Du hast mich gefragt, weshalb es mir mühe macht, meine Gedanken und Geschichten zu veröffentlichen.
Zum einen, weil es genauso viele unbrauchbrauchbare sind wie gute. Um möglichst viele möglichkeiten zu erdenken, kann ich mich nicht davon ablenken zu lassen, sie immer alle zu hinterfragen. Ich sehe aus meinem blickfeld oft nur meine perspektive, weshalb ich es nicht mal könnte wenn ich es wollte. Dies wiederum ist aber auch genau der grund, weshalb ich sie veröffentlichen muss. Die einzige möglichkeit, möglichst viel fremdurteil und feedback zu generieren.
Die nächste Hürde ist die Präsentation. Das muss ich dir wohl nicht sagen, präsentation ist alles, wenn man menschen erreichen möchte. Deine stärke, meine schwäche. Meine eigene präsentation war mir selbst schon immer egal. Der wert eines gedanken war mir immer wichtiger als seine formulierung. Ich verstehe, dass meine eigenen standards, denen ich bereits mein leben lang folge, nicht ausreichen um den menschen die schön verschnürten und prunkvoll servierten informationspäckchen zu liefern, die sie sich wünschen.
Um diese probleme zu umgehen, möchte ich den menschen gerne eine geschichte erzählen. Die geschichte jemandem, der so viele Gedanken hat, das er sie zur adobtion freigeben, mit andern teilen kann. Damit diejenigen, die gerne schreiben möchten aber nicht wissen worüber, eine inspiration finden, damit leute die gerne etwas in der welt erschaffen möchten, diese ideen in form von projekten umsetzen können.
Und einzelne szenen aus dieser geschichte möchte ich auf einzelnen social medias verbreiten, damit neugierige menschen puzzleteile suchen und zusammensetzen können, um mehr zu wissen, sich neues vorstellen zu können.