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So, the absolutely amazing and talented @coffeeandtoastforbreakfast designed two characters for me! I wanted to pay for a commission, but they arenât ready to do that, so Iâll be writing for them from a prompt to âpayâ for this awesomeness. They also are working on Yoggâs messed up, Lovecraftian body horror form, so thatâs super exciting and I know how well they can do it from their AFO horror sketches!
I was talking to them about my story and they are such a great listener and loved it enough to do this for me. It means so much to me!
This is a character sheet they made for Yoggâs human form. Heâs the Big Bad of my story proper, but this is how he shows up in flashbacks leading to the reveal of who he really is. In a nutshell: he and the main character, Ember, had a relationship in the past that spanned decades. Unbeknownst to him, they ended up having a child together before Ember, finding out who he really is and him going cuckoo, pushed him back into the Kingdom of the Dead. Their daughterâs name is Cambria, but she doesnât know her parentage until later.
Cambria has a Bearded Dragon named Butters(after my own Beardie) that seems to be sentientâŠit could have to do with her inate powers and sheâs subconsiously making it realityâŠ.
Yoggâs name is a direct reference to Yog Sothoth from Lovecraft as he is my favorite Old One. He tells Ember his name is Al when they meet and pretends heâs just a regular everyday Shadow Ancient. She doesnât like the other Ancients and barely knows anything about them so decides to play along with his weird name.
Yogg is a BIG GUY. Heâs overweight and took the form of an Italian-American due to where he first formed when coming to Earth. His weight is a direct correlation to him being the God of Death, Devourer of Souls.
ANYWAY, enjoy this awesome character sheet and a lovely sketch they did of Cambria!
Want to know more about this story and itâs mythos?
I am working on releasing a separate blog featuring a writing experiment I am doing. It is written in the first-person of a character name Tas, a scholar trying to catalogue the knowledge of The Ancients. Within his tome, he explains the history of the Universe and how The Ancients came to be and how they operate. Iâll be sharing that as soon as it gets going. I have a wonderful artist @2000dragonarmy working on a commission to go along with these blog posts, so look out for it when I share!!!
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Am nĂ€chsten Morgen waren wir kaum zwei Stunden unterwegs, als wir in der Ferne die hölzerne Palisade von Nightstone sahen. Leagra erkannte als erste, dass die ZugbrĂŒcke heruntergelassen war, die Neuankömmlinge ĂŒber den Graben fĂŒhrte, der die Stadt umgab. Ungewöhnlich war es natĂŒrlich, denn offene Stadttore wirkten ohne Frage dem Effekt einer Mauer entgegen, doch zunĂ€chst dachten wir nicht weiter darĂŒber nach.Â
SĂŒdlich der Stadt sahen wir bald eine Festung auf einer kleinen Insel, die aus dem Wasser um die Stadt herausragte. Auch die Festung war von einer hölzernen Mauer umgeben, also sahen wir nicht direkt auf den steinernen Turm, aber trotz behinderter Sicht und der Entfernung von mindestens zwei weiteren Stunden, die noch zwischen uns lagen, kam mir die Form des GebĂ€udes merkwĂŒrdig unproportional vor, als wĂŒrden einige Teile fehlen.
WĂ€hrend wir der BrĂŒcke nach Nightstone immer nĂ€her kamen, bestĂ€tigte sich unsere Verwunderung: nicht nur waren die WachtĂŒrme der Stadt unbesetzt, einige der GebĂ€ude waren schwer beschĂ€digt und zum Teil eingestĂŒrzt, die DĂ€cher teilweise oder komplett fortgerissen. Ich wĂ€re arglos und unbewaffnet einfach in die Stadt spaziert, wenn nicht Aramil kurz vor Betreten der BrĂŒcke an unsere Vernunft appeliert hĂ€tte. âWir wissen nicht, was uns dort drin erwartetâ, sagte er âVielleicht wĂ€re es klug, die Waffen griffbereit zu haben.â Er deutete auf die Ăxte an Yoggs GĂŒrtel. Peinlich berĂŒhrt murmelte ich etwas in meine Schuppen, an das nicht einmal ich mich erinnere und setzte meinen Beutel ab. Ich fischte das eiserne Kettenhemd heraus, in das auf der Brust das Emblem des Ordens eingearbeitet war - ein Handschuh, der sich um die Mitte einer langen, schmalen Klinge ballte.Â
Was Bo wohl jetzt tun wĂŒrde?
