Auswärtsfahrt nach Freiburg -Osterwochenende mit Happy End
Zum Osterwochenende stand für unseren Fanclub wieder eine unserer liebsten Traditionen an: die Auswärtsfahrt nach Freiburg. Mit dem kleinen Reisebus machten wir uns auf den Weg in den Breisgau. Dank eines Fanclubmitglieds, das zwei zusätzliche Tickets privat erhalten und dem Fanclub zur Verfügung gestellt hatte, konnten wir diesmal sogar mit zehn Leuten starten.
Wie inzwischen fast schon gewohnt, zwang uns die Dauerbaustelle in Pforzheim zu einer alternativen Route. Also ging es am Stuttgarter Kreuz auf die A81, vorbei an Sindelfingen und Herrenberg. An der Rastanlage Neckarburg bei Rottweil legten wir eine kurze Pause ein, bevor wir über die B31 an Donaueschingen und Titisee-Neustadt vorbei durchs Höllental Richtung Freiburg rollten.
Während auf der Hinfahrt der Himmel noch grau war, begrüßte uns Freiburg pünktlich zu unserer Ankunft mit Sonnenschein und bestem Fußballwetter. Auf dem Busparkplatz am Stadion herrschte bereits ausgelassene Stimmung – genau dieses Gefühl, gemeinsam für die Bayern unterwegs zu sein, macht solche Fahrten einfach besonders.
Im Stadion selbst hatten wir Sitzplätze mit guter Sicht aufs Spielfeld und in den Gästeblock. Die Stimmung dort war aus unserer Sicht richtig stark.
Zum Spiel: Von 0:2 zum späten Jubel
Die erste Halbzeit blieb torlos, beide Teams hielten gut dagegen und Freiburg gestaltete das Spiel offen. Direkt nach dem Wiederanpfiff fiel das 1:0 fĂĽr Freiburg und in der 71. Minute legten sie zum 2:0 nach. Doch unser Team gab nicht auf. In der 82. Minute verkĂĽrzte unser Bischof auf 2:1, und in der Nachspielzeit wurde es dann richtig wild.
Nach der Behandlung von Höler gab es insgesamt acht Minuten Nachspielzeit. In der 93. Minute gelang uns der Ausgleich zum 2:2 und in der 99. Minute durften wir tatsächlich noch einmal jubeln. Dass man sich nun sicher wieder anhören darf, der Schiedsrichter sei „auf Bayern-Seite“ gewesen, weil so lange nachgespielt wurde, gehört wohl einfach dazu, aber die Zeit musste nun mal nachgeholt werden.
Am Ende stand ein 3:2-Auswärtssieg – ein echtes Ostergeschenk für uns.
Die Rückfahrt - drei Punkte im Gepäck
Für die Rückfahrt entschieden wir uns dieses Mal bewusst für die Route über die A5 und A8, vorbei an Karlsruhe und Pforzheim. Wer diese Strecke regelmäßig fährt, weiß genau, was das bedeutet, und wird vermutlich drei Kreuze im Kalender machen, wenn die Dauerbaustelle dort endlich Geschichte ist.
So erreichten wir schließlich am späten Abend gegen 21 Uhr wieder Weilheim – müde, aber glücklich. Es war eine Auswärtsfahrt, die alles hatte: gute Laune, schönes Wetter, ein spannendes Spiel und am Ende drei Punkte, die den Tag vergoldeten. Es war ein rundum gelungener Ausflug, der uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

















