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searching for a deeper sense in a pile of vowels and consonants
11/29/2016 fewjar - beatpol, dresden
The one and only.
Kuschelrunde.
Daniel & Michael.

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10. November 2016 | Fewjar live in Rüsselsheim
[remastered] Side by Side Direktvergleich.
10. November 2016 | “Wo ist mein Bier.”
Ich stand in der Mitte des Saales. Da wo es wenigstens so frei war, das nicht jeder dicht an dicht aneinander gepresst stand.
Gegenüber der Bühne, zwischen Bar und Merch-Stand, war der Durchgang zur Garderobe, und eine sich nach oben schlengelnde Treppe, die zum Bandraum führte.
In jenem schmalen Durchgang, der nicht breiter war als eine gewöhnliche Wohnungstür, erschien eine Gestalt in Kapuze.
Nach langer Wartezeit: Jako. Und er zog die Leute an wie ein Magnet.
Beim Betrachten des tosenden Ansturms verging mir allerdings die Laune, mich ebenfalls ins Getümmel zu stürzen, und ich hielt mich für eine Weile im Hintergrund.
Ich merkte auch bald, dass ich sehr durstig war, und stand wenig später, an einer Apfelschorle nippend, an der Bar. wenige Meter weiter erschien dann auch Felix im Durchgang.
In dem Gewusel konnte ich eine meiner Freundinnen erkennen, die es geschafft hatte, sich zu Felix durchzuringen, und ihn nun zu umarmen. Doch statt eines freudigen Lachens, oder einem “Hey, na?” seitens Felix, ertönte ein raunendes: “Ahh, mir werden hier Schmerzen zugefügt!”
Sie hatte ihm das Autogrammbuch versehentlich ins Gesicht gehauen.
Aus einer anderen Ecke des Raumes, die im Gegensatz zu Felix wirklich besorgt klang, drang ein aufforderndes: “Geh doch bitte mal darüber!”
Es war der Besitzer des Schuppens, der beim Betrachten der allgemeinen Situation bemerkt offenbar hatte, dass die Dichte der Lebewesen pro Quadratmeter ein geregeltes Ein- und Ausatmen nicht mehr gewährleisteten konnte; und Felix in die andere Ecke des Saals schickte.
Dieses Mal folgte ich ihm aber, und stand am Ende der Schlange; dem Merch-Stand.
David und Tommy bedienten die paar Leute, die noch etwas kaufen wollten. Mir wurde gewahr, dass jetzt der perfekte Zeitpunkt war, um die Beiden um ein Foto zu bitten. Tommy hatte den Blick gesenkt, er war beschäftigt. Ich wartete also. Was ich ohnehin ja schon tat.
Miirtek fixierte mich. “Möchtest du was kaufen?”
“Nein, eigentlich warte ich auf Tommy.”
Ich tippte auf meine Kamera. David verstand.
Nun wartete David auch auf ihn. Er warf ihm einen drängelnden Blick zu.
“Ach, lass dem Mann doch Zeit.”, scherzte ich.
Dann endlich richtete sich seine Aufmerksamkeit auf mich. Und auf David.
“Isses okay, wenn ich von euch beiden ein Bild mache?”
“Ja, sicher.” Beide legten den Arm umeinander.
Das Bild zog sich aus der Kamera.
Da waren sie wieder.
Die begeisterten Blicke.
“Sau cool.”, kam es von David. “Ja, mega.”, bestätigend von Tommy.
Ich legte ihnen das noch weiße Bild auf den Tisch vor Ihnen, und reichte ihnen den Stift dazu.
“Das entwickelt sich ja noch?”, stellten sie fragen, und unterschrieben freudig nacheinander den weißen Streifen. Aus dem weißen Schimmer des Bildes zeichneten sich langsam die Konturen der beiden ab.
“Sicher, in ungefähr zehn Minuten ist es fertig entwickelt.”
Sie reichten mir das Bild erst mal zurück.
Nach dem genannten Zeitraum präsentierte ich es Ihnen.
Beide lachten, als sie es in Händen hielten.
“Ich hab voll den ‘Wo ist mein Bier?’-Blick.”, merkte Tommy belustigt an. “Und ich hab weggeguckt.”, kam es von David.
“Twitterst du uns das?”, fragte Tommy. “Denk aber auch bitte dran.”, riet David mir zu.
“Keine Sorge. Ich werd’ alle Bilder des Abends twittern.”
miirtek = Künstlername von David
@senfwaschbaer Ich hoffe, du wirst auf dem Bild ganz oben fündig. :3