WĂ€hrend ich die Schnallen meiner Armschoner festzog, beobachtete ich, wie der Halbork ebenfalls ein Kettenhemd angelegt hatte und jetzt die Gurte der Ăxte an seinem GĂŒrtel kontrollierte. Die Lederriemen der beiden Waffen, die er auf dem RĂŒcken trug hatte er gelöst und ĂŒber seinem Hemd wieder angelegt, die Ăxte lagen jetzt aber neben ihm im Gras. Auch ich zog meine Gleve aus ihrem Futteral. Der hölzerne Griff fĂŒhlte sich schlank und leicht in meinem Klauen an, doch ich wusste, dass das Holz aus dem er gemacht wurde stabil und verlĂ€sslich war. Das rötliche Metall blitzte unter dem wolkenlosen Himmel und der Wind fuhr durch die blauen Quasten darunter. Der Anblick der Waffe und ihr vertrautes Gewicht in meinen HĂ€nden trieben ein Grinsen auf mein Gesicht und die Lefzen zurĂŒckgezogen entblöĂte ich die ZĂ€hne.Â
Das Holz der ZugbrĂŒcke knarzte als unsere kleine Gruppe darĂŒber lief und das Wasser rauschte darunter. Milo trat als erster durch das Tor - und blieb dann wie angewurzelt stehen. Was wir von auĂen bereits erahnt hatten, stellte sich als wahr heraus; Nightstone war zerstört. Die meisten GebĂ€ude des Dorfes hatten keine DĂ€cher mehr, sie waren weggerissen von riesigen Felsbrocken, die ĂŒberall verstreut herumlagen. Auf dem Dorfplatz, der sich vor uns eröffnete, allein lagen drei, jeder mindestens fĂŒnf FuĂ im Durchmesser. Aber da war noch etwas anderes. Wir standen am westlichen Ende des Platzes, im sĂŒdosten sahen wir zwei wolfsĂ€hnliche Wesen, die mit der Nase am Boden umherschlichen. Sie maĂen an der Schulter etwa vier FuĂ und ihr Fell war lang, zottelig und fast schwarz. Ihr Brustkorb war breiter als ihre HĂŒfte, die Beine kurz und stĂ€mmig, aber mit beeindruckenden Klauen bewĂ€hrt, die Furchen im Boden hinterlieĂen, wo sie entlangliefen. Als einer der Warge den Kopf hob und in Richtung der Goblins knurrte, entblöĂte er gewaltige ZĂ€hne, fast so groĂ und spitz wie meine eigenen. Die Kiefer der Kreaturen waren breit, fast so breit wie ein Menschenkopf und die Schnauzen kurz und stumpf. Sie sahen kurz in unsere Richtung, hielten dann beide die Schnauzen in den Wind und setzten mit zwei groĂen SprĂŒngen zu einem Haufen, der am Rand des Dorfplatzes lag. Zuerst hielt ich ihn fĂŒr einen Lumpenhaufen, doch als die Warge sich daran zu schaffen machten, löste sich ein Arm aus den Lumpen. Mit aufsteigendem Ekel stellte ich fest, dass es sich um Leichen handelte, die dort ĂŒbereinandergeworfen lagen. Angewiedert wandte ich den Blick ab und sah, dass wir weitere Gesellschaft hatten.
Halb von einem der Steine verdeckt stritten sich zwei Goblins um einen Knochen,  der denen, die wir an unserem Feuer vom Vorabend zurĂŒckgelassen hatten, sehr Ă€hnlich sah. Goblins sind hĂ€ssliche, kleine Kreaturen mit spitzen Ohren, die unproportional groĂ im Gegensatz zu ihrem SchĂ€del sind. Ihre Gesichter sind breit und flach, die Nasen groĂ und breit, als hĂ€tte jemand ein paar mal zu oft darauf geschlagen. Die beiden Exemplare, die jetzt vor uns standen, waren etwa halb so groĂ wie Yogg und hatten rot-braune Haut. Das heiĂt, zumindest glaubte ich, dass das ihre Hautfarbe war, es hĂ€tte genausogut getrockneter Schlamm oder Dreck sein können. Die Augen der Goblins waren tief in ihre Höhlen eingesunken, groĂ und gelb und die Stirn des gröĂeren der beiden war so fliehend, dass es fast aussah, als sei sein SchĂ€del oberhalb der Augenbrauen abgeschnitten. Er war auch krĂ€ftiger als sein GegenĂŒber am anderen Ende des Knochens, mit langen Armen und sehr groĂen HĂ€nden und FĂŒĂen. Die ebenfalls verdĂ€chtig schlammfarbenen Haare waren an seinem Hinterkopf zu einem dĂŒnnen Zopf zusammen gebunden, in den einige kleine Knochen, wahrscheinlich von einem Huhn oder kleinen Vogel, hineingeflochten waren. Der kleinere der beiden Goblins hatte gar keine Haare und sein SchĂ€del war unregelmĂ€Ăig verformt und narbig. Er trug eine Armbrust auf den RĂŒcken geschnallt, die zwar schon abgenutzt und alt aussah, aber durchaus einsatzbereit. Die Sehne war eingespannt und das Metall des Zugs glĂ€nzte. Beide zerrten an dem Knochen und keiften sich unverstĂ€ndlich mit schrillen, misstönenden Stimmen an. Dem Umstand, dass sie beide so vertieft in dieses sinnlose Gerangel waren, war es wohl auch zu verdanken, dass sie uns nicht bemerkten, obwohl wir noch immer regungslos dastanden und sie anstarrten.Â
Endlich wurde ich mir der Situation bewusst und löste den Blick von den StreithĂ€lsen vor uns. FĂŒnf FuĂ vor uns lag einer der groĂen Steine in der Erde; er war offensichtlich mit groĂer Kraft dorthin befördert worden, denn er hatte sich tief in den Staub gegraben. Ich ging in die Knie und machte zwei groĂe, gebĂŒckte Schritte dahinter ohne allzuviel LĂ€rm zu machen. Die anderen folgten mir und wir kauerten uns in die Deckung des Felsbrockens. Ich sah mich um.
