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The great sea horse, 1909
29 August 1904 James Joyce to Nora Barnacle Joyce Letters of James Joyce [originally published 1966]
Octopus from Conradi Gesneri’s Historiae Animalium, 1551.
Es war einmal ein armer Mann, der konnte seinen einzigen Sohn nicht mehr ernähren. Da sprach der Sohn 'lieber Vater, es geht Euch so kümmerlich, ich falle Euch zur Last, lieber will ich selbst fortgehen und sehen, wie ich mein Brot verdiene.' Da gab ihm der Vater seinen Segen und nahm mit großer Trauer von ihm Abschied. Zu dieser Zeit führte der König eines mächtigen Reichs Krieg, der Jüngling nahm Dienste bei ihm und zog mit ins Feld. Und als er vor den Feind kam, so ward eine Schlacht geliefert, und es war große Gefahr und regnete blaue Bohnen, daß seine Kameraden von allen Seiten niederfielen. Und als auch der Anführer blieb, so wollten die übrigen die Flucht ergreifen, aber der Jüngling trat heraus, sprach ihnen Mut zu und rief 'wir wollen unser Vaterland nicht zugrunde gehen lassen.' Da folgten ihm die andern, und er drang ein und schlug den Feind. Der König, als er hörte, daß er ihm allein den Sieg zu danken habe, erhob ihn über alle andern, gab ihm große Schätze und machte ihn zum Ersten in seinem Reich. Der König hatte eine Tochter, die war sehr schön, aber sie war auch sehr wunderlich. Sie hatte das Gelübde getan, keinen zum Herrn und Gemahl zu nehmen, der nicht verspräche, wenn sie zuerst stürbe, sich lebendig mit ihr begraben zu lassen. 'Hat er mich von Herzen lieb,' sagte sie, 'wozu dient ihm dann noch das Leben?' Dagegen wollte sie ein Gleiches tun, und wenn er zuerst stürbe, mit ihm in das Grab steigen. Dieses seltsame Gelübde hatte bis jetzt alle Freier abgeschreckt, aber der Jüngling wurde von ihrer Schönheit so eingenommen, daß er auf nichts achtete, sondern bei ihrem Vater um sie anhielt. 'Weißt du auch,' sprach der König, 'was du versprechen mußt?' 'Ich muß mit ihr in das Grab gehen,' antwortete er, 'wenn ich sie überlebe, aber meine Liebe ist so groß, daß ich der Gefahr nicht achte.' Da willigte der König ein, und die Hochzeit ward mit großer Pracht gefeiert. Nun lebten sie eine Zeitlang glücklich und vergnügt miteinander, da geschah es, daß die junge Königin in eine schwere Krankheit fiel, und kein Arzt konnte ihr helfen. Und als sie tot dalag, da erinnerte sich der junge König, was er hatte versprechen müssen, und es grauste ihm davor, sich lebendig in das Grab zu legen, aber es war kein Ausweg: der König hatte alle Tore mit Wachen besetzen lassen, und es war nicht möglich, dem Schicksal zu entgehen. Als der Tag kam, wo die Leiche in das königliche Gewölbe beigesetzt wurde, da ward er mit hinabgeführt, und dann das Tor verriegelt und verschlossen. Neben dem Sarg stand ein Tisch, darauf vier Lichter, vier Laibe Brot und vier Flaschen Wein. Sobald dieser Vorrat zu Ende ging, mußte er verschmachten. Nun saß er da voll Schmerz und Trauer, aß jeden Tag nur ein Bißlein Brot, trank nur einen Schluck Wein, und sah doch, wie der Tod immer näher rückte. Indem er so vor sich hinstarrte, sah er aus der Ecke des Gewölbes eine Schlange hervorkriechen, die sich der Leiche näherte. Und weil er dachte, sie käme, um daran zu nagen, zog er sein Schwert und sprach 'solange ich lebe, sollst du sie nicht anrühren,' und hieb sie in drei Stücke. Über ein Weilchen kroch eine zweite Schlange aus der Ecke hervor, als sie aber die andere tot und zerstückt liegen sah, ging sie zurück, kam bald wieder und hatte drei grüne Blätter im Munde. Dann nahm sie die drei Stücke von der Schlange, legte sie, wie sie zusammengehörten, und tat auf jede Wunde eins von den Blättern. Alsbald fügte sich das Getrennte aneinander, die Schlange regte sich und ward wieder lebendig, und beide eilten miteinander fort. Die Blätter blieben auf der Erde liegen, und dem Unglücklichen, der alles mit angesehen hatte, kam es in die Gedanken, ob nicht die wunderbare Kraft der Blätter, welche die Schlange wieder lebendig gemacht hatte, auch einem Menschen helfen könnte. Er hob also die Blätter auf und legte eins davon auf den Mund der Toten, die beiden andern auf ihre Augen. Und kaum war es geschehen, so bewegte sich das Blut in den Adern, stieg in das bleiche Angesicht und rötete es wieder. Da zog sie Atem, schlug die Augen auf und sprach 'ach, Gott, wo bin ich?' 