In einem Monat breche ich für 1 Jahr nach Neuseeland auf.
Ich fühle mich, als würde ich auf eine Klippe zurennen. Vielleicht werde ich abspringen und fliegen, vielleicht fallen und auf dem Boden aufschlagen, vielleicht ist unten auch das Meer und ich tauche ein und fange an zu schwimmen.
Vorfreude und Neugierde überwiegen die Angst, weil ich seit 3 Monaten nichts mache und nur auf der Stelle trete. Ich liebe mein Leben, aber fange an mich zu langweilen.
Deshalb ist es jetzt Zeit für etwas Neues. Ich denke es ist nur möglich zu wachsen, wenn der Absprung von der Klippe auch tatsächlich passiert und nicht immer weiter hinausgezögert wird.
Natürlich bin ich traurig meine Freunde & Familie hinter mir zu lassen, aber ich weiß, dass sie mir trotzdem erhalten bleiben. Diese Menschen werden für immer in meinem Herzen bleiben.
Was mich noch beschäftigt ist dieses “Was wäre wenn” mit diesem Jungen. Eigentlch ist er kein Junge mehr, sondern schon 20 Jahre alt. Ich fühle mich wohl bei ihm. Er ist nicht perfekt und wir passen nicht perfekt zusammen, aber ich passe perfekt in seine Arme.
Ein Jahr ist viel zu lang um die kurze Zeit, die wir uns kennen zu überbrücken, deshalb habe ich Angst, dass ich nie wieder so in jemandes Arme passen werde. Ich habe in seine Augen gesehen und dachte, dass ich nie wieder so etwas schönes sehen werde. Ich habe Angst, dass er mich nicht so mag wie ich ihn, aber das gehört wahrscheinlich dazu und tut sowieso nichts zur Sache, weil ich bald das Land verlasse.
Ich habe gar nicht den Anspruch keine anderen Typen kennenzulernen und für 1 Jahr mit einem Keuschheitsgürtel zu lebenj und erwarte das genauso wenig von ihm, ich hoffe nur, dass wir nächstes Jahr vielleicht möglicherweise wieder an die Verbindung anknüpfen können.
Eigentlich ist auch das schon zu viel gesagt, ich habe absolut keine Ahnung was in einem Jahr sein wird, wahrscheinlich muss ich einfach die verbleibende Zeit ausnutzen