Links von uns, an der nördlichen HĂ€lfte des Dorfplatzes und am nĂ€chsten an der Stadtmauer stand ein gröĂeres Haus, dessen Dach im Gegensatz zu den anderen GebĂ€uden noch intakt war. Es war groĂ, mit zwei Erkern an den langen Seiten, die ihm einen kreuzĂ€hnlichen Grundriss gaben. Die Fenster an den Seiten der Erker waren groĂ und aus gefĂ€rbtem, aber trĂŒben Glas, das Dach spitz und erst vor kurzen mit neuem Stroh gedeckt worden: ein Tempel wahrscheinlich. Das Bauwerk daneben war noch gröĂer, zweistöckig und anscheinend mehrfach von den Felsen getroffen worden. Ein Schild baumelte an einem Haken ĂŒber der TĂŒr auf dem in roter Farbe ein Name stand, darunter ein gemalter Hahnenkopf. âZum goldenen Gockelâ, entzifferte ich mĂŒhsam.Â
Vorsichtig richtete ich mich auf und lugte ĂŒber den Stein auf den Platz. Genau in der Mitte des Platzes sah ich ein tiefes Loch. Es sah nicht aus wie ein Krater, also nicht, als ob etwas darin eingeschlagen hĂ€tte, sondern viel so, als hĂ€tte bis vor kurzem etwas dort gestanden. Ein Balken vielleicht, oder ein Stein.
Zu unserer Rechten erstreckte sich ein Feld mit Kartoffelpflanzen, jetzt verwĂŒstet durch zwei Brocken, die die lockere Erde aufgewĂŒhlt und die jungen Pflanzen darin zerstört hatten. Dahinter, fast 100 FuĂ entfernt erhob sich ein HĂŒgel mit einer WindmĂŒhle darauf, die noch recht intakt aussah. Die MĂŒhlblĂ€tter bewegten sich auch, allerdings eher ruckartig und nicht gleichmĂ€Ăig. Die Entfernung war zu groĂ, um mir sicher zu sein, aber es sah so aus, als wĂŒrde jemand oder etwas auf dem Holz der FlĂŒgel herumklettern und springen. Ich entschied spĂ€ter darauf zurĂŒckzukommen und in der Zwischenzeit darauf zu achten, der MĂŒhle nicht ohne Deckung zu nahe zu kommen.Â
Abgesehen von den streitenden Goblins hörte ich zunĂ€chst keine Stimmen oder Lebenszeichen, also spitzte ich die Ohren (dabei stellen sich die FĂ€cherartigen Ohrmuscheln an den Seiten meines Kopfes ĂŒbrigens in der Tat auf) und schloss die Augen. Weiter entfernt und dumpf hörte ich weitere aufgeregt-schrille Stimmen, die denen auf dem Dorfplatz deutlich Ă€hnelten. AuĂerdem klirrte Metall in einem der HĂ€user und irgendwo zersplitterte wohl eine Glasscheibe. Keines dieser GerĂ€usche deutete auf die eigentlichen Bewohner von Nightstone hin, also fragte ich mich, ob sie geflohen oder alle tot waren. Goblins waren böse Kreaturen, aber ich bezweifelte, dass sie in der Lage wĂ€ren, ein ganzes Dorf einfach so auszulöschen. Normalerweise endeten Goblin Angriffe in einem groĂen Chaos, vielen Scherben und vielleicht ein paar Toten, doch meistens ĂŒberfielen sie Reisende oder Karawanen, selten befestigte Anlagen und ich hatte tatsĂ€chlich noch nie davon gehört, dass ein Goblin-Stamm ein ganzes Dorf ausgelöscht hatte. AuĂerdem hĂ€tten so kleine Kreaturen sicher nicht diese Felsbrocken ĂŒber die Mauer werfen können, reflektierte ich und kratzte mit einer Kralle leicht ĂŒber den Stein.Â
Egal wer diesen Angriff zu verantworten hat, wir mĂŒssen nach Ăberlebenden oder Verletzten suchen.
