"Gelähmt" bekommt "Prädikat besonders wertvoll"
Kurzfilm "Gelähmt" bekommt "Prädikat besonders wertvoll", FBW-Pressetext:
Er kann sich nicht mehr bewegen, nichts mehr tun, nicht mehr sprechen. Er ist gelähmt. Die Pfleger, die regelmäßig kommen, wissen das. Sie umsorgen ihn, sprechen über und nicht mit ihm. Er kann ja sowieso nicht antworten. Und anderer Besuch schaut nicht vorbei. Doch eines Abends öffnet sich noch einmal die Tür. Jemand betätigt einen Schalter. Auf einmal ist alles voller Leben, voller Farbe, voller Licht. Vor seinen Augen fließen die Wellen auf und ab. Und in seinen Ohren ertönt das Rauschen des Meeres. So wie früher. Als die See sein Zuhause war. Andreas Wilhelm Spengler beginnt seinen Kurzspielfilm als eindrückliches und sehr realistisches Drama über einen Mann, der aufgrund seiner Beeinträchtigung von seiner Umwelt völlig losgelöst ist. Doch inmitten des nur zweiminütigen Films dreht sich die Geschichte. Dank dem überaus kreativen und originellen Einsatz verschiedener gestalterischer Mittel wie Pappmache und Meeresrauschen auf der Tonebene entführt GELÄHMT nicht nur den Protagonisten, sondern auch den Zuschauer in ein farbenfrohes Land der Fantasie. Und der letzte Schwenk der Kamera offenbar dann auch den Blick in das Leben des Mannes, dessen größte Sehnsucht im Leben das Meer war. Wunderschönes, inspirierendes Kurzfilmkino.
https://www.fbw-filmbewertung.com/film/gelaehmt

















