Vier vorbei – und schon wieder zurück, wenn auch noch nicht wieder angekommen. Die Seele reist langsamer, als der Körper.

blake kathryn

Janaina Medeiros

Origami Around
Peter Solarz
Lint Roller? I Barely Know Her

if i look back, i am lost

❣ Chile in a Photography ❣
let's talk about Bridgerton tea, my ask is open
One Nice Bug Per Day
AnasAbdin
$LAYYYTER
Three Goblin Art
todays bird
almost home

titsay

izzy's playlists!
Mike Driver

Andulka

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@kingdry
Vier vorbei – und schon wieder zurück, wenn auch noch nicht wieder angekommen. Die Seele reist langsamer, als der Körper.

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When Harry Met Sally
DER New York Film!
New York
New York
Cities, Cities, Cities
Große Städte, kleine Städte, irgendwas dazwischen und immer wieder die Frage, was kann man dort anschauen und machen? Was ist das Essentielle, was das Besondere? Erster guter Ansatzpunkt bietet „Visit USA“ und die Seiten der Städte selbst, ergänzend nach „Things To Do In …“ googeln und auf YouTube schauen, ob jemand ein entsprechendes Video hochgeladen hat. Letztlich noch den Hashtag der Stadt auf Instagram checken. Das was einen anspricht auf Google Maps pinnen und dann Pakete zusammenhängender Spots schnüren und ansteuern. Bam. So einfach geht das. Dabei das Ganze nicht zur Wissenschaft machen. Nicht endlos schürfen, sondern einfach kurze Impulse holen und den Orten auch die Chance lassen, sich ganz eigen zu präsentieren. So hat das zumindest für mich super funktioniert. Ach so, vor Ort Menschen ansprechen und sich Empfehlungen geben lassen ist auch keine ganz schlechte Idee.
Rangfolge der Städte bei diesem Trip?
1. Chicago
2. New York City
3. Washington
4. Seattle
5. Cleveland
Directions, Directions, Directions
Von Ort zu Ort kommen, sich vor Ort orientieren, bestimmende Themen der letzten Wochen. Früher ging es irgendwie mit Straßenatlanten und City-Maps. Heute macht das alles – und noch mehr – Google Maps. Kann den Dienst gar nicht genug feiern. War ein zuverlässiger und essentieller Begleiter. Die Möglichkeit Nadeln zu setzen, Routen mit Zwischenstopps zu definieren, Karten aufs Gerät zu laden … sensationell. Jede neue Routenanfrage bedingt zwar ein Netz, der nächste Fast-Food-Laden mit freiem WLAN ist aber eigentlich immer und die Ecke oder schon am Horizont auszumachen. Und lost ist man letztlich nie, da alleine Straßen und Wege zu sehen und sich selbst als Punkt mit Richtungsanzeige gibt einem immer irgendwie Orientierung und lässt einen immer irgendwie weiter und nachher zu seinem Ziel kommen. Habe kurz auch Appels Ding als Alternative getestet, ist aber keine.

