher kultureller und sozialer Felder offeriert The Lightning Barn vieles gleichzeitig: ein räumliches Denkbild, eine soziale Aufforderung und eine zeitliche Modellierung („Vision“) von Situationen, in denen wir zukünftig unserer funktionalen Gegenwart eine erweiterte Geistes-Gegenwärtigkeit verleihen können.
Dr. Michael Kröger / Osnabrück
Wenn Nachverdichtung und Arrondierung der Stadt an ihre Grenzen kommen, ist der nächste Schritt eine neue Stadt. Kann man heute eine Stadt gründen? Eine eigene Stadt, vor den Toren Berlins? Eine Stadt des 21. Jahrhunderts?
Fantastisches Thema und Fantastisches Feedback auf unseren Beitrag!
Kulturstaatssekretär Bernd Neuendorf verleiht Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen an MB
Martin Bachem erhält den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler 2016
Liebe Landesmutter Hannelore,
mein Team und ich danken Dir für den diesjährigen Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstler. Wir fühlen uns zutiefst geehrt, in einer Reihe mit prominenten Künstlerinnen und Künstler wie Andreas Gursky, Pina Bausch, Mischa Kuball, Christoph Schlingensief, Günther Uecker, Dieter Wellershoff, Wim Wenders und Frank Peter Zimmermann zu stehen.
Auch tausend Dank an unsere Freunde und Förderer, insbesondere Prof. Karl-Heinz Petzinka und Laurids Ortner für ihre Unterstützung.
Yippie, MB

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BAUEN DIR DEINEN SOMMER! In einer Machbarkeitsstudie für eine Baulücke in der Kölner Innenstadt entwirft MB ein ländliches Stadthaus. Endlich Sommer.....
GETTING STARTED!!! Marsil Apartment Hotel - Baubeginn der umfangreichen Um- und Ausbauten im Marsilstein.
UrbanSlam: "Gekommen um zu bleiben"
Den Auftakt vor vollem Haus im künftigen Baukunstarchiv NRW in Dortmund machte Martin Bachem mit der „Stadtplastik“. Ein gelungener Abend und eine interessante Erfahrung zu “slammen”.
regioplaner.de - Relaunch mit Renderings von MARTIN BACHEM Architektur
Das Serviceportal der Kommunen des Kreises Recklinghausen, die Stadt Bottrop, die WiN Emscher-Lippe GmbH, die Architektenkammer NRW, die IHK Nord Westfalen und die Handwerkskammer Münster präsentiert sich mit Bilder von MB.
Danke, uns gefällt´s!
UrbanSlam2: Gekommen um zu bleiben Martin Bachem zum radikalisierten Städtebau
Donnerstag, 21. April
um 18:00
Baukunstarchiv NRW (Ehemaliges Museum Am Ostwall) Dortmund
C.U.

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STADTPLASTIK - WDR 5 Interview
Radio-Interview zur Zukunft des Wohnhochhauses Unsere Städte müssen wachsen, wo bleiben die Visionen der Architekten? Welchen Beitrag das städtische Wohnhochhaus zum Wohnungsbau leisten kann, darüber spricht Martin Bachem in der WDR 5 Sendung Leonardo. Sein skulpturaler Masterplan für Köln - STADTPLASTIK - fordert ein radikales Umdenken.
WDR 5 Leonardo - Wissenschaft und mehr diesen Donnerstag, 17. März 2016, ab 15:05 Uhr
Stadtplastik über Berlin Ausstellungsbeitrag von MARTIN BACHEM „vierzigaufvierzig“ in der BDA Galerie Berlin
Die BDA Galerie sucht im Rahmen von „vierzigaufvierzig“ nach Stadtvisionen für eine Verdichtung im Himmel über Berlin. Das kommt wie gerufen! Nachdem unser Entwurf STADTPLASTIK bundesweit mehrere Titelseiten, Billboards, Diskussionsrunden und den Kölner OB-Wahlkampf eroberte, wollen wir weiter. Es wird zur festen Überzeugung, dass die Zeiten der luxuriösen Qualitätsbauten endet und die Zukunft nach lebenswertem Wohnraum für die Masse schreit. Die STADTPLASTIK von Martin Bachem ist ein Konzept zur skulpturalen Volumenbildung des Stadtkörpers. Jedes Volumen braucht eine Form.
Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 26. November 2015, 19 Uhr BDA Galerie, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin