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Ab in den Süden, der Sonne hinterher !☀️🎼
In Trincomalee begann nun so langsam die Regenzeit, sodass es Zeit war zu flüchten. Für Sarja und mich ging es nun nach Tangalle. Nach einem letzten Besuch bei den Puppies ging es auch schon los. Leider hatten wir nur das schlechteste Timing überhaupt! Voll bepackt mit Backpack auf dem Rücken und normalen Rucksack vorne ging es Richtung Tuctuc. Plötzlich fing es wie aus Eimern an zu schütten.☔️ Der Monsun hatte uns komplett erwischt.🤷🏽♀️ Ich zog meine Schuhe aus und lief barfuß, weil ich so schneller war. Im Tuctuc angekommen versuchten wir uns ansatzweise vom Regen zu schützen, indem wir die Plane an den Seiten runterzogen und mit Klett befestigten. Als wir den Bahnhof erreichten, waren wir so nass als wären wir zuvor mit all unserem Gepäck ins Meer gesprungen. Nicht so schön für meinen Laptop, der sich für den Rest des Urlaubs verabschiedete, aber in dem Moment war es echt lustig, sodass wir auch ein Foto machten. Am Bahnhof trafen wir wieder die 6 Spanier, die auch so schön nass geworden waren wie wir.😄 Wir erwarteten nun eine 7 Stunden Fahrt, aber naja ob 7 oder 11, da kann man sich als Ticketverkäufer schonmal vertun.😂 Also verbrachten wir 11 Stunden klitschnass im Bus und kamen nachts um 5 Uhr in Tangalle an. Da die Fenster vorne im Bus offen waren, war es leider auch echt kalt und ich erkältete mich leicht. Immerhin hatten wir uns ein Hotelzimmer gegönnt. Man muss dazu sagen, das Hotelzimmer war günstiger als ein Hostel und kostete nur 5 Euro die Nacht inklusive Frühstück 😎 Ein Hoch auf Off-Season!❤️ Am nächsten Morgen schafften wir es um halb 10 aus dem Bett und aßen Coconut-Roti und Obst zum Frühstück. Coconut-Roti sind ähnlich wie Pancakes, aber nicht so süß und etwas härter von der Konsistenz. Da ich nicht so ein Honig Fan bin, probierte ich es zusammen mit zermatschten Bananen - ist zu empfehlen! 😋 Anschließend ging es etwas müde Richtung Strand. Mit traumhaften Wetter fanden wir einen wunderschönen Strand vor. Leckere Drinks und Schwimmen im Meer halfen um uns von der vorherigen Nacht zu erholen. Später liefen wir am Strand entlang und trafen dort einen Local. Er fragte uns ob wir eine Kokosnuss essen möchten und wir lehnten dankend ab. Kurzerhand sprang er auf eine Palme und kletterte sie bis zur Baumkrone hoch. Er pflückte eine Kokosnuss, schlug sie auf und schenkte sie uns. Das war mit die beste Kokosnuss aus der ich getrunken habe. Und auch das Fruchtfleisch konnte man essen. So frisch und lecker! 🌴😋Wir wollten ihm ein paar Rupien zum Dank geben, doch er nahm nichts an. Er meinte er sei glücklich wenn wir glücklich sind! Das war echt super nett!! Wir schossen noch ein Foto zusammen und machten uns anschließend auf den Weg Richtung Unawatuna.📸
Trinco auf ein Zweites! 🙋🏽♀️
Time to say goodbye and hello to traveling „alone“🤗
Nun war es soweit. Abschied nehmen. 🙈 Es ist echt komisch wenn man zwei Wochen immer zusammen unterwegs war sich dann vorzustellen allein weiter zu reisen.. Bis mittags entspannten wir noch ein wenig im Hostel und dann ging es Richtung Bahnhof. Ich durfte Jana nicht mehr anschauen sonst kämen Tränen. 😅Wir wollten zu viert (Jana, Calvin, ein Spanier und ich) zum Bahnhof fahren und dann sollten sich die Wege trennen. Doch als wir aus dem Hostel mit unseren Backpacks auf dem Rücken kamen, hielt gerade ein Bus Richtung Colombo auf der anderen Straßenseite. Da Jana, Calvin und der Spanier zum Flughafen mussten, stiegen alle drei kurzerhand ein. Der Abschied verlief also deutlich kürzer als erwartet, und ehe ich mich umsah stand ich auch schon alleine mitten im Nirgendwo in Sri Lanka auf einer Straße.🙋🏽♀️ Ohne Plan wo ich hinmuss habe ich mich kurz ein bisschen allein gefühlt. Aber nachdem ich mit einem Local gequatscht hab hatte ich eine grobe Orientierung und kam zum Ziel. 