Decken DĂ€mmung einblasen: Die effiziente Lösung fĂŒr mehr WĂ€rmeschutz im GebĂ€ude
WĂ€rmeverluste ĂŒber die oberste Geschossdecke sind in vielen Altbauten und unsanierten BestandsgebĂ€uden ein unterschĂ€tztes Problem. Bis zu 20 Prozent der gesamten Heizenergie entweicht ungehindert durch eine ungedĂ€mmte Decke nach oben â Energie, die direkt aus dem Geldbeutel der Bewohner stammt. Das Einblasen von DĂ€mmstoff in Decken- und Dachkonstruktionen ist eine besonders wirtschaftliche und zeitsparende Methode, diesen Verlust dauerhaft zu stoppen und den Energieverbrauch des GebĂ€udes spĂŒrbar zu senken.
Das Einblasverfahren funktioniert durch das maschinelle Einbringen von losem DĂ€mmmaterial in HohlrĂ€ume, Zwischendecken oder DachschrĂ€gen. GĂ€ngige EinblasdĂ€mmstoffe sind Zellulose aus recyceltem Zeitungspapier, Mineralwolle in Flockenform sowie Perlite und EPS-Perlen fĂŒr spezielle Anwendungen. Zellulose gilt dabei als besonders nachhaltige Wahl, da sie aus nachwachsenden Rohstoffen besteht, Feuchtigkeit reguliert und hervorragende Schallschutzeigenschaften mitbringt. Das Material wird ĂŒber kleine Bohrungen oder bestehende Ăffnungen mit einem Schlauch unter Druck eingebracht und fĂŒllt dabei auch schwer zugĂ€ngliche Winkel und HohlrĂ€ume lĂŒckenlos aus.
Ein wesentlicher Vorteil der EinblasdĂ€mmung gegenĂŒber konventionellen DĂ€mmplatten ist die nahtlose Abdeckung ohne WĂ€rmebrĂŒcken. Bei Plattenware entstehen an StöĂen, Ecken und Sparren hĂ€ufig unkontrollierte LĂŒcken, durch die KĂ€lte eindringen kann. Eingeblasener DĂ€mmstoff schmiegt sich hingegen lĂŒckenlos an jede Kontur an und schlieĂt selbst kleinste HohlrĂ€ume zuverlĂ€ssig. Dies fĂŒhrt zu einem deutlich gleichmĂ€Ăigeren Temperaturprofil im gesamten Wohnbereich und reduziert die Gefahr von Kondensation und Schimmelbildung an kalten BauteiloberflĂ€chen erheblich.
FĂŒr die Planung einer EinblasdĂ€mmung an der Decke ist zunĂ€chst eine Bestandsanalyse empfehlenswert. Ein Energieberater oder DĂ€mmfachbetrieb prĂŒft den vorhandenen Hohlraum, die Konstruktionstiefe und den Feuchtigkeitsgehalt des Untergrundes. Auf Basis dieser Erkenntnisse wird die geeignete DĂ€mmstoffart sowie die erforderliche Einblasdichte berechnet, um den angestrebten WĂ€rmedurchgangswiderstand zu erreichen. FĂŒr die oberste Geschossdecke schreibt das GebĂ€udeenergiegesetz (GEG) seit 2023 einen MindestwĂ€rmeschutz vor, den viele Ă€ltere GebĂ€ude noch nicht erfĂŒllen.
Die AusfĂŒhrung der EinblasdĂ€mmung selbst ist in der Regel innerhalb eines Tages abgeschlossen und verursacht minimalen LĂ€rm sowie kaum Schmutz im Wohnbereich. Weder umfangreiche Demontagearbeiten noch langwierige Trocknungszeiten sind erforderlich. Lediglich kleine Bohrlöcher mĂŒssen im Anschluss fachgerecht verschlossen werden. Gerade fĂŒr bewohnte GebĂ€ude und Dachböden mit vorhandener Einrichtung ist das Einblasverfahren daher die schonendste und praktikabelste Sanierungslösung.
Finanziell lohnt sich die Investition in eine EinblasdĂ€mmung besonders dann, wenn staatliche Förderprogramme genutzt werden. Die Bundesförderung fĂŒr effiziente GebĂ€ude (BEG) ermöglicht ZuschĂŒsse von bis zu 15 Prozent der förderfĂ€higen Kosten, sofern ein zugelassener Energieeffizienz-Experte eingebunden wird. ErgĂ€nzend bieten viele BundeslĂ€nder eigene Förderprogramme an. Angesichts steigender Energiepreise amortisieren sich die Investitionskosten einer professionellen EinblasdĂ€mmung in vielen FĂ€llen bereits innerhalb von fĂŒnf bis acht Jahren â eine wirtschaftlich und ökologisch ĂŒberzeugende Entscheidung. https://convimo.net/einblasdammung/


