Der Tempel war das nĂ€chstgelegene GebĂ€ude und ich war mir relativ sicher, es erreichen zu können, ohne dass die Goblins uns bemerkten, denn ihr Streit hatte nicht an LautstĂ€rke verloren. Ich suchte Yoggs Blick, der in diesem Moment die WindmĂŒhle musterte und deutete auf den Tempel. Hinter ihm nickten Milo und Leagra, die meine Geste sahen und traten leise einen Schritt weit aus der Deckung. Aramil hatte sich gegen den Fels gepresst und schaute nervös immer wieder darum herum und zu den Goblins. Die Warge hatten die Köpfe noch immer in dem grauenvollen Haufen vergraben und ein widerwĂ€rtiges ReiĂen und Knirschen war von ihnen zu hören. Yogg griff nach seiner Schulter und nickte zum Tempel herĂŒber. Aramil sah ihn einen Moment verstĂ€ndnislos und mit einem Gesichtsausdruck voll Ekel und Unglauben an, dann schluckte er und schickte sich an, dem Halbork zu folgen. Aramil in die Mitte nehmend schlichen wir hinter dem Felsen hervor und drĂŒckten uns gegen die Hauswand des Tempels. Yogg ging voran und drĂŒckte langsam die TĂŒr auf. Sobald sie sich einen Spalt geöffnet hatte, schlĂŒpfte der kleine Milo hindurch, Leagra folge ihm auf den FuĂ. Als nĂ€chstes betrat Aramil vorsichtig den Tempel, schlieĂlich ich selbst und mit einem prĂŒfenden Blick ĂŒber die Schultewr schlieĂlich auch Yogg.Â
Das innere der GebetsstĂ€tte war weitlĂ€ufig und weitestgehend leer, einzig einige BĂ€nke und Kerzenleuchter fĂŒllten den vorderen Teil des Hauses. An der hinteren Wand standen einige Tische, drapiert mit schönen Stoffen, darauf Kerzen, BĂŒcher und diverse Kelche und Teller. Davor stand eine groĂe, Flache SchĂŒssel aus glĂ€nzendem Metall auf einem dreifĂŒĂigen Podest verziert mit filigran gearbeiteten Ornamenten. Davor auf dem Steinboden lagen GetreidebĂŒndel, KĂŒrbisse und Salatköpfe, Obst und GemĂŒse aller Art, einige MĂŒnzen und silbernes Besteck. Vor dem Fenster, das wir vorher nicht gesehen hatten lagen bunte Glasscherben; es war zerbrochen.Â
Plötzlich klapperte es laut hinter einem der Tische und ein Goblin landete auf der Tischplatte. Mit einem schrillen Kreischen und einem Dolch in der Hand machte er einen Satz nach vorne und rannte auf Milo zu, offensichtlich in der Hoffnung den Halbling ĂŒberwĂ€ltigen zu können, der am wenigsten viel gröĂer war als er selbst. Doch der Goblin hatte kein GlĂŒck: Leagras Bogen surrte als ihr Pfeil von der Sehne schnellte. Der Goblin wurde von der Wucht des Pfeils in seiner Schulter zurĂŒckgerissen, stolperte und hörte auf zu kreischen. Yogg stand einen Herzschlag spĂ€ter ĂŒber ihm und einen weiteren Herzschlag spĂ€ter verstummte der Goblin endgĂŒltig, den Kopf unnatĂŒrlich verdreht. Der Halbork hockte sich neben ihn und nahm etwas aus der zweiten Hand des Wesens. Es war ein kleines Amulett, das silbern glĂ€nzte. Yogg hielt es kurz hoch, drehte es zwischen den Fingern, zuckte dann mit den Schultern und steckte es in die Tasche seiner Hose.Â
Ein kurzes Umsehen im Raum bestĂ€tigte was wir schon ahnten; hier war niemand mehr. Doch das ein Tempel in diesem Zustand zurĂŒckgelassen wurde, musste etwas bedeuten; die Opfergaben lagen noch gröĂtenteils unangetastet in oder vor der Schale und Aramil hatte eine Schriftrolle mit der angefangenen Kopie eines Textes gefunden, auf der ein Tintenfass ausgelaufen war. Kein Priester den ich kannte, hĂ€tte seine StĂ€tte der Verehrung so zurĂŒckgelassen, völlig egal welcher Gottheit sie geweiht war. Zumindest nicht freiwillig.
