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Liam and me
In Strömen
zum Glück keine Tränen. Alles andere, außer das. Alles andere, außer Wasser. Alles andere, außer Schicksal. Maybe it wasn’t enough. Vielleicht auch eben mehr. Belebung, Bestrebung belächeln. Zuwinken war zu wenig. Es hat nicht gereicht. In Strömen fielen sie hinunter, sprangen. Wollten das Ende nicht wahr haben. Mussten sie auch nicht. Das erzählte sie mir, mit rotlackierten Nägeln, als sie einen Zug an der Zigarette genoss.
War es eine Bereicherung?
Hat überhaupt jemand dabei schon was gespürt? Sie haben es bestimmt nur versucht, nur ausprobiert. An ihre Grenzen gegangen. Gesprungen, gelaufen, gebraucht. Das Vertrauen an das Leben herausgefordert. Gedanken verlassen und sich verführen lassen. Das Vergnügen ahnen. Die Versuchung war immer schon groß, aber noch nie so nah und erreichbar. Ohne Furcht und ohne Scham. Nur der Moment zählte. Nur der Impuls. Nur die Substanz, nur das Gefühl. Und nein, es war keine Bereicherung – es war mehr.
Umzug triebhaft lebt
und belebt. Er atmet. Er feiert, bewegt. Nicht nur die Menschen, sondern die Umgebung. Nicht nur die Masse, sondern die Entscheidung. Manches läuft immer wieder im Kreis, manches verläuft sich und regt zum Schwung an. Nur nicht stehen bleiben. Oder still, gar schweigend. In motion. Weiter gehts. Der nächste kommt morgen. Umzug triebhaft, auch in deine Wirklichkeit.

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Wenn dich etwas verschlingt
oder versucht in sich aufzunehmen. Du kannst nicht anders, als dem Trieb nachzugehen. Du kannst nicht anders, als einzutauchen. Du kannst einfach nicht wiederstehen. Du möchtest dich nicht bewegen, obwohl alle Atome in dir erregt sind. Du möchtest wegschauen, obwohl deine Augen weit offen in den Rausch starren. Du möchtest hierbleiben, gleichzeitig weglaufen. Du kannst nicht anders als dem Beat zu folgen. Dem Geräusch zu wiederstehen. Die Umgebung aufsaugen. Einsaugen. Aufnehmen. Abstoßen und verschmelzen.
Die Weiterentwicklung folgt einen
in großen Schritten. Du fühlst die Spuren, wie sie dich berührern, jedoch sehen kannst du sie nicht mehr. Sind verweht; vom Wind deiner Zukunft. Die Vergangenheit als Gestalten oder Koffer oder Rucksäcke verstehen. Vielleicht kommen ja daher deine Rückenschmerzen oder der Druck an der Brust. Hab keine Angst. Lass los und renne nach vorne. Zieh dich aus und wirf alle Lasten ab. Nackt und glücklich Richtung Perspektive. Ab in die schwinzende und tanzende Menge. Die Zigarette weggeworfen und schon hüpfst du ins erfrischende Meer. In das unermüdete Gewirbel deiner Empfindungen und Erlebnisse.
Eine Utopie zu erschaffen
die auch möglicherweise erfüllbar wäre. So eine, welche gerecht wäre. Gleichberechtigt. Selbstbestimmend. Selbsterzählend. Unberechenbar. Schön. Ohne zu zweifeln, könnten alle tun, was ihnen einfällt. Der Fantasie müsste man freien Lauf lassen. Die Fantasie hat Vorrang. Man könnte sich alles vorstellen und wieder verschwinden lassen. Man könnte schweben. So richtig hoch oben. So richtig weit weg. So richtig utopisch.
