Das ist auch etwas, welches dein ganzes Leben beeinflusst.
Es ist wie eine Berg- und Talbahn.
Es gibt gute Tage, aber wie auf Knopfdruck auch wieder schlechte.
Durch die Kälte, welche ich in mir trug, habe ich dieses auf und ab kaum gespürt. Ich habe nichts und niemanden an mich ran gelassen.
Ich musste nichts mit irgendjemandem teilen, ich habe alles abgeblockt.
Mein Leben fokussierte sich auf eine gute Ausbildung, das Wohlergehen meiner Katzen und dem des Pferdes.
Ging es mir schlecht, fuhr ich zum Pferd. - war dies in der Nacht hatte ich die Katzen.
Ich wollte letztes Jahr, Ende November, einen Neuanfang starten. Hope hat ihren Namen nicht einfach so bekommen.
Ich habe versucht mich auf mich und mein Leben zu fokussieren.
Im Endeffekt war ich nur noch unterwegs, am arbeiten oder am lernen.
Mein Zufluchtsort war das Pferd.
Ich weiß nicht mehr wohin mit mir.
Es ist, als hätte dir jemand den Boden unter den Füßen weg gerissen. Woran hälst du dich?
Ein riesiger Teil, welcher mich trotz meiner Psyche relativ stabil hielt, ist weg.
Eines der Probleme bei dem intensiveren Kontakt mit Menschen, welche man etwas an sich ran lässt, ist die Erfahrung. Man kann es niemandem verübeln und eigentlich ist es auch sehr schön, wenn man keine Erfahrung mit einer erkrankten Psyche machen musste.
Menschen denken, sie können sich für die Psyche des anderen aufopfern, es würden ihre Anwesenheit, Zuneigung, Mitgefühl reichen. Diese Dinge helfen einem Menschen, dass würde ich niemals abstreiten - nur ist dies der Psyche egal.
Der Psyche ist es egal, was für eine wundervolle Familie du hast, ihr ist es egal, ob dein Job dir Spaß macht, es ist ihr egal, ob du den tollsten Partner der Welt an deiner Seite hast. Die Psyche nimmt keine Rücksicht, auf nichts und niemanden.
Ich bewundere Menschen, die ohne Hilfe aus diesem Teufelskreis heraus kommen.
Ich bin froh, dass ich ohne Hilfe mein Bett morgens noch verlassen kann.
Es ist schwierig sich in die Lage einer psychisch erkrankten Person hineinzuversetzen, wenn man dies nicht am eigenen Leib gespürt hat.
Ich habe dafür vollstes Verständnis, wenn man mit den Personen oder Situationen überfordert ist, nicht weiß was man tun soll.
Vermutlich ist dieser Text völlig unstrukturiert, aber so sieht es auch in mir aus.
Ich weiß, dass ich Hilfe brauche. - allerdings kostet es Kraft und Überwindung diese anzunehmen.