Das ist Singapur- eine Stadt, die niemals schläft und exponentiell wächst:
Singapur ist einer von drei Stadtstaaten der Welt. Auf einer Fläche so groß wie Hamburg leben 5,6 Millionen Menschen. Darunter 7000 deutsche Auswanderer. Desweiteren finden sich in Singapur noch viele andere Kulturen wie zum Beispiel die indische oder die chinesische.
Die historische perakanische Kultur ist Singapurs einziger Volksstamm, welcher fast ausschließlich aus Chinesen bestand. Die typischen perakanischen Häuser mit nur zwei Stockwerken sind im chinesisch-europäischen Stil folgendermaßen aufgebaut:
Rechts und links neben der Eingangstür sind zwei Fledermausförmige Öffnungen angebracht. Die Fledermaus, so die Mythologie, soll das Haus schützen. Gleichzeitig dient es zum Luftaustausch.
Hinter der Haustür befindet sich die Eingangshalle, welche Bekannte und Freunde der Familie betreten durften. Anschließend führt ein schmaler Flur in die Küche und den Essbereich, welchen außer der Familie nur ganz enge Freunde betreten durften.
In der zweiten Etage befindet sich der Schlafsaal mit den Reichtümern. Dorthin durfte eigentlich keiner, nur an Hochzeiten werden Freunde hereingebitten, um den Reichtum der Familie zu präsentieren.
Heute kann man einige der Häuser besichtigen und auch Führungen durch die Gebäude mitmachen.
Wenn man ein solches Haus kaufen möchte, kann der Preis zwischen 4 und 8 Millionen Euro für 500m² liegen.
80% der Bewohner Chinatowns sind Chinesen. Dort befindet sich das „Food Sentar“, der älteste Essensplatz Singapurs. Hier kann man leicht einen Tag verbringen, da einer der Stände, welcher ausschließlich Hähnchen mit Reis verkauft, hat für gleichbleibende Qualität und Service einen Michelin-Stern bekommen. Ein Teller kostet 2€ und das Gericht ist mittags schon oft sehr früh ausverkauft. Wenn man allerdings nicht 5 Stunden anstehen möchte, kann man für 5€ auch gleich mehrere Gerichte erwerben, die traditionell miteinander vermischt werden.
Die Regierung Singapurs fördert den Erhalt von Grünflächen und so sieht man in der sehr sauberen Stadt, wo sogar Kaugummis verboten sind, unter den vielen Hochhäusern auch welche mit einer „grünen Fassade“
Auf dem aufgeschütteten Land des „Gardens by the bay“ (also Gärten bei der Bucht), direkt am Meer, stehen 18-50m hohe Stahlbäume, die von Hand bepflanzt werden und bis zu 70.000 Pflanzen pro Baum beherbergen können. Auf einem der Bäume befindet sich auch eine Bar, wo man für mehr als 15 Euro den „Singapore Slink“, einen für Singapur typischen Cocktail, beim Sonnenuntergang genießen kann. Dann sind die Bäume, die auch „Super Trees“ genannt werden, schön angeleuchtet.
Wenn es dunkel ist, kann man über dem Fluss leuchtende Lenkdrachen aufsteigen sehen, die von Thomas Raffolds erfunden wurden und zwischen 90 und 250 Gramm wiegen. Die Drachen werden von Thomas Raffolds und seinem Team ferngesteuert. Die Jungs werden auch manchmal für Hochzeiten oder Shows gebucht, wo die Drachen leuchtende Schwänze hinter sich herziehen. Dabei lasse sie die Drachen zu Musik Loopings und Parabeln aufführen.
Auch die welthärteste Stewardessausbildung befindet sich in Singapur. Um angenommen zu werden, muss man asiatisch sein, denn der asiatische Charme soll auch in der Luft noch vorhanden sein.
15 Monate Training mit eingenem Make-up und personalisierter Zopfgröße in nachgebauten Flugzeugkabinen sind nötig, um den „Style Pass“ zu bekommen. Das ist eine Karte, auf der die oben genannten Aspekte aufgezeigt sind und vor jedem Flug von anderen geprüft werden muss. Manchmal sogar während eines Fluges. Die maßgeschneiderte Kleidung wird von einem französischen Designer im „Kebaja-Look“ gefertigt, welcher sich durch ein schmales, schlichtes Kleid aus aufwändigen, bunten Stoffen auszeichnet.
Wenn man Lust auf Action hat, ist die „Sentosa Insel“ genau das richtige. Dort findet man unter anderem einen großen Wasserpark, VR-Filme, die Universal Filmstudios und ein Aquarium. Im Wassersport kann man eine Schnupperstunde in den traditionellen 6-Sitzer-Kanus machen.
In Singapur findet man aufgrund von unzähligen CCTV-Kameras und hohen Gesetzesstrafen die niedrigste Kriminalitätsrate der Welt.
Taxifahrer sind oft gefragt, denn nur die Elite kann sich in Singapur ein Auto leisten, doch der Job ist hart: Um ein Auto zu leihen muss man monatlich 2.000€ zahlen. Jährlich kommen noch rund 700€ Sprit drauf. Um das zu schaffen müssen Taxifahrer 16h am Tag arbeiten. Auch am Wochenende.
Wenn man in Singapur essen geht, kann man sich grundsätzlich überall hinsetzen, außer es steht eine Packung Servietten auf dem Tisch, denn das bedeutet, dass dieser bereits reserviert ist.
Der ÖPNV ist sehr gut ausgebaut. Viele Punkte kann man mit der Bahn erreichen und wo die mal nicht hinfährt, kann man einfach den Bus nehmen. Auch Doppeldeckerbusse fahren durch die von Hochhäusern gesäumten Straßen. Ein besonderes Erlebnis sind die Amphibienfahrzeuge, die sowohl an Land, als auch im Wasser fahren können.
(verfasst von Aaliyah im Rahmen einer Schulaufgabe)