'Du bist bei mir, liebe Frau,' antwortete er, und erzählte ihr, wie alles gekommen war und er sie wieder ins Leben erweckt hatte. Dann reichte er ihr etwas Wein und Brot, und als sie wieder zu Kräften gekommen war, erhob sie sich, und sie gingen zu der Türe, und klopften und riefen so laut, daß es die Wa chen hörten und dem König meldeten. Der König kam selbst herab und öffnete die Türe, da fand er beide frisch und gesund und freute sich mit ihnen, daß nun alle Not überstanden war. Die drei Schlangenblätter aber nahm der junge König mit, gab sie einem Diener und sprach 'verwahr sie mir sorgfältig, und trag sie zu jeder Zeit bei dir, wer weiß, in welcher Not sie uns noch helfen können.' Es war aber in der Frau, nachdem sie wieder ins Leben war erweckt worden, eine Veränderung vorgegangen: es war, als ob alle Liebe zu ihrem Manne aus ihrem Herzen gewichen wäre. Als er nach einiger Zeit eine Fahrt zu seinem alten Vater über das Meer machen wollte, und sie auf ein Schiff gestiegen waren, so vergaß sie die große Liebe und Treue, die er ihr bewiesen, und womit er sie vom Tode gerettet hatte, und faßte eine böse Neigung zu dem Schiffer. Und als der junge König einmal dalag und schlief, rief sie den Schiffer herbei, und faßte den Schlafenden am Kopfe, und der Schiffer mußte ihn an den Füßen fassen, und so warfen sie ihn hinab ins Meer. Als die Schandtat vollbracht war, sprach sie zu ihm 'nun laß uns heimkehren und sagen, er sei unterwegs gestorben. Ich will dich schon bei meinem Vater so herausstreichen und rühmen, daß er mich mit dir vermählt und dich zum Erben seiner Krone einsetzt.' Aber der treue Diener, der alles mit angesehen hatte, machte unbemerkt ein kleines Schifflein von dem großen los, setzte sich hinein, schiffte seinem Herrn nach, und ließ die Verräter fortfahren. Er fischte den Toten wieder auf, und mit Hilfe der drei Schlangenblätter, die er bei sich trug und auf die Augen und den Mund legte, brachte er ihn glücklich wieder ins Leben. Sie ruderten beide aus allen Kräften Tag und Nacht, und ihr kleines Schiff flog so schnell dahin, daß sie früher als das andere bei dem alten König anlangten. Er verwunderte sich, als er sie allein kommen sah, und fragte, was ihnen begegnet wäre. Als er die Bosheit seiner Tochter vernahm, sprach er 'ich kanns nicht glauben, daß sie so schlecht gehandelt hat, aber die Wahrheit wird bald an den Tag kommen,' und hieß beide in eine verborgene Kammer gehen und sich vor jedermann heimlich halten. Bald hernach kam das große Schiff herangefahren, und die gottlose Frau erschien vor ihrem Vater mit einer betrübten Miene. Er sprach 'warum kehrst du allein zurück? wo ist dein Mann?' 'Ach, lieber Vater,' antwortete sie, 'ich komme in großer Trauer wieder heim, mein Mann ist während der Fahrt plötzlich erkrankt und gestorben, und wenn der gute Schiffer mir nicht Beistand geleistet hätte, so wäre es mir schlimm ergangen; er ist bei seinem Tode zugegen gewesen und kann Euch alles erzählen.' Der König sprach 'ich will den Toten wieder lebendig machen,' und öffnete die Kammer, und hieß die beiden herausgehen. Die Frau, als sie ihren Mann erblickte, war wie vom Donner gerührt, sank auf die Knie und bat um Gnade. Der König sprach 'da ist keine Gnade, er war bereit, mit dir zu sterben, und hat dir dein Leben wiedergegeben, du aber hast ihn im Schlaf umgebracht, und sollst deinen verdienten Lohn empfangen.' Da ward sie mit ihrem Helfershelfer in ein durchlöchertes Schiff gesetzt und hinaus ins Meer getrieben, wo sie bald in den Wellen versanken.