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New York, Day 5 (1/4), Heimflug
New York, Day 4
Springsteen On Broadway
Springsteen On Broadway
Ein Konzert? Eine Lesung? Eine Performance, die ihresgleichen sucht. In der intimen, fast schon sakralen Atmosphäre des Walter Kerr Theaters erzählt, flüstert, brüllt, scherzt, mahnt, schwelgt, sinniert Springsteen über sein und das Leben und illustriert dies mit Darbietungen ausgewählter, passender Songs, die er wohl nie intensiver gespielt und präsentiert hat. Er zupft und prügelt Gitarren und streichelt und drischt die Tasten seines Flügels. Er geht manchmal vom Mikrofon zurück, um mit anderem akustischen Eindruck besondere Akzente zu setzen, die die Intimität und das Drama intensivieren. Er gibt Anekdoten seiner Kindheit und früher musikalischer Erfahrungen/Entwicklung zum besten („Growing Up“, „My Hometown“, „Thunder Road“, „The Promised Land“), spricht zärtlich über seinen Dad („My Fathers House“), seine Mum („The Wish“), seine Schwester, holt für zwei Stücke seine Frau mit auf die Bühne, um das Thema Liebe zu streifen („Tougher Than The Rest“, „Brilliant Disguise“), berichtet über die prägenden Erfahrungen des drohenden Einzugs zum Krieg und später die Begegnung mit „Born On 4th Of July“-Autor Ron Kovic und Vietnamveteranen, die zu einem der zentralen, oft missinterpretierten Songs in seinem Schaffen führte („Born In The USA“), erinnert an die Verantwortung, die jeder Einzelne für die Geschicke der Zeit trägt („Ghost Of Tom Joad“, „The Rising“), huldigt seiner Band und ganz besonders Clarence Clemons („Tenth Avenue Freeze Out“) und lässt zum Schluss an einem berührenden Moment teilhaben, als er vor seinem Kindheitsthaus das Fehlen eines Baumes betrauerte und erkannte: das Gegenständliche mag verloren gehen, die Seele der Dinge bleibt. An diesem Punkt, wie an anderen des Abends schließt sich erzählerisch der Kreis, da der Baum schon zu Beginn des Abends Erwähnung fand. Auch an anderen Stellen gibt das eine dem anderen die Hand („Dancing In The Dark“, „Land Of Hope And Dreams“). Springsteen erzählt mit Humor, Ernsthaftigkeit, Entspanntheit und auch mit Nachdruck und wirkt dabei aufrichtig und nahbar und doch auch immer magisch – immerhin geht es letztlich um ihn und seinen „Magic Trick“, den er nicht nur beschreibt, sondern gekonnt anwendet. Er bedankt sich bei seinem Publikum, nicht nur den Anwesenden und schickt mit dem titelgebenden Stück seiner Autobiographie nach Hause („Born To Run“). Ein ganz besonderer Abend, nichts, was in jeder Venue den gleichen Effekt hätte und bestimmt auch nichts, was 1:1 abfilmbar ist. Dennoch zum Ende des Jahres auf Netflix ein Muss. Hätte mir selbst kein schöneres Geschenk zu und an meinem Geburtstag machen können.
New York, Day 3

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New York, Day 2
New York, Day 1
4644 Meilen
7474 Kilometer. Von Seattle nach New York. Was fĂĽr eine Fahrt. Was fĂĽr ein SpaĂź. Was fĂĽr Orte, Abenteuer, EindrĂĽcke. Was fĂĽr ein Geschenk. Habe jede einzelnen Moment, jeden einzelnen Millimeter, jede einzelne Sekunde geliebt.
Atlantic City & Co
Einstimmen auf den Boss. In New York wartet an meinem Geburtstag und am vorletzten Tag der Reise „Springsteen On Broadway“ auf mich und was könnte besser darauf einstimmen, als ein paar prägende Springsteen-Spots anzusteuern? Atlantic City, das Klein-Las-Vegas an der Küste, die Straßenkreuzung, die Namensgeber für die „E Street Band“ und den Song „10th Avenue Freeze-Out“ war, die Kindheitshäuser von Springsteen ... Überraschend belebt zeigte sich das Pier in Asbury Park mit „Convential Hall“ (hier probte Springsteen schon mehrfach für große Touren und lässt dann schon mal die Strandbesucher rein), „Madam Marie’s“ Wahrsagerbude, „Wonderbar“ und dem „Stone Pony“. Vor zehn Jahren war ich schon einmal hier, da wirkte alles noch wie „City Of Ruins“, jetzt war eher der Zauber von „Girls In Their Summer Clothes“ zu spüren.
Asbury Park and Freehold

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Atlantic City (straight on to Asbury Park and Freehold)
Musical Bridge
From Philadelphia straight to Atlantic City.