Die "Teck-Region" in München
Ein besonderes Kapitel unserer Fanclub-Chronik wurde gestern Abend aufgeschlagen. Unsere bayerischen Jungs trafen im DFB-Pokal auf RB Leipzig - und wir waren nicht nur dabei, sondern gleich dreifach vertreten. Denn dieses Mal rollten drei Busse Richtung München, darunter auch der Bus unseres befreundeten Fanclubs „Teckbayern” aus Owen. Ein Anblick, der jedem Bayern-Fan ein Lächeln ins Gesicht zaubert und bei jedem Außenstehenden vermutlich die Frage aufwirft: „Gibt es hier eigentlich noch jemanden, der kein Bayern-Fan ist?”
Bevor die Motoren brummten, stand die große Aufgabe an: 110 Personen, davon 40 Teckbayern, mussten koordiniert werden - eine logistische Herausforderung, die wir mit der Präzision eines Kimmich-Passes meisterten. Gegen 16 Uhr setzte sich unser rot-weißer Mini-Konvoi von zwei Bussen von Weilheim Richtung Aichelberg (Autobahn) in Bewegung. Wer zu dieser Zeit auf der Strecke unterwegs war, bekam einen Eindruck davon, wie viele Bayern-Herzen in der Teck-Region schlagen.
Der Weg nach München ist für unsere Busse inzwischen Routine, sodass wir zügig den Treffpunkt mit den Teckbayern vor Augsburg erreichten. Nach einer kurzen WC-Pause, freundlichen Begrüßungen und dem einen oder anderen Spruch ging es weiter zur Arena.
Ankunft in München - mitten ins Herz der Südkurve
Auf dem Busparkplatz zeigte sich schnell: DFB-Pokal unter der Woche + MVG-Streik = volles Haus auf vier Rädern. Viele Fanbusse waren bereits vor Ort und so mancher Fan hatte wohl vorsichtshalber das Auto oder den Bus gewählt.
Wir hatten diesmal das Glück, Karten für Block 222 zu ergattern, der sich direkt oberhalb der Südkurve befindet - also quasi auf dem Balkon über dem Herzschlag des Vereins. Draußen frische 7 °C, drinnen brodelnde Stimmung. Die Arena glühte schon vor dem Anpfiff.
Spielverlauf in Kurzfassung:
Der FC Bayern startete druckvoll, doch auch Leipzig zeigte von Beginn an, dass sie nicht zum Zuschauen angereist waren. Beide Teams kamen zu Chancen, doch mit der Zeit übernahmen die Bayern die Kontrolle. Mit klaren Aktionen nach vorne und einer stabilen Defensive setzten sie sich schließlich durch. Leipzig blieb gefährlich, scheiterte aber mehrfach an der Bayern-Abwehr und einem starken Torwart. Am Ende stand ein verdienter Sieg - und das beruhigende Gefühl: Nur noch ein Sieg bis Berlin.
Heimfahrt - rot-weiße Glückseligkeit
Nach dem Schlusspfiff war die Stimmung in unseren Bussen ausgelassen. Der Sieg, die Atmosphäre in der Arena und die Gewissheit, dass wir nur noch einen Sieg von Berlin entfernt sind, sorgten für beste Laune. So traten wir die Heimreise an - müde, zufrieden und mit dem Gefühl, gemeinsam wieder ein echtes Highlight erlebt zu haben.