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Glaucus
One of the sons of the Cretan king Minos by Pasiphae or Crete. When yet a boy, while he was playing at ball, or while pursuing a mouse, he fell into a cask full of honey, and died in it. Minos for a long time searched after his son in vain, and was at length informed by Apollo or the Curetes that the person who should devise the most appropriate comparison between a cow, which could assume three different colours, and any other object, should find the boy and restore him to his father. Minos assembled his soothsayers, but as none of them was able to do what was required, a stranger, Polyidus of Argos, solved the problem by likening the cow to a mulberry, which is at first white, then red, and in the end black. Polyidus, who knew nothing of the oracle, was thus compelled by his own wisdom to restore Glaucus to his father. By his prophetic powers he discovered that Glaucus had not perished in the sea, and being guided by an owl (γλαῦξ) and bees, he found him in the cask of honey. Minos now further demanded the restoration of his son to life. As Polyidus could not accomplish this, Minos, who attributed his refusal to obstinacy, ordered him to be entombed alive with the body of Glaucus. When Polyidus was thus shut up in the vault, he saw a serpent approaching the dead body, and killed the animal. Presently another serpent came, carrying a herb, with which it covered the dead serpent. The dead serpent was thereby restored to life, and when Polyidus covered the body of Glaucus with the same herb, the boy at once rose into life again. Both shouted for assistance from without; and when Minos heard of it, he had the tomb opened. In his delight at having recovered his child, he munificently rewarded Polyidus, and sent him back to his country.
(Comp. Tzetz. ad Lycoph. 811; Palaephat. 27; Apollod. 3.10.3; Schol. ad Eurip. Alcest.; Hygin. P. A. 2.14; Schol. ad Pind. Pyth. 3.96.) The story of the Cretan Glaucus and Polyidus was a favourite subject with the ancient poets and artists; it was not only represented in mimic dances (Lucian, de Saltat. 49), but Aeschylus, Sophocles, and Euripides made it the subject of separate dramatic compositions. (Welcker, Die Griech. Tragoed. vol. i. pp. 62, 416, vol. ii. p. 767, &c.)William Smith.
Viktoria Miroshnichenko, Beanpole (2019).
The Silent Revolution (2018). Dir. Lars Kraume
SCHLACHT - DAS MASS
Die Erde drängt sich zitternd an uns heran. Das Feld steht auf wie ein Mensch vom Lager. Saaten bewaffneter Männer sprießen aus unsichtbaren Samen in den Furchen zutag. Schauerlich groß blühn grünschwarze Kelche Erdstaub und giftige Gase allenthalben empor. Aufgeschreckt rasend springen Fontänen aus trockenem Grund. Auf Feuer gekreuzigt fahren Menschenleiber zum Himmel, zerstieben mit einer Grimasse, schwarze verkohlte Sterne: Erde und Gebein.
Rauchterrassen wälzen sich über uns hin. In schweren Wettern rauscht Eisen nieder. Blitze tasten heran. Donner erwürgt uns. Heulender Abgrund bäumt sich herauf allüberall, und die Sonne schleift Dunkel verpestete Mähnen in unseren Atem. Unentrinnbar hält uns der Himmel unter sich hingebannt: unheimliches Basiliskenauge Über kleinem Getier.
Einsam liegen wir da in der Not der Schlacht; wir wußten, daß jeder einsam war. Aber wir wußten auch dies: Einmal vor Unerbittlichem stehn, wo Gebete entrechtet, Gewinsel zu Gott lächerlich ist, wo keines Mutter sich nach uns umsieht, kein Weib unsern Weg kreuzt, wo alles ohne Liebe ist, wo nur die Wirklichkeit herrscht, grausig und groß, solches macht sicher und stolz. Unvergeßlich und tiefer rührt es ans Herz des Menschen als alle Liebe der Welt.
Und wir fühlen: dies war das Maß.

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Theomagia, or, The temple of wisdome, 1663
Alternatif film listesi. 99!
