„Oli, ich werde nie wieder gesund. Voraussichtlich werde ich auch nie wieder essen können. Von hier aus wird es nur schlechter. Ein besser gibt es nicht, von gesund ganz zu schweigen.“
Er starrte mit leerem Blick in ihr Gesicht, so als würde er durch sie hindurchblicken, weil er das Gesagte nicht verarbeiten konnte.
Doch dann trat er einen Schritt näher an sie heran und öffnete seine Arme. Er zog sie näher an ihn heran und legte seine Arme um sie, sodass er mit seiner Hand ihren Kopf hielt. So innig standen sie dort für einige Momente.
„Egal was ist, was noch kommt, ich bin da. Ich weiß es ist schwer. Es ist schon schwer für mich das mitzubekommen und zu wissen, dass das nur ein Bruchstück der halbwegs guten Zeit ist, lässt mich erahnen wie schlimm es gewesen ist und wie unfassbar das für dich ist. Aber das schreckt mich nicht ab. Ich möchte für dich da sein und nicht nur die guten, sondern auch die schlechten Momente mit dir teilen,“ flüsterte er. Sie spürte die Vibration, die sich beim sprechen in seinem Brustkorb ausbreitete.









