B5. Fenster, immer offen
Frische Luft zwischen uns – der Wind trägt deine Worte herein, auch wenn du gehst.
Raum zum Atmen – keine Enge, keine Fragen, nur das Wissen: du kommst zurück, oder auch nicht.
Keine Mauern, nur Horizonte – ich sehe dich verschwinden, klein werden, und halte nichts fest.
Du gehst und kommst – deine Schritte auf der Treppe, vertraut, jedes Mal neu.
Ich bleibe hier – am offenen Fenster, mit dem Gefühl von Wind, mit dem Warten, das keine Last ist, nur Weite.
geschrieben mit Miran und Emil Lichtrand

