Nach dem Gekreische des jetzt toten Goblins konnte ich mir kaum vorstellen, dass uns noch immer niemand bemerkt hatte, trotzdem bemĂŒhten wir uns um UnauffĂ€lligkeit, als wir wieder aus der TĂŒr heraustraten. Die Goblins waren verschwunden, ebenso wie die Warge. Das war natĂŒrlich nicht wirklich ein gutes Zeichen, denn jetzt wussten wir nicht, von wo sie angreifen wĂŒrden. Vorsichtig gingen wir zu dem Inn, als wir von der Seite ein Knurren hörten.Â
Auf einem schmalen Pfad, der links am Inn vorbeifĂŒhrte stand ein Warg mit gefletschten ZĂ€hnen, der in diesem Moment zum Sprung ansetzte. Die Gleve in der Hand machte ich einen schnellen Schritt auf ihn zu und schwang sie in einem schnellen Halbkreis von unten in den Sprung des Warges. Seinen Bauch erwischte ich nicht wie geplant, aber die Klinge schlitzte ihm den Hinterlauf auf. Der Warg jaulte als er auf dem Boden aufkam und setzte erneut zum Sprung an. Von hinter mir zischte eine Dornenranke auf den Warg zu und wickelte sich um seine Mitte. Die Fingerlangen Dornen gruben sich tief in das Fleisch des Monsters und schleuderten es zu Boden, dann löste sich der Zauber, der von Milo gekommen sein musste, auf. Ich hob erneut die Gleve und lies sie auf den Wolfskopf heruntersausen. Ich durchtrennte den Hals des Monsters mit einem Schlag.Â
Ich wischte die Klinge an meinem Stiefel ab und drehte mich zu den anderen um. Yogg sah grimmig aus und angespannt. Er ging voran in das Inn, wir folgtem ihm.Â
Gleich neben der TĂŒr im vorderen Raum war ein riesiger Stein eingeschlagen. Ăberall verstreut lagen Holzsplitter, BĂŒcher, MöbelstĂŒcke und Steinsplitter. In der Mitte des Raums an der rechten Seite fĂŒhrte eine Treppe nach oben, dahinter fĂŒhrte eine TĂŒr in einen weiteren Raum. Wir konnten deutlich hören, dass jemand dort war, denn es klapperten Teller und wir hörten Goblin-Stimmen. âWir kĂŒmmern uns darumâ, flĂŒsterte Yogg und winkte mich zu ihm. Leagra zog einen Pfeil auf die Bogensehne, ging zurĂŒck zur TĂŒr und hockte sich vor den Spalt zwischen TĂŒr und Ramen, sodass sie den Dorfplatz im Blick hatte und uns niemand ĂŒberraschen konnte. Milo und Aramil blieben erst etwas unschlĂŒssig stehen, dann folgten sie uns mit einigem Abstand.Â
Als wir an eine Weggabelung kamen, begann sich der Himmel gerade orange zu verfĂ€rben. Ein Wegweiser zeigte, dass wir uns, um nach Nightstone zu kommen, nach Osten wenden sollten, doch wir entschieden uns, vorher ein Lager aufzuschlagen um die Nacht zu verbringen.Â
Jeder von uns stellte ein einfaches Zeit auf, sodass sie einen Kreis um das Feuer bildeten, dass Aramil etwa 15 Minuten vom Weg entfernt entfacht hatte. Der fein gekleidete StÀdter schien magisch begabt zu sein, er sprach bloà ein kurzes Wort und schon leckten Flammen an den aufgeschichteten Scheiten.