💪🏼An der Bushaltestelle habe ich direkt 6 Spanier kennengelernt. Sie waren alle echt cool drauf und haben mich in ihre Runde aufgenommen. Die Busfahrt war wie immer ein Abenteuer - viel zu voll, laut und shaky.🚍 Und ja, es ging schon wieder nach Trincomalee.🏝 Ich liebe das Meer und hatte schon wieder Sehnsucht! 🤷🏽♀️ Außerdem wollte ich dort ins Wanderers Hostel weil ich weiß, dass ich da gut andere Traveller kennenlernen kann.🙂 Ursprünglich war mein Plan gewesen nach Jaffna zu fahren, aber ich hatte von mehreren Backpackern gehört, dass es dort als Frau schwieriger und etwas gefährlich sei. Da ich vorher noch nicht allein gereist bin und das bereits ein Abenteuer für mich ist, hatte ich zu sehr Magengrummeln vor Jaffna und bevorzugte Trincomalee. In Trincomalee lernte ich wie erwartet schnell viele Leute kennen. Abends bin ich mit anderen Backpackern zu Rice&Curry essen gegangen (bestes Restaurant 😋) und anschließend in ner großen Runde mit Drinks und Musik an den Strand.🍻🍹Am nächsten Morgen lernte ich Sarja kennen. Sie ist Schweizerin und auch allein unterwegs. Wir verstanden uns auf Anhieb super und da wir beide den Süden Sri Lankas noch nicht gesehen hatten, reisten wir zusammen weiter.👭Wir blieben aber erst noch ein paar Nächte in Trincomalee. Abends ging es also wieder ins Fernandos wo ich zufällig die Spanier wiedertraf. Tagsüber hab ich sie auch am Strand getroffen und wir haben bisschen Karten gespielt. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt wieder nach Trincomalee zu fahren!! Neben dem Hostel ist außerdem ein Hotel, in dessen Park es 6 Puppys gab.😍
Fotos, Fotos, Fotos 😍
Diesmal noch zwei vom Pidurangala Hike und die anderen sind vom Safari-Trip 🐘🐊🐘

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Jungle und Klettern 🐒
Jungletime 🌴🐒
Von Trincomalee bzw Nilavli ging es zu viert nun wieder ins Inland! Endlich ging es zum Postkartenmotiv - dem Lion Rock.😄 Abends kamen wir nach einer Fahrt im Local Bus - immer wieder ein Abenteuer für sich 🚍- im Jungle Vista Hostel an. Das Hostel befand sich wie der Name sagt mitten im Dschungel und war ein großes Baumhaus. Die Schlafsäle waren offen und es gab keine Türen. Unsere Bananen, die wir abends holten konnten wir nicht mit hochnehmen, da sonst nachts die Affen gekommen wären.🐒😅 Es ist echt aufregend gewesen so in der freien Natur zu schlafen und morgens von den Vögeln aufzuwachen. Um 4 Uhr morgens klingelte am nächsten Morgen Janas und mein Wecker. 😴⏰😴 Auf zum Sunrise hike! Wir wurden am Hostel mit einem Jeep abgeholt und fuhren zum Pidurangala Rock. In totaler Finsternis wanderten wir zusammen mit anderen Backpackern vom Hostel den Berg hinauf. Um die Uhrzeit sind so viele Treppen echt anstrengend.😄 Oben angekommen erwartete uns ein atemberaubender Ausblick! Das war das frühe Aufstehen definitiv wert. Wir konnten einen wunderschönen Sonnenaufgang mit Blick auf den Lion Rock und den Dschungel genießen.⛰🌴 Auf der Bergspitze trafen wir lustigerweise auch wieder einen Italiener und eine Chinesin, die wir zuvor bereits in anderen Städten kennengelernt hatten. Das Gruppenfoto durfte natürlich nicht fehlen.😁Um halb 8 waren wir dann wieder im Hostel und frühstückten erstmal. Nach einem kleinen Nap ging es mittags weiter zur Elefantensafari.🐘Zusammen mit zwei Engländerinnen teilten Lauren, Jana und ich uns einen Jeep. Besonders Spaß machte es während der Fahrt aufzustehen! Im Park angekommen sahen wir direkt am Anfang ein Krokodil, das am Rande eines Sees am Ufer lag.🐊 Adler, Affen, Wasserbüffel und natürlich Elefanten konnten wir auch beobachten. Leider befanden sich meiner Meinung nach aber viel zu viele Jeeps im Park, da sich alle um die Elefanten versammelten und sich diese nicht mehr so frei bewegen konnten. Dennoch war es natürlich toll Elefanten so nah in der Natur sehen zu können.🐘Vom Park ging es mit dem Jeep im Anschluss weiter auf einen kleinen Hügel. Von dort sahen wir mit einem kühlen Lion Bier den Sonnenuntergang. 🍻 Den letzten Abend mit unseren neuen Reisebuddys und zugleich auch Janas letzten Abend verbrachten wir in einem Local Restaurant mit Rice & Curry und Bier. 😋