-alternatif 99-
1-Boyhood (2014) Richard Linklater
2-In Search of a Midnight Kiss (2007)Alex Holdridge
3-Masquerade (2012) Chang min Choo
4-Louis Cry (2013)Daniel Roby
5-Barton Fink (1991) Coen Brothers
6-Sword of the Stranger (2007)Masahiro Ando
7-Lolita (1962)Stanley Kubrick
8-Interstellar (2014)Christopher Nolan
9-Underground (1995)Emir Kusturica
10-Kış Uykusu (2014) Nuri Bilge Ceylan
11-Filth (2013)Jon S. Baird
12-Elling (2001)Peter Næss
13-Time Bandits (1981)Terry Gilliam
14-Taxi Driver (1976)Martin Scorsese
15-Life of Brian (1979)Terry Jones
16-Dodesukaden (1970)Akira Kurosawa
17-Mighty Aphrodite (1995)WoodyAllen
18-8 ½ (1963)Federico Fellini
19-Naked Lunch (1991)David Cronenberg
20-Tillie’s Punctured Romance (1914)Charles Bennet
21-Modern Times (1936) Charles Chaplin
22-Woman in the Dunes (1964)Hiroshi Teshigahara
23-Frenzy (1972)Alfred Hitchcock
24-Carne Tiramula (1997)Pedro Almodovar
25-Ikiru (1952)Akira Kurosowa
26-Dallas Buyers Club (2013)Steve McQueen
27-Five cm Per Second (2007)Mokoto Shinkai
28-Summer with Monika (1953)Ingmar Bergman
29-The tin Drum (1979)Volker Schlondorff
30-Quest for Fire (1981)Jean Jacques Annaud
31-Kagemusha (1980)Akira Kurosawa
32-Simon of the Desert (1965)Luis Bunuel
33-Blue is the Warmest Color (2013)Kechiche
34-Baraka (1992)Ron Fricke
35-The Iron Giant (1999)Brad Bird
36-Annie Hall (1977)Woody Allen
37-Bin-Jip (2004)Ki-duk Kim
38-Samsara (2011)Ron Fricke
39-Choke (2008)Clark Gregg
40-Joyeux Noel (2005)Christian Carrion
41-Danton (1983)Andrzej Wajda
42-Papillon (1973)Franklin J.Schoffner
43-Men Behind the Sun (1988)Tun Fei Mou
44-Marnie (1964)Alfred Hitchcock
45-Barry Lyndon (1975)Stanley Kubrick
46-Dogtooth (2009)Giorgos Lanthimos
47-Pieta (2012)Ki-duk Kim
48-My dog Tulip (2009)Paul Fierlimger
49-The Animatrix (2003)
50-99 Francs (2007)Jan Kounen
51-The Balled of Narayama (1983)Shohei Imamura
52-Death Prof (2007)Quentin Tarantino
53-Coffee and Cigarettes (2003)Jim Jarmusch
54-Pink Flamingos (1972)John Waters
55-Barfly (1987)Barbet Schroeder
56-Gummo (1997)Harmony Karine
57-College (1927)James W. Horne
58-Life of Pi (2012)Ang Lee
59-We Need to Talk About Kevin (2011)Lynne Ramsey
60-Elena (2011)Andrey Zvyagntsev
61-Hodejegerne (2011)Marten Tyldum
62-Rumba (2008)
63-Venus in Furs (1995)Victor Niewwenhuijs
64-Irreversible (2002)Gaspar Noe
65-Quills (2000)Philip Kaufman
66-True Romance (1993)Tony Scott
67-Creation (2000)Jon Amiel
68-Rembetiko (1983)Costas Ferris
69-Europa (1991)Lars Von Trier
70-Germinal (1993)Claude Berri
71-Kader (2006)Zeki Demirkubuz
72-The Skin I Live in (2011)Pedro Almodovar
73-Freaks (1932)Tod Browing
74-Raising Arizona (1987)Coen Brothers
75-Big Fish (2003)Tim Burton
76-Her (2013)Spike Jonze
77-Castaway on the Moon (2009)Hey Jun Lee
78-24 Hour Party People (2002)Michael Winterbottom
79-My Own Private Idaho (1991)Gus Van Sant
80-Ghost in the Shell (1995)Mamoru Oshii
81-Grave of the Fireflies (1988)Isao Takahata
82-Natural Born Killers (1994)Oliver Stone
83-Celda 211 (2009)Daniel Monzon
84-Howl (2010)Rob Epstein
85-Slc Punk (1998)James Merendino
86-Chicago (2002)Rob Nashall
87-The Fly (1986)David Cronenberg
88-Beast of the Southern Wild (2012)Benh Zeitlin
89-Trois Couleurs (—-)Krzystof Kieslowski
90-Jacob’s Ladder (1990)Adrian Lyne
91-Carne (1991)Gaspar Noe
92-The Human Condition (—-)Masaki Kobayashi
93-50/50 (2011)Jonathan Levine
94-Week End (1967)Jean Luc Godard
95-Solyaris (1972)Andrei Tarkovsky
96-Dressed to Kill (1980)Brian de Palma
97-La Pianiste (2001)Michael Haneke
98-Lost Highway (1997)David Lynch
99-Away we Go (2009)Sam Mendes
Wordde hazırladım buraya yapıştırınca eğri büğrü çıktı yapacak bir şey yok -_-
In the past quarter century, we exposed biases against other races and called it racism, and we exposed biases against women and called it sexism. Biases against men we call humor.