 Die Tiere, die Leagra fĂŒr uns gejagt hatte, waren schnell gehĂ€utet, ĂŒber den Flammen gegart und fast noch schneller verputzt, zumindest bei Yogg und mir. Aramil und Leagra aĂen gesittet und sorgfĂ€ltig, Milo hatte das Fleisch seiner Wachteln sogar erst in einem kleinen Topf mit Wasser und einigen KrĂ€utern gekocht. Mit vollen MĂ€gen fiel es uns endlich leichter, und entspannt zu unterhalten. Milo holte eine Panflöte aus seinem Beutel, ich wickelte die Dulcimer aus ihrem Tuch und wir spielten einige Lieder - zwar mehr schlecht als recht, aber das StĂŒck âSchmecken Jungfrauen besser?â, schmetterte ich aus voller Kehle und Yogg und Aramil stimmten bald mit ein.Â
Als das Feuer beinahe heruntergebrannt war, zogen sich Leagra und Milo in ihre Zelte zurĂŒck. Yogg gĂ€hnte herzlich, kratze sich grunzend den Bauch und schaute prĂŒfend in Milos Topf, wohl in der Hoffnung, dort noch Reste des Abendessens zu finden. Als er missbilligend feststellte, dass der Halbling alles aufgegessen hatte, stapfte auch er zu seinem Zelt und lieĂ sich auf die dĂŒnne Matte fallen, die er unter der Plane ausgerollt hatte. Er vergingen keine fĂŒnf Minuten bis das lautstarke Schnarchen des Halborks aus dem Zelt zu Aramil und mir an die Feuerstelle drang.
Der vermeintliche Tiefling und ich saĂen an der erkaltenden Glut, die nur noch wenig Licht spendete und waren still geworden. Die Dulcimer lag noch immer auf meinem SchoĂ und die Saiten tönten leise, als ich sie wieder in ihren Schutz einschlug.  Aramil saĂ aufrecht wie immer und starrte gedankenverloren vor sich auf den Boden, auf den die Reste des Feuers Muster aus Schatten malten. Das Lachen, das eben noch seine ZĂŒge aufgehellt hatte, war verschwunden und ein melancholischer Zug lag um seine Mundwinkel.Â
Ich musterte das Gesicht unter der PerĂŒcke ausgiebig, aber ich konnte mir beim besten Willen nicht sicher sein, welche Rasse mein GegenĂŒber nun hatte. Immer wenn ich gerade sicher einen Tiefling zu erkennen schien, flackerte das Licht kurz oder ich blinzelte und sein Gesicht schien wieder merkwĂŒrdig unidentifizierbar. Ein paar mal schickte ich mich an, ihn einfach danach zu fragen, immerhin wollte ich ihm ja nichts böses, doch sobald ich die Worte auf meiner Zunge spĂŒrte, konnte ich mich doch nicht mehr dazu durchringen.Â
Letztendlich blieb ich still und obwohl meine Mimik BĂ€nde gesprochen haben muss (ich gab mir keinerlei MĂŒhe unauffĂ€llig zu starren), schwieg auch Aramil weiter. Nach etwa einer halben Stunde des unangenehmen Schweigens streckte ich meine steifen Knie und Klauen, wĂŒnschte Aramil eine gute Nacht und legte mich in mein eigenes Zelt. Der Tiefling-oder-nicht blieb am Feuer zurĂŒck. Als ich mich in meine Decke wickelte, die WĂ€rme der Glut im RĂŒcken und die frische KĂ€lte des WĂ€ldchens um uns herum im Gesicht beschloss ich, nicht weiter ĂŒber ihn nachzudenken. In gegebener Zeit wĂŒrde er seine Maskerade entweder fallen lassen, so er eine trug, oder seine Herkunft wĂŒrde sich irgendwie anders zeigen; niemand konnte ewig verbergen woher er kam, davon war ich ĂŒberzeugt. Ich sollte recht behalten.Â
In dieser ersten Nacht mit meinen neuen GefĂ€hrten trĂ€umte ich wild; von Bo und den Hallen des Clans, von Waffen und Feuer und KlĂ€ngen von Flöten und Saiten. Plötzlich stand ich an einem Abgrund, tief und schwarz. Winden zerrten an mir, die verdĂ€chtig nach Rosen rochen und schienen mich nach unten zu ziehen. Als ich mich umdrehte, sah ich vor mir eine groĂe flammende Pforte. Ich ging darauf zu und sah dahinter eine riesige Höhle voller Flammen. Neben mir bemerkte ich einen Pfad, der zwischen Abgrund und Pforte entlang fĂŒhrte. Ich ging eine Weile den Weg entlang und stand plötzlich auf einem Schiff, das in einer Bucht lag. Um mich herum sah ich niemanden, trotzdem fĂŒhlte ich mich beobachtet. Gleich neben meinem Ohr hörte ich ihn dann.
Den Ruf.
