Fandom: Bud Spencer and Terence Hill movies
Movie: dio perdon... Io No!/Gott vergibt, Django nie!
Pairing: cat/hutch
Language: german
Words: 1119
Title: 5 mal benahm sich cat wie eine Katze +1 sagte hutch was dazu
1.
Cat war wählerisch beim Essen. Zumindest wenn Sie mal Zeit und Raum haben, um eine größere Auswahl zu haben. Seitdem Hutch mit Cat zusammen in seiner Hütte lebte, hatten Sie ein paar mehr Privilegien als davor. Dazu zählte regelmäßiges Essen, was heißt mehr Abwechselung und das heißt Cat zeigte was er mochte und was nicht.
Nicht, dass das irgendwo Sinn ergab, zumindest für Hutch. Mal mochte Cat keine eingelegten Tomaten, mal war er verrückt danach. Dann war das Trockenfleisch zu faserig, am nächsten Tag genau richtig.
Hutch hatte oft das Gefühl, dass Cat nur lebte um ihn zu verwirren. Er war einfach ein großes Mysterium. Also hatte Hutch schnell aufgehört zu versuchen daraus schlau zu werden. Er ließ es einfach über sich ergehen.
Es war für ihn auch mittlerweile keine Überraschung, das Essen auf den Tisch zu stellen und dabei zuzuschauen, wie Cat die Schlüsseln austauschte oder am Inhalt herumstocherte und Kleinigkeiten zwischen den Schüsseln zu tauschen. Sogar wenn Hutch aß, klaute Cat ihm Stücke seines Essens.
Cat schien sich wohlzufühlen und Hutch tat das ehrlicherweise auch, also ließ er das seltsame Verhalten von Cat unkommentiert.
2.
Das Cat verschwand ohne ein Wort zu sagen war nichts neues. Hutch hatte sich schon lange damit abgefunden. Das Problem war nur, wenn man einen halbwegs festen Wohnsitz hat und dein Mitbewohner sich dazu entscheidet plötzlich tagelang zu verschwinden. Hutch würde gerne sagen, dass er wusste wann Cat wegging, aber selbst wenn sie im selben Bett schliefen, schaffte der blauäugige es immer noch einfach zu verschwinden.
Als es das erste Mal passierte hatte sich Hutch keine Sorgen gemacht. Keines der Pferde war weg, also konnte Cat nicht allzu weit weg sein. Dann vergingen ein paar Stunden und so nach und nach kamen ihm immer mehr Bilder von San Antonio in den Kopf, der Cat entführt hatte und gerade foltert.
Zwei Tagen voller Sorgen und rätselei später Cat plötzlich am Esstisch und aß irgendwas aus Hutchs Schlüssel.
Hutch wünschte sich, dass er ihm erzählen könnte, wenn er weg geht, dass er nicht regelmäßig fast an einem Herzinfarkt starb. Zumindest brachte Cat bei seinen Ausflügen immer Sachen mit. Mal gekaufte Lebensmittel, Kleidung, Felle oder Holz, selbst gejagte Tiere, gesammelte Eier, Federn oder Früchte. Bei seltene Gelegenheiten sogar eine Waffe oder ein Pferd.
Cat war einfach ein Streuner. Nicht das Hutch ihn davon je abhalten würde.
3.
Cat hatte die Angewohnheit alles und jeden um sich herum zu provozieren.
Cat provozierte gerne und zu jeder Gelegenheit. Eine Pokerrunde? Perfekt für ein paar gut gewählte, offensichtliche Tricks.
Ein Arschloch, dass Sie erschießen möchte? Mach ihn einfach dumm und rasend vor Wut.
Ein Hund, der nach ihm schnappt? Warum nicht ganz nah herangehen und zurückfauchen.
Neuerdings fing er allerdings auch schon Zuhause an. Hutch drehte sich zu dem Tisch um, sah den Schalk in diesen blauen Augen und konnte gerade noch mitansehen, wie sein Becher mit einer beinahe trägen Bewegung vom Tisch gestoßen wurde.
Wenn er schlafen gehen wollte, lag Cat ausgestreckt auf dem Bett, während er vorgab zu schlafen. Er machte auch gerne laute Geräusche, summte oder rief wiederholt seinen Namen, nur um ihn zu nerven oder um Hutchs Aufmerksamkeit zu bekommen. Als würde er nachschauen, was er sich trauen kann.
Also benutzte Hutch jetzt immer Cats Becher, warf ihn auf den Boden, wenn er ihm das Bett versperrte oder biss die Zähne zusammen und ging in die andere Richtung, wenn er seinen Namen hörte.
Nicht, dass irgendwas davon abhielt ihn weiter zu ärgern. Hutch fragte sich manchmal, wann er eine übergroße Katze aufgenommen hat. Er würde niemals nicht mal unter Folter zugeben, dass ihm das gefiel.
4.
Cat mag keine Menschen. Naja außer Hutch.
Aber manchmal schien es regelrecht einen Hass auf bestimmte Leute zu haben. Ohne sie vorher gesehen oder gekannt zu haben, rein intuitiv. Und ähnlich wie bei Hutch schien er immer zu Leuten zu gehen, die ihn am wenigstens leiden können.
Es gab schon Momente, wo die Leute ihn beleidigt haben und Cat blieb einfach in ihrer Nähe, den kompletten Abend sodass gerade diese Leute anfingen ihn zu mögen, nur damit er sie dann ignoriert. Aber seine Intuition schien immer richtig zu liegen. Meistens waren die Menschen, die eine Waffe auf sie richten, die Menschen, die er zuvor angefunkelt hatte oder von denen er sich fernhielt.
Er hatte nicht nur einmal, tatsächlich gezischt, als jemand in seine Nähe kam. Abgesehen von Hutch.
Nicht mal die Leute, die er als harmlos ansah, ließ er auch nur halb so Nahe kommen, wie er Hutch zuließ.
Cat hatte auch schon jemanden angeschoßen, weil er ihm zu Nahe kam. Hutch konnte nicht anders, als jedes Mal ein beinahe liebevolles Gefühl zu spüren, wenn er in Cats Nähe kommt, ohne das dieser auch nur die geringste Spur von Unbehagen zeigte.
5.
Hutch hatte schon gewusst, dass Cat nicht viel schlief. Sein blauäugiger Gefährte war dafür viel wachsam. Oftmals schlief er nicht mal Nachts. Vielleicht bemerkte er es deswegen viel mehr, als Cat sich tagsüber einfach hinlegte, sich streckte und ein Nickerchen machte.
Hutch war zunächst