seen from United States
seen from United States
seen from Malaysia
seen from South Korea
seen from Finland
seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from Australia

seen from China

seen from Japan
seen from Romania
seen from Philippines

seen from Japan

seen from Malaysia

seen from United States

seen from United States

seen from Malaysia
seen from China
seen from China

Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
Free to watch âą No registration required âą HD streaming
#Repost @urvolk.bushcraft âą âą âą âą âą âą â It's not what we have in life but who we have in our life that matters . đ·@spart4nn #urvolk.bushcraft https://www.instagram.com/p/BwjBiUFH93P/?utm_source=ig_tumblr_share&igshid=1lpwa3rujadlq
Meine Weltreise â achter Teil: Benedikt Barnabas von Kropp und der unglĂ€ubige Stamm der ugandischen Hakennasen.
Liebe Leser, bestimmt fragen Sie sich ergriffem, wie denn meine Weltreise weiter vonstatten ging. Ich mag es Ihnen gleich verraten, doch vorerst möchte ich Ihnen eine lustige Anekdote von meinem ehrwĂŒrdigen Vater Balduin Barnabas von Kropp erzĂ€hlen:
Seinerzeit wurde er in einen thĂŒringischen Luftkurort versetzt. Unweit hatten auch Goethe und Schiller gewirkt. NĂ€heres konnte ich ihm nie entlocken. Aber mein Vater war so weitsichtig, zu wissen, dass ein Knabe meines Alters noch keinen Blick hatte, fĂŒr die wichtigen logistischen Aufgaben, mit denen er betraut worden war. Meines Wissens reichte seine ZustĂ€ndigkeit bis zur Betreuung des sanitĂ€ren Erholungsbereiches. Er prĂ€gte ĂŒber seine Generation hinaus den Begriff und die Philosophie des modernen Kur-Zentrums. Nun zurĂŒck in die jĂŒngere Vergangenheit meiner ehrwĂŒrdigen Familie.
Einer der Ă€lteren Vertreter dieses sich gerade waschenden Menschenschlages trat auf mich zu und zwirbelte dabei nachdenklich in seinen fettigen Koteletten. Ich glaubte, seine Marke bereits zu vernehmen. Plötzlich öffnete er seinen schwarzen Bademantel, um sich scheinbar endgĂŒltig der rituellen Waschung seiner heidnischen Gemeinde hinzugeben. Doch die Innenseiten seines Mantels zierten verschiedene Waren. Sie wissen, welch ein neugieriger Sammler ich bin. Zudem gebietet es meine Erziehung, die Waren eines HĂ€ndlers zumindest zu betrachten. Ein silbernes Bajonett hatte meine Aufmerksamkeit geweckt, denn es kam mir seltsam vertraut vor. Wortlos deutete ich darauf und die langen schlanken Finger krochen um den Griff. Er hielt es mir hin und ich erkannte die Gravur: B. B. v. K. Anscheinend hatte die Familie dieses Schufts sich am bescheidenen und zurecht erworbenen Vermögen derer von Kropp in den Wirren des Krieges bedient. Ich sprach deutlich, laut und mit rollendem R: âWelche blutsaugende Bande wagt es, sich am Besitz meiner Familie zu bereichern. Welcher gottlosen Art von Mensch muss so jemand angehören, dass er es wagt, Unschuldige zu berauben? Ich bin voller Ekel!â
âSchekel, Schekel?â fragte die Gestalt aufgeregt. Dies schien in seiner naiven Kultur ein Reizwort zu sein, denn plötzlich rissen alle dieser Kreaturen wie besessen ihre BademĂ€ntel auf, drĂ€ngten immer nĂ€her an mich und meine mir unfreiwillig vermĂ€hlte Frau heran und brĂŒllten: âSchekel, Schekel?â Fragend schaute ich die hakennasige und, bis auf die AuslĂ€ufer seiner Koteletten, glatzköpfige Fratze vor meinem royalen Antlitz an. Um das wilde und Ă€uĂerst heidnische Treiben einzudĂ€mmen, entschloss ich mich, fĂŒr klare VerhĂ€ltnisse zu sorgen. Also rief ich: âMein Name ist von Kropp!â
NatĂŒrlich war dieser Ausruf von mir nicht nur in seiner Wahrhaftigkeit geradezu brillant; nein, in meiner Weitsicht hatte ich mir das gottlose Volk vor mir zu Untertan gemacht. Wie Sie, meine lieben Leser wissen, ist es seit jeher immer einen ganz groĂen Bahnhof, wenn ich ĂŒberraschend und unerwartet an einem mir fremden Ort auftauche. Manch einer von Ihnen ist bereits in den Genuss meiner Anwesenheit gekommen. Leider kann ich nicht alle von Ihnen mit diesem GlĂŒck erfreuen. Doch verzagen Sie nicht, wenn ich im Moment, da ich dieses schreibe, weit entfernt bin von Ihnen. Denn immerhin dĂŒrfen Sie diese groĂherzigen Zeilen lesen und sich somit mir ein StĂŒck nĂ€her fĂŒhlen. Und so war ich auch nicht verwundert, dass der Ausruf meines groĂen Namens Freudenschreie und Erregung bewirkten. Doch die AusmaĂe lieĂen mich schon ein klein wenig erstaunen. Eine der Hakenasen vor mir zog ein kristallenes Weinglas aus seinem Bademantel, ein anderer reichte ihm ein feines Seidentuch. Der unglĂ€ubige wickelte sein Weinglas in das Tuch, legte es auf den Boden und zertrat es urplötzlich mit seinem knorrigen FĂŒĂen und der ganze Platz schrie voller Inbrunst: âMazel Tov!â Nun begriff ich, wo ich war, anscheinend hatte ich doch nicht Kapstadt angesteuert, sondern wurde von meinem Herrgott ins ferne Uganda gelenkt.