Meanwhile at the beach...🐶
Hier noch ein paar Highlights aus Trinco :)
Trincooo 🐠
Zusammen mit Lauren (Engländerin) und Calvin (Neuseeländer) ging es nun für eine Woche zu viert weiter!🚍Von Arugam Bay machten wir uns auf ins etwas ruhigere Trincomalee. Wir fuhren gegen 16 Uhr vom Hostel aus los und kamen nachts um 2, nach zwei Mal Umsteigen (😅) in der Unterkunft (die wir nicht gebucht hatten aber der Place to be sein sollte🤷🏽♀️) an. Glücklicherweise gab es noch 2 freie Private Rooms, in denen wir die erste Nacht unterkommen konnten. Es tat gut nach einer langen Fahrt mal ein Zimmer für sich allein zu haben.😍 Halbwegs ausgeschlafen ging es am nächsten Morgen erstmal lecker frühstücken. Da ich morgens noch kein Curry essen kann, wählte ich wie immer das Western Breakfast. Das besteht aus Toast (ich freu mich jetzt schon wieder auf anständiges Brot in Deutschland 😄), Spiegelei, Butter und Marmelade, nem Juice (Love it!) und Kaffee oder Tee.☺️ Für umgerechnet 2-3 Euro kann man da nicht meckern. Hier gibt es überall immer frisch gepresste Säfte in Sri Lanka! 😍 Ich empfehle sie ohne Zucker zu bestellen, da das Obst schon süß genug ist und Zucker fast überall drin ist. Nach dem Frühstück ging es dann an den Strand.🌴 Der Wellengang war deutlich ruhiger als in Arugam Bay, aber der Strand und das Meer sind auch hier wunderschön. Abends ging es jeden Abend zu DER Strandbar in Trincomalee - „Fernandos“. Dort kommen alle Backpacker und Locals zusammen und jeden zweiten Abend gibt‘s dort eine Strandparty.💃🏽 Nach drei Nächten in Trincomalee ging es für eine Nacht nach Nilaveli. Dieser Ort befindet sich nördlich von Trinco und dort gibt es verlassene Strände (ohne Quallen) zu entdecken. In Trinco befanden sich an einem Tag sehr viele Quallen im Wasser - gefährliche wie harmlose - und Jana wurde leider von einer gestriffen. Essig half, aber dennoch flüchteten wir.🙂 In der Nähe unserer Unterkunft in Nilaveli befand sich ein großer buddhistischer Tempel. Barfuss und bedeckt mit einem Tuch um die Beine betraten wir ihn. Es fand gerade eine Zeremonie statt. Der Tempel zusammen mit der Musik während der Zeremonie beeindruckten mich so sehr, dass ich sogar Gänsehaut bekam..

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Strand Strand Strand 🌴🍹
Die nächsten Tage verliefen sehr entspannt. Eigentlich wollten wir nur für eine Nacht in Arugam Bay bleiben und am nächsten Morgen weiter nach Trincomalee die Küste hoch. Doch es gefiel uns so gut, dass wir Tag für Tag unseren Host fragten, ob wir noch eine Nacht länger bleiben können.😁 Arugam Bay besteht eigentlich aus nur einer langen Straße wo sich alles abspielt. Die Hostels sind alle beieinander, Restaurants, Bars, Clubs, wunderschöner Strand...was will man mehr 🙊 Also blieben wir letztendlich nicht eine sondern vier Nächte bevor es die Küste hochging. 🤷🏽♀️ Jana und ich hatten eine mega coole Zeit! In meinem Zimmer haben wir zwei Jungs kennengelernt, von denen einer witzigerweise auch aus Bonn kommt. Mit den beiden, Freunden von denen und den englischen Mädels vom Taxi haben wir tagsüber am Strand gechillt und abends waren wir alle zusammen was trinken und essen und im Anschluss zu knapp 20 Leuten feiern. 💃🏽🍻🍹so gingen die Tage dann auch weiter 🤷🏽♀️😄
Am Strand lernten wir einen Neuseeländer kennen, mit dem wir zusammen eine Safaritour machen wollten. Am Morgen der Safari stellte sich aber leider heraus, dass ich bestohlen wurde. Also beschäftigten wir uns zunächst mit der Überwachungskamera des Hostels. Ohne Erfolg ging es dann zum Hostel vom Neuseeländer fürs Frühstück. Da wir am selben Tag nach Trincomalee weiterfahren wollten und ein muslimischer Feiertag war mussten wir bereits am Nachmittag abfahren und gingen „nur noch“ zusammen an den Strand.