The Myth of Male Power, Warren Farrell (via moonlightaubade)
ALEKSANDRA CZUDŻAK
Collectanea de Lapide Philosophiae, 16th century

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Clavis Artis, 1738
The Most Beautiful Mathematical Equations. 1. General Relativity The equation above was formulated by Einstein as part of his groundbreaking general theory of relativity in 1915. The theory revolutionized how scientists understood gravity by describing the force as a warping of the fabric of space and time. The right-hand side of this equation describes the energy contents of our universe (including the ‘dark energy’ that propels the current cosmic acceleration). The left-hand side describes the geometry of space-time. The equality reflects the fact that in Einstein’s general relativity, mass and energy determine the geometry, and concomitantly the curvature, which is a manifestation of what we call gravity. 2. Standard Model This equation describes the collection of fundamental particles currently thought to make up our universe. It has successfully described all elementary particles and forces that we’ve observed in the laboratory to date - except gravity, including recently discovered Higgs boson and phi in the formula. It is fully self-consistent with quantum mechanics and special relativity. 3. The Fundamental Theorem of Calculus This equation forms the backbone of the mathematical method known as calculus, and links its two main ideas, the concept of the integral and the concept of the derivative. It allows us to determine the net change over an interval based on the rate of change over the entire interval. The seeds of calculus began in ancient times, but much of it was put together in the 17th century by Isaac Newton, who used calculus to describe the motions of the planets around the sun. 4. 1 = 0.999999999…. This simple equation states that the quantity 0.999 followed by an infinite string of nines is equivalent to one, and is made by mathematician Steven Strogatz of Cornell University. Many people don’t believe it could be true. It’s also beautifully balanced. The left side represents the beginning of mathematics; the right side represents the mysteries of infinity. 5. Special Relativity Einstein makes the list again with his formulas for special relativity, which describes how time and space aren’t absolute concepts, but rather are relative depending on the speed of the observer. It shows how time dilates, or slows down, the faster a person is moving in any direction. 6. Euler’s Equation This simple formula encapsulates something pure about the nature of spheres. It says that if you cut the surface of a sphere up into faces, edges and vertices, and let F be the number of faces, E the number of edges and V the number of vertices, you will always get V – E + F = 2. So, for example, take a tetrahedron, consisting of four triangles, six edges and four vertices. If you blew hard into a tetrahedron with flexible faces, you could round it off into a sphere, so in that sense, a sphere can be cut into four faces, six edges and four vertices. And we see that V – E + F = 2. Same holds for a pyramid with five faces - four triangular, and one square - eight edges and five vertices, and any other combination of faces, edges and vertices. The combinatorics of the vertices, edges and faces is capturing something very fundamental about the shape of a sphere. 7. Euler–Lagrange Equations and Noether’s Theorem In this equation, L stands for the Lagrangian, which is a measure of energy in a physical system, such as springs, or levers or fundamental particles. Solving this equation tells you how the system will evolve with time. A spinoff of the Lagrangian equation is called Noether’s theorem. Informally, the theorem is that if your system has a symmetry, then there is a corresponding conservation law. For example, the idea that the fundamental laws of physics are the same today as tomorrow (time symmetry) implies that energy is conserved. The idea that the laws of physics are the same here as they are in outer space implies that momentum is conserved. 8. The Callan-Symanzik Equation Basic physics tells us that the gravitational force, and the electrical force, between two objects is proportional to the inverse of the distance between them squared. However, tiny quantum fluctuations can slightly alter a force’s dependence on distance, which has dramatic consequences for the strong nuclear force. What the Callan-Symanzik equation does is relate this dramatic and difficult-to-calculate effect, important when the distance is roughly the size of a proton, to more subtle but easier-to-calculate effects that can be measured when the distance is much smaller than a proton. 9. The Minimal Surface Equation The minimal surface equation somehow encodes the beautiful soap films that form on wire boundaries when you dip them in soapy water. The fact that the equation is ‘nonlinear,’ involving powers and products of derivatives, is the coded mathematical hint for the surprising behavior of soap films.