Ohne zu stoppen
denkt sie darüber nach, wie es wohl wäre, wenn es anders gewesen wäre. Das Andere wäre köstlich oder verdorben. Das Andere könnte voller Abenteuer sein, aber hat das Hier das nicht auch? Das Andere könnte viel lustvoller und ohne Hürden zu beschwören ablaufen. Das Hier trüb und leer, meint sie. Das Hier ist weniger das, was sie von der Entscheidung erwartet hätte. Wie eine Lawine fließt die Zeit und alle ihre schlechten Seiten verknüpfen es zusammen. Alles rennt und läuft und fällt. Alles brennt und wird wie vom Wind vertrieben. Ohne zu stoppen fliegen und darüber nachdenken was wäre wenn. Oder einfach was wäre wenn es nicht so wäre. Wäre es anders oder ist es doch nicht einfach schön?
Aufwachen heißt den Schlaf zu beenden.
Heißt auch den Träumen zu entkommen und sich von den Wächtern trennen. Sich vor der Sicherheit deiner Verarbeitung in die bittere Realität zu begeben. Echten Kampf zu erleben und die Wirklichkeit, wie ein Zwicken auf deiner Haut spüren. Manchmal fester, manchmal erträglicher. Es ist aber immer da. Deine Motivation sinkt und du möchtest einfach mal wieder die Augen zu bekommen. Wo auch immer. Nur nicht in auf der Uni, da wäre es peinlich. In der U-Bahn, Straßenbahn, Schnellbahn, Sofa, Küchentisch, anderes Sofa oder einfach wieder im Bett landen. Nie wieder aufwachen. Nie wieder den süßen Träumen entkommen können. Über andere Welten, Inspiration und einer unendlichen Entdeckung der maximalen Schwerelosigkeit. Immer wieder aufs Neue, immer wieder wenn die Augen zufallen.

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Die Beschäftigung und Eintauchung
in die Nostalgie der heutigen Bilder. Sie rufen Gefühle hervor, die ich schon lange nicht mehr gespürt habe. Sie machen das Hier und Jetzt erträglicher. Sie versuchen dich nicht, zu etwas zu zwingen, sondern sind einfah da. Bereiten dir Freude beim Anblick, lassen dich Wärme spüren. Absorbieren von mächtigen Erinnerungen und unertastbarer Zukunft. Unerhört versuchst du einen Schritt weiter zu wagen, die Funktion wurde dir nicht ermöglicht. Du hast aber nicht weggesehen. Probierst es noch einmal. Probierst es immer wieder. Ununterbrochen.
Durch das Fenster schauen
und die Unklarheiten der Welt verspüren. Die unbrauchbare Mischung aus Staub, Dunst und Trübheit. Brauchbar, unbrauchbar, wer weiß das schon. Ich spüre die Tristheit der traurigen Gesichter. Sie stellen sich Fragen, zu denen sie keine Antworten wissen. Sie sind brav und verbrechen keine Regeln. Dem kollektiven Unbewussten unterworfen gehorchen sie ihren Erziehern. Impulsivität und tanzen und die Lust sind böse Taten, Fehler, Ausschreitungen. Bloß nicht. Sich fallen lassen heißt die Kontrolle verlieren. Die Kontrolle verlieren heißt Burn Out. Die Zeit aus den Augen verlieren und einfach los. Bloß nicht. Laufen und aus der Puste kommen. Bloß nicht. Brennend spannende Sachen erleben und einen Schritt weiter gehen. Bloß nicht. Alte Muster beibehalten und Verantwortung tragen. Sie packen ihre Koffer und Schubladen voll mit Müll und Emotionen. Warum nicht einfach dem Trieb nach? Warum nicht einfach loslassen und losstürmen. Schon mal versucht? Bloß probieren.
Überforderung gibt es nicht
es ist alles nur eine Frage der Zeit. Eine Frage der Anordnung. Bis an die Grenzen laufen und sie ständig überschreiten. Überklettern und sich dabei die Hose aufreißen. An gefährliche Hunde anstoßen, trotzdem weiterlaufen, ums Leben laufen, die Puste ist fast weg, es geht weiter, noch ein bisschen, dann spring... Freier Fall in das blaue Meer, ohne Steine, ohne Hindernis. Purer Adrenalin fließt durch die Venen. Pure Leidenschaft, wenn der Drop kommt und dein ganzer Körper im Rhythmus der Musik mitschwingt. Es geht nicht anders und das weißt du.
