Vielleicht kämpf ich gerade einen Kampf, den niemand sieht …
als würdest ich nachts durch ein Haus gehen, das innen voller einstürzender Räume ist …
und ich halte jede Wand mit bloßen Händen fest, damit nichts ganz zusammenbricht …
Nach außen wirkt es, als wär ich einfach da …
als würdest ich nur still durch den Tag gehen …
aber in mir ist es eher wie ein Fluss unter Eis …
alles bewegt sich weiter, aber nichts kommt mehr an die Oberfläche, ohne zu reißen …
Und trotzdem geh ich weiter … noch
als würde ich über dünnes Glas laufen,
das bei jedem Schritt leise knackt,
aber noch nicht ganz bricht … leider
und niemand sieht, wie viel Kraft es kostet,
nicht einfach einzusinken in das, was unter mir wartet …
Vielleicht ist das alles gerade kein Gefühl, das man erklären kann …
eher ein Zustand …
zwischen Ich will nicht mehr und langsamem Verschwinden …

















