Mikhailovsky Ballet: Swan Lake - photography by Nikolay Krusser

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♫ Der Nussknacker - Ballettaufführungen online und gratis
„Der Nussknacker“ online in unterschiedlichen Choreografien – klassisch bis modern. Nutzen Sie die Gelegenheit, gratis herausragende Ballettkompanien zu erleben. Genießen Sie erstklassiges Ballett trotz Corona-Lockdown. Nussknacker Ukrain National Opera & Ballet Photo by Sasha Zlunitsyna (4) Inhalt / Handlung: Der Nussknacker von E. T. A. Hoffmann Fritz und Marie, Kinder des Medizinalrats Stahlbaum, warten am Heiligen Abend auf die Bescherung. Marie wünscht sich eine Puppe, Fritz möchte seine Spielzeugarmee erweitern. Gespannt sind sie auf das Geschenk des Paten Droßelmeier, der bekannt ist für sein selbst gebautes, mechanisches Spielzeug. In diesem Jahr hat der Tüftler ein Schloss gebaut, in dem die Prinzen, Prinzessinnen und Husaren ein- und ausgehen... weiterlesen Der Nussknacker - National Opera of Ukraine Wer an klassisches Ballett denkt, hat sofort vor dem geistigen Auge grazile Tänzerinnen in bauschigen Tutus. Auf Spitzen bewegen sie sich elegant in einer immer wechselnden Anordnung …Dies und viel mehr bietet die Ballett Company der National Oper der Ukraine. Nussknacker Ukrain National Opera & Ballet Photo by Sasha Zlunitsyna (3) Ein (hoch)klassisches Ballett, getanzt in märchenhaften Kulissen, wie aus dem Bilderbuch. Die Tänzer tragen prachtvolle Kostüme, in jeder Tanzszene neue. Von festlichen, weiten Ballkleidern bis hin zu Mäusekostümen. Sie schweben auf Booten durch die Traumwelt, tanzen auf Spitze, begeistern mit gewagten Sprüngen. Read the full article
Tschaikowski für Kinder
Tschaikowski für Kinder – Märchenhafte klassische Musik Trackliste: 00:00 Waltz (From “Sleeping Beauty”) (Arr. for Two Cellos) 01:57 The Nutcracker, Op. 71a: Waltz of the Flowers (Arr. for Two Cellos) Mr & Mrs Cello 04:25 The Nutcracker, Op. 71a: 2b, Dance of the Sugar Plum Fairy Giovanni Umberto Battel 06:13 The Seasons, Op. 37a: No. 12, December. Christmas Vadim Chaimovich 10:45 Children’s…
Fundstück
Peter Tschaikowsky Erinnerungen eines Musikers
Ich reiste am 15. Dezember des Jahres 1887 von Petersburg ab und kam am 17. (29.) Dezember in Berlin an. Der Vorstand der Berliner Philharmonischen Gesellschaft hatte bereits schriftlich mit mir über das Konzert, das unter meiner Leitung stattfinden sollte, verhandelt, indessen war eine persönliche Zusammenkunft erforderlich, um das Programm zusammenzustellen. Dies bereitete nicht geringe Schwierigkeiten, weil die Direktion sich bemühte, dem Geschmack des Berliner Publikums Rechnung zu tragen und gar nicht in Übereinstimmung mit meiner Wahl diejenigen Stücke wünschte, die ich nicht wollte, und solche vom Programm strich, auf die ich am meisten hielt und die, von dem ausgezeichneten Berliner Orchester vorgetragen, mich als Komponist von der besten Seite gezeigt hätten. Die mündliche Verhandlung wurde indessen aus folgenden Gründen vereitelt: Als mir am Morgen meiner Ankunft der Kellner zusammen mit dem Frühstück eine Berliner Zeitung brachte, las ich zu meiner nicht geringen Überraschung folgende Notiz: »Heute, am 29.Dezember, trifft der bekannte russische Komponist Tschaikowsky in Berlin ein. Zahlreiche Freunde und Verehrer beabsichtigen, ihn im Restaurant von X. um so und soviel Uhr durch einen Frühschoppen zu ehren.« ... Nach Empfang dieses Briefes hatte ich sofort an Herrn N. telegraphiert, man möge durchaus von dieser geplanten Aufmerksamkeit Abstand nehmen, da ich auf keinen Fall erscheinen würde. Aus der Zeitung ersah ich nun aber, daß Herr N. trotzdem diesen Begrüßungsakt inszeniert und sogar meine Ankunft in der Presse bekanntgemacht hatte. Zum Glück wußte Herr N. nicht, in welchem Hotel ich abgestiegen war, und ich beschloß daher, einen Tag verstreichen zu lassen, bevor ich ihn von meiner Ankunft in Berlin in Kenntnis setzte. Ich darf wohl annehmen, daß die Leser begreifen, warum das Verfahren des Agenten mich in Unruhe und Schrecken versetzte. Er wünschte gewiß aufrichtig, mir einen Dienst zu erweisen, wählte aber recht eigentümliche Mittel dazu. Für diejenigen Leser, die mit den Beziehungen des ausländischen Publikums zu russischen Komponisten nicht vertraut sind, will ich bemerken, daß ich in Berlin nicht nur keine zahlreichen Anhänger habe, sondern daß man sogar meine Musik dort recht wenig kennt oder wenigstens früher nicht kannte. Einige meiner symphonischen Werke waren zwar zuweilen in Berlin gespielt worden, – Kapellmeister Bilse z. B. hat in seinen volkstümlichen Konzerten das beliebte Andante aus meinem Quartett häufig zum Vortrag gebracht – aber darauf beschränkte sich auch die Bekanntschaft der Berliner mit meinen Werken. Von den angeblichen zahlreichen Freunden und Verehrern in der mir völlig fremden deutschen Reichshauptstadt kannte ich nur den Chef der Firma Bote & Bock, Herrn Hugo Bock, und was die Beurteilung meiner Werke in der Presse angeht, konnte von einem einmütigen Lobe keine Rede sein. Der Einfall des Agenten N., für mich in Berlin ein Festbankett zu veranstalten, charakterisiert so recht die früher von mir schon gerügte Sonderbarkeit und leichtsinnige Handlungsweise dieses Menschen, der sich einbildete, auf diesem Wege meinen Namen beim deutschen Publikum populär machen zu können. Die Folge dieses Vorgangs war, daß ich mich in Berlin gleichsam beschämt fühlte. Es schien mir, als sei ich für die gesamten Berliner Musikerkreise ein Gegenstand des Spottes, weil man glauben könnte, daß ich mit Hilfe des Herrn N. die mir zugedachte Ehrung selbst veranlaßt hätte. Ich hatte nur den einen Wunsch, in der deutschen Hauptstadt niemanden zu sehen und zu sprechen, und nachdem ich am andern Morgen mit Herrn N. eine gründliche Auseinandersetzung gehabt und mit meinem Freunde Demidow, der damals auf der Durchreise in Berlin war, ein fröhliches Wiedersehen gefeiert hatte, reiste ich in aller Stille nach Leipzig ab, um von hier aus meine Künstlerfahrt durchs westliche Europa beginnen
In deutscher Übertragung und in Auswahl mit einer Einleitung herausgegeben von Heinrich Stümcke
Verlag von Philipp Reclam jun. Leipzig
1922
Neue durchgesehene und vermehrte Ausgabe
Druck von Philipp Reclam jun. in Leipzig
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