Der nĂ€chste Morgen kam und ich hatte den Gedanken an meine TrĂ€ume schnell vergessen; ein Halbling-FrĂŒhstĂŒck hilft Wunder dabei. WĂ€hrend ich mich anzog und mein BĂŒndel wieder verschnĂŒrte, sah ich aus dem Augenwinkel, wie Aramil, der gerade seinen Gehrock wieder angelegt hatte, innehielt und eine schnelle Bewegung mit den HĂ€nden vor Gesicht und Oberkörper machte. Dabei murmelte er wie zuvor beim AnzĂŒnden des Feuers ein nicht verstĂ€ndliches Wort und sofort stach mir der Rosengeruch, den ich zuvor bereits bemerkt hatte erneut in die Nase.
TatsĂ€chlich ein Zauberer also, dachte ich. Yoggs Bekannter versprach ein Interessanter Begleiter zu werden. Ich hatte mich schon gefragt, wie er sich gegen eventuelle Gefahren zu wappnen gedachte. Milo und Leagra trugen jeweils ein Kurzschwert mit sich, Leagra auĂerdem natĂŒrlich ihren Langbogen. Es war allgemein bekannt, dass Druiden wie der Halbling Magie auch im Kampf einsetzen konnten; ebenso offensichtlich war Yogg wehrhaft. Einzig Aramil wirkte in seinem feinen Zwirn eher deplatziert. Als Zauberer standen ihm aber diverse Verteidigungen zur VerfĂŒgungen, die wir anderen nicht anwenden konnten, das wusste ich. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel mit richtigen Zauberern zu tun gehabt; beim Orden waren zwar natĂŒrlich magisch Begabte, aber vor allem andere Paladine und Kleriker, die einer bestimmten Gottheit dienten (meistens  Tyr, Helm, Torm oder Hoar). Zauberer schöpfen ihre Kraft aber nicht aus dem Wohlwollen einer EntitĂ€t, sondern aus einer Quelle der Kraft in sich selbst. Dieses seltsame Fehlen einer verpflichtenden Bindung hatte mich bereits frĂŒher irritiert. Es machte die Leute schwer einzuschĂ€tzen aber machtvoll und das war eine Kombination die ich nicht schĂ€tze.Â
Als wir unser Lager abgebaut hatten und wieder auf dem Weg waren, lief es sich bereits bemerkenswert leichter als am Tag zuvor. Milo erzĂ€hlte von seiner Zeit in Goldenfields, wo er fĂŒr etwa 10 Jahre im Dienst der Smaragd-Enklave gedient hatte; wunderliches Zeug, von laufenden BĂ€umen, weiten Feldern und einem Gasthaus, das von einem Yeti geleitet wird. Yogg interessierte sich vor allem fĂŒr die Laufenden BĂ€ume. âUnd sie können sogar sprechen?â fragte er abwechselnd mit âDas glaube ich dir nicht, Halbling!â.
Aramil wollte mehr ĂŒber die Smaragd-Enklave wissen, was ihre Ziele sind und wie die Druiden ausgewĂ€hlt werden, die dort stationiert sind. Auf seine bohrenden Fragen lachte Milo bloĂ und erklĂ€rte: âWir wollen, was das beste fĂŒr alle ist; die BĂŒrger von Faerun, und fĂŒr alle anderen Wesen. Es ist eine Ehre fĂŒr uns, unseren Dienst zu leisten, da braucht man keine besondere Auswahl fĂŒr. FĂŒr alles andere, mein Freund, musst du unsere Oberen fragen; ich bin nur ein einfacher Halbling.â
Leagra und Yogg blieben auch heute eher schweigsam, aber von ihnen ging keine so abweisende Stille mehr aus, wie am Tag zuvor. Endlich erzĂ€hlte sogar Aramil von seiner Familie, einem Diplomatenhaus aus Daggerford und gab zögerlich zuerst, dann aber mit wachsendem Selbstvertrauen eine Anekdote zum Besten.Â
âEiner der weniger bekannten Herrscher von Daggerford war Graf Dovenwind. Er sollte eine Herrschaft des Maldwyn Daggerfords verhindern, da letzerer bekanntlich völlig ungeeignet war fĂŒr diese Aufgabe.â, erzĂ€hlte der Zauberer.