Sicherlich lag es am Gezeter meiner, mir unfreiwillig Anvertrauten, dass ich vom rechten Kurs abgekommen war. Oder es bewies, dass die primitive Kultur Afrikas noch nicht in der Lage war, die Navigationstechnik eines Doppeldeckers korrekt zu warten. Ein Flugzeug ist nun schlieĂlich weder ein Blassrohr noch ein Faustkeil! An meinen FlugkĂŒnsten konnte es sicher nicht liegen, aber davon hatte ich Ihnen ja schon bescheiden berichtet. Inzwischen hatte ich zur GenĂŒge Einblicke in die afrikanische Seele, hatte auch schon oft genug mit ihrem finsteren Schatten gerungen, und so nahm ich es diesem, doch anscheinend recht friedlichen und primitiven, hakennasigen und ausgeblichenem Stamme nicht ĂŒbel, dass man meinen Namen auf so eine unkroppsche Weise ausrief.
Das Fest der UnglĂ€ubigen war berauschend, aber leider doch nicht so berauschend, wie die langen und schönen BallnĂ€chten, die ich als junger Burschenschaftler in Wien immer wieder erleben durfte. Der europĂ€ische Mann weiĂ doch wesentlich gesitteter sein Glas zu erheben als der primitive Afrikaner. Denn der Afrikaner, ist er tatsĂ€chlich mal in den Besitz eines Kelches gelangt, weiĂ nichts anderes mit diesem anzufangen, als ihn zu zertreten. Immer wieder wickelten die hakennasigen Gestalten ihre GlĂ€ser in TĂŒcher, zertraten die kristallenen Kostbarkeiten und brĂŒllten meinen Namen, auf ihre unzivilisierte Art und Weise: âMazel Tov!â
In meiner weltgewandten Art erklĂ€rte ich mich jedoch bereit, mich bis zu einer gewissen Grenze den hiesigen GebrĂ€uchen anzupassen. So deutete ich auf mich sagte mit nachdrĂŒcklichem Timbre: âJa, von Mazel Tov! Und das daâ, fuhr ich fort, indem ich auf meine WĂŒstenprinzessin zeigte: âFrau Mazel Tov!â
âTopptopp!â sagte meine mir unfreiwillig VermĂ€hlte geistesgegenwĂ€rtig.
Im Rausche der Feier gab auch ich mich dem wilden GebrĂŒlle hin und stimmte immer wieder erheitert im Chor mit ein: âVon Kropp! Von Kropp!â Der Stamm erwiderte meinen Namen auf seine eigene Art und Arm im Arm standen wir alle im Kreis, schwangen unsere GliedmaĂe und tanzten fĂŒr Stunden. Wobei, ich muss schon sagen, dass es eigentlich kein Tanz im eigentlichem Sinne war, irgendwie erinnerte es mich doch stark an das Spiel âReise nach Jerusalemâ, was ich frĂŒher als Kind mit den MĂ€gden und Knechten meiner blaublĂŒtigen Familie zelebrierte. Selbstredend durfte ein von Kropp nicht gegen die einfachen Leute verlieren. So war mir ein Stuhl sicher, auf dem ein KĂ€rtchen mit dem Wappen der von Kropps lag. Meine weisen Eltern wollten mich so auf meine zukĂŒnftigen Ămter vorbereiten.
Plötzlich trat eine Figur aus dem Heer der Ungewaschenen, ĂŒber der dicke Fliegen gleich Geiern kreisten. Gewaltige schwarze Warzen saĂen ihrer auf Wange und Hakennase. Er musste eine Art HĂ€uptling sein, denn er war viermal so breit wie die gewöhnlichen Hungerleider. Besonders sein wuchtiger Brustpanzer und seine feurigen Augen imponierten mir. Die Horden der Ungewaschenen schlossen, wie von einem götzenartigen DĂ€mon erschreckt, ihre BademĂ€ntel und flĂŒchteten hinter die krĂ€ftigen Schultern ihres Herrschers und riefen lauthals: âOijoijoi!â Einigen seiner Diener verabreichte er krĂ€ftige Hiebe in den Nacken. Er gurgelte mit einem kratzigen, tiefen und unreinen FeuerstoĂ wohl ihre Namen. Doch als ein von Kropp sah ich meine Aufgabe darin, Kontakt zum StammesfĂŒhrer zu suchen. Mit wĂŒrdevollem Gang trat ich auf das misstrauische Wesen zu. Um zu zeigen, dass ich die Errungenschaften des Volkes zu wĂŒrdigen bereit war, setzte ich eine anerkennende Miene auf und streckte meine HĂ€nde behutsam nach dem Brustharnisch des HĂ€uptlings aus. Neugierig befĂŒhlte ich ihn, aber was war das? Meine forschenden Finger sanken ein, wie in zwei Klumpen von Lehm. Ehe ich mich versah, traf mich in diesem Moment der Unaufmerksamkeit eine krĂ€ftige Faust in meinem royalen Antlitz. WĂ€hrend mich das Bewusstsein verlieĂ, hörte ich nicht nur den wohligen Urschrei meiner WĂŒstenprinzessin, nein, mir kam eine furchtbare Erkenntnis: Der HĂ€uptling war ein Lehmweib! Die Urmutter der ugandischen Hakennasen!
Ich muss meinen royalen Körper Stunden von den Strapazen der letzten Zeit ausgeruht haben, denn als ich erwachte, befanden wir uns mit dreckigen, bĂ€rtigen Ratten zusammen, in einer Art KellerverlieĂ...