Inhalt[Spoiler]: Es handelt von zwei Kurzgeschichten, die das Thema Leid durch äußere Einflüsse behandelt. In der ersten Kurzgeschichte bekommt man mit, wie der Mönch durch die Gesellschaft und das Materielle eine Auswirkung auf seine Denkweise haben, weshalb er jeglichen Kontakt abbricht und sich versucht zurückzuziehen. Beispiel Zitate: "Wo es nie an etwas mangelt, da ist der Mangel am größten" (Z.9-10) und "Das Ziel des Lebens liegt gerade darin, viel zu leiden, an Qualen zu reifen. Nur so erreicht der Mensch seine wahre Größe." (Z.13-15) anschließend wurde er von anderen ausgelacht. Dies könnte dazu führen, dass er sich verletzt fühlt und keinem anvertrauen will. Jedoch merkt er nach vielen Wochen/Monaten, dass es mit seinen Depressionen nicht weitergehen kann und er sein Leben auf trab halten muss, um sich wenigstens an der Moral zu halten.
Die zweite Kurzgeschichte handelte von einem Jungen, der durch seine kritische Erziehung (hier: äußere Einfluss) an einer psychischen Krankheit erleidet und versucht weiterzukämpfen, dabei tritt er auf ein Pärchen zu, die ihm Hoffnung geben und in die Welt der Musik führen. Die Kurzgeschichte wird in 4 Teilen aufgeteilt (Buchstaben A-D). A ist die Sichtweise von der Frau, B ist die Sichtweise des Jungen, C-D ist die Sichtweise von dem Mann.
Meine Meinung:
Aufbau: Kurz und knackig. Ich finde, dass bei dieser Version unbedingt erwähnt werden soll, dass es sich um zwei Kurzgeschichtenhandeln, da man einen bestimmten Teilaspekt ihres Lebens mitbekommt und dieser, dem Leser, ermöglicht, die verschiedensten Sichtweisen der Individuen zu erkennen und zu analysieren. Ich finde den Aufbau gut, weil es auch als eine Abwechslung dient, die man Zwischendurch gut lesen kann, vor allem wenn man vom alltäglichem Stress geprägt wird. Außerdem wurden die Kurzgeschichten in Absätzen gegliedert, welche dem Lesern das Lesen vereinfacht.
Schreibstil: Gut verständlich und schöne Wörter ausgewählt. Es wurde die wörtliche Rede angewendet, da es oftmals zu Dialogen kommt. Beim Lesen musste ich an meinen Philosophieunterricht denken, da man merkt, dass bestimmte Aspekte der Philosophie angehören und behandelt werden.
Fazit: Bei der ersten Kurzgeschichte musste ich an eine Klassenkameraden denken, die von einem auf dem anderen Tag Muslime geworden ist und ihre Religion nun auslebt. Sie hat sich anfangs von allem distanziert (auch von der Musik, die in der einen Erzählung ebenfalls erwähnt wird), daher dachte ich daran, ob ich es ihr nicht ausleihen sollte. Sie interessiert sich generell für die Art der Geschichten und ich glaube, es wird ihr auch gefallen, genauso wie mir! Auf jeden Fall empfehlenswert für alle, die etwas für Zwischendurch brauchen und in die Welt der Perspektiven eintauchen möchten.