âDovenwind ist zwar eigentlich nur ein entfernter Verwandter des Hauses Daggerford nicht in der NĂ€he der Stadt aufgewachsen, aber zum Wohle des Volkes hat damals noch meine Mutter eine Ă€uĂerst clevere Geschichte erdacht, um einen freundlicher gesinnten Herrscher ins Amt zu setzten. Leider war ich zu jung um mich an den genauen Plan zu erinnern, es hatte jedoch mit der GrĂŒndungsgeschichte von Daggerfall und nicht korrekt verzollten Waren zu tun. Jedenfalls wurde der Herrschaftsanspruch ĂŒber eine Generation eimngefordert und erreicht. Die BĂŒrger Daggerfords waren auĂer sich vor Freude und die âRiver Shiningâ Taverne hat zur BegrĂŒĂung des baldigen neuen FĂŒrsten in der Stadt dessen Leibgericht fĂŒr die ganze Stadt zubereitet, inklusive dem Ehrengast und gerade in der Stadt angekommenen Grafen Dovenwind.â fuhr Aramil fort und strich sich die Falten aus den Ărmeln der Jacke.Â
âEs wurde eine Farce von Kaninchen auf GedĂŒnstetem WurzelgemĂŒse an kross gebratenen Pilzchips.â Ich grinste bei diesen Worten. In meinem ganzen Leben hatte ich noch nichts gegessen, das von irgendjemandem so hĂ€tte bezeichnet werden können.Â
âEs stellte sich als keine leichte Aufgabe heraus, diese Zutaten in der Region um Daggerford aufzutreiben, aber die Taverne hat einen Koch, der in der ganzen Region bekannt ist. Das Mahl wurde bereitet die GĂ€ste waren entzĂŒckt, der Graf wenig spĂ€ter tot.â Yogg hustete ein ĂŒberraschtes Lachen bei dieser trockenen Formulierung.
âWie sich herausstellte wĂ€chst bloĂ eine einzigartige Sorte SteckrĂŒben im Boden um Daggerford. Eine Sorte gegen an deren potentes Gift sich die Bewohner von Daggerford ĂŒber Generationen gewöhnt hatten, Graf Dovenwind, der wie gesagt nicht in der Region aufwuchs, nicht. Und so kam es, dass Daggerford versehentlich den eigenen Grafen vergiftet hat und Maldwyn Daggerford doch noch an die Macht kam - bis zu seiner lang ersehnten Ablösung durch seine Schwester Morwen.â Er rĂ€usperte sich.
âDie Bewohner von Daggerford reden natĂŒrlich nicht gerne ĂŒber diese AffĂ€re, da sie Angst habe, es schrecke etwaige Gesandte oder Ă€hnliche WĂŒrdentrager ab. Idiotisch, da alle Karotten egal welcher Gattung seither innerhalb der Festen von Daggerford verboten sind.â DarĂŒber lachten wir erst und dachten dann eine Weile darĂŒber nach.Â
âHey Milo, Leagraâ, sagte Yogg irgendwann. âIhr kennt euch doch mit SteckrĂŒben aus, oder?â Beide dachten anscheinend grĂŒndlich darĂŒber nach und nickten dann. âAllerdings... sollten wir wohl nicht in der NĂ€he von Daggerford nach ihnen suchen. Denn davon hatte ich noch nicht gehört...â erwiderte Milo nachdenklich.Â
Als wir an dem Abend das Reh verspeisten, das von Leagra geschossen und von Milo in einer vorzĂŒglichen, steckrĂŒbenfreien Sauce gekocht worden war, war die Stimmung ausgelassen und fast freundschaftlich. Ich schlief traumlos in dieser Nacht.Â
Stupid little thing, but wanted to type it out and put it into the ether.
There are multiple Ancients in Y&Y that are the fount of a Nature(fire, water, flora, etc and so on). Oro is the Ancient of Shadow, his Qâdai form a massive vampire bat monster. So, of course, his human form is also a vampire.
After watching âSinnersâ(a super duper fun and unique take on the vampire horror subgenre with some amazing metaphors), Iâve decided his human form is Irish as a nod to the main vampire in the movie.
I have the entirety of Y&Y already outlined, but because my brain is crazy, I also have stuff set up as a sequel of sorts. Oro is the villain of it as he seeks revenge against Yogg, who imprisoned him for over 100 years while he pretended to be the Shadow Ancient on Earth during his travels with Ina(who he eventually fell in love with). Ultimately, Yogg returned to Oro and devoured his soul giving him enough recovered power to trick and attack the remaining Ancients on Earth before Ina âdefeatsâ him and he is unable to reform on Earth for 20 years.
Oro goes out of his way to befriend Yggdrahâs(Ina) and Yoggâs daughter, Cambria when she is on a sort of sojourn cut off from her parents to not feel like they are always looking over her shoulder(they are gods after all). Eventually, Oro decides on commanding a few Shadow Qâdai to commit one of the worst acts a human can experience on Cambria, but she is saved from them succeeding by Shub. Yogg finds this out and seems to turn back into the ever-hungering monster he used to be as he imprisons the Ancients to find out who orchestrated the act against his daughter.
Yup. This is my brain.
Iâll try to draw Oro at some point. He likes to go around with a top hat and large coat that he can make disappear into shadows. He has a cane that doubles as a sword as his Weapon of choice.