MEIN TEXT AUF TANDUNDTALMI!
Kontroverse Bilder
die sie zwingen hinzuschauen, wegzuschauen, hinzuschauen; sie kann einfach nicht anders. Sie kämpft nicht einmal dagegen. Sie möchte es sehen. Eine Art von befreiender Katharsis. Einen Schritt zurück gehen. Was erwartet sie sich hier. Erleuchtung oder einfach Verständnis. Brennend verschwindet sie mit ihrer Idee in den Hintergrund. Leer und traurig befindet sie sich im Zustand der Erlösung. Herumirrend in der Dunkelheit der Symphonie. Die Umdrehung belebt wieder den Sinn am Leben zu sein. Sie versucht wegzulaufen. Weiterzulaufen. Sich weiter zu beeilen. Sie bleibt stehen. Atmet, laut, tief, aus, und, ein. Sie begreift, besieht, behört. Spüren tut sie mit ihrem ganzen Körper, die ganze Umgebung, die ganze Atmosphäre. Ihre Organe waren das Eigentliche, was sich in energischer Bewegung befand. Sie stand still. Schauend. Anschwärmend. Nicht wegschauend.

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Trennung des Alltäglichen
mit der Ungewissheit des neu Erfahrenem. Die Musik ist aus. Album hat fertig gespielt. Mehr oder weniger Stille. Der Raum ist laut. Der Spielraum ist groß und bewegt sich. Das Reden, Liegen, Bewegen fällt schwer und haut dich um. Sitzend und schauend und denkend und zumutend. Im Kopf-Raum spielt sich schon rational alles ab. Alles durchgegangen, alles ausprobiert. Erfahrung durch das pure Denkvermögen sammeln. Sitzend, oder liegend; immer noch. Die Vorhänge sind zu, denn die Sonne ist zu hell. Durch Kaffee und Decke wird Wärme gespürt, obwohl von Draußen die Kälte klar durchdringt. Tatendrang wird nicht unterdrückt, sondern gefühlt und vollzogen; im Kopf. Aber wo bleibt nun das eigentliche experimentieren, das eigentliche auskosten. Fühlen, spüren. Wärme, Kälte, Sehnsucht, Hass, Liebe, gebraucht zu werden, bleiben zu müssen, Gänsehaut oder Herzrasen zu bekommen. Raus gehen und versuchen. Sich proben, sich üben, hinfallen und wälzen. Neues Album ertönt, fängt an zu spielen. Sie steht auf und lässt dem Drang zu tanzen, freien Lauf.
Mit einem Backpack
voller neuer Erfahrungen und Erlebnissen zurück kommen. Die große Weite genießen und kleine Straßen mit vielen Häusern Bewunderung schenken. Bereichernde Wirklichkeit verteilt sich um dich herum. Die Stunden die dem Reisen geschenkt werden, rentieren sich nicht in Cash, sondern in unverwechselbare Liebelein. Nie wieder mehr rückgängig machbar. Bezaubernd sowie irritierend, du kannst es nicht kontrollieren. Ob lang oder andauernd, dein Zustand wird nicht mehr, wie immer sein. Ist er wahrscheinlich eh nie gewesen. Das ruhende Abenteuer wälzt sich in dir, wie eine Krankheit, die ausbricht sobald sich ein tiefgründiger Grund ergibt. Du wurdest gewarnt. Lebe doch dein langweiliges Leben voller Sicherheit und Gemütlichkeit. Willst du aber nicht. Die Suche geht weiter. Die Suche nach Versuchen. Versuchen an Leidenschaften. Versuchen Neues zu erleben; zu spüren. Die tiefen des Ozeans, des nicht erfassbaren, zu begreifen. Begreifen und empfinden. Empfinden und staunen. Staunen und loslassen; bis zum Schluss.