Von Ella nach Arugam Bay 😍
Vamos a la playa! 🌊☀️
Nach einer entspannten Nacht im Hostel ging es am nächsten Morgen zusammen mit zwei Mädels aus London und Dänemark mit dem Tuktuk erst zu zwei Teeplantagen. Leider verfolgte uns in der Hinsicht das Pech; beide Plantagen waren geschlossen. 🤷🏽♀️ Also ging es weiter zu einem Wasserfall. Der war sehr schön, leider hatten wir nur die Bikinis nicht dabei. Viele Locals waren auch da und wuschen sich sogar dort. Nach diesem kleinen Trip holten wir alle unsere Backpacks und machten uns auf den Weg nach Arugam Bay! Es wurde Zeit für den Strand !😍🌴Da Sonntag war, war sich niemand sicher ob die Busse zuverlässig fuhren. Daher gönnten wir uns mal den Luxus das Taxi zu nehmen. Es handelte sich aber nicht um ein Taxi das man aus Europa kennt. Der „Taxifahrer“ fuhr uns mit seinem eigenen Auto und auf dem Weg machten wir Halt und seine Frau mit 2 Kindern stiegen dazu. 😄 auf dem Weg sahen wir viele Affen, Pfaue, Kühe und eine wunderschöne Landschaft. :) Angekommen in Arugam Bay stellte sich heraus, dass die Einheimischen nicht so viel von Organisation halten.😄 Unsere Buchung wurde übersehen und unser gebuchtes Zimmer war belegt. Zum Glück gab es dennoch 2 freie Betten, aber in 2 verschiedenen Zimmern. Wir nahmen es in Kauf, da Arugam Bay ein beliebter Spot ist und es kaum freie Alternativen gab. Zum Dinner gab es Kotthu und frischen Juice. Sehr lecker ! Im Anschluss ging es für ein paar Drinks in eine Strandbar 🍹
Die Fotos dürfen natürlich nicht fehlen 😁 und ja - war schon etwas hoch da oben 🙈
Bridgeillant 🛤
Nachdem der Ausflug zur Tea Factory ein kleiner Flop war ging es weiter zur Nine Arch Bridge. Der Weg dorthin war ein Abenteuer für sich. 😄 Wir gaben die Brücke in Google Maps ein, doch das half nicht viel weiter. Also schauten wir nach der ungefähren Himmelsrichtung und liefen los. Es war definitiv nicht der offizielle Weg den wir wählten.😅Es ging nämlich komplett durch die Wildnis. Mitten drin stand ab und zu ein Haus der Einheimischen. Sie versuchten uns zu lotsen und irgendwann erreichten wir unser Ziel und konnten die Brücke von einem Hang aus sehen. Gerade rechtzeitig, denn dort standen bereits Einheimische versammelt, da wenige Minuten später wieder ein Zug über die Brücke fuhren sollte. Selbst für die Einheimischen ist dies eine Attraktion. Ein älterer Mann pfiff in die Trillerpfeife und kurze Zeit später kam der Zug. By the way saß der ältere Herr auf einer Art Baumhaus; ein Holzbrett unter dem es mehrere Hundert Meter runterging.🙈 Anschließend liefen wir runter auf die Brücke und schossen ein paar Fotos. Der Ausflug hatte sich definitiv gelohnt! (Zurück folgten wir anderen Backpackern und waren doppelt oder dreimal so schnell 🤷🏽♀️- Workout of the day done 😄)

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Nachdem wir durch ein kleines einheimisches Dorf gelaufen sind kamen wir oben auf dem Little Adam‘s Peak an. Von dort konnten wir einen wunderschönen Ausblick genießen und die Beine baumeln lassen. Die klassischen Tourifotos durften natürlich auch nicht fehlen.😄 Der Rückweg war etwas abenteuerlicher, da es ziemlich windig geworden war. Es ging weiter zur Tea factory, die jedoch leider geschlossen war (Notiz an uns: bisschen besser informieren 😅) Also machten wir uns kurzerhand auf den Weg zur berühmten Nine Arch Bridge..dazu später mehr 🙊
Noch ein bisschen müde und verklatscht geht es auf zum Little Adam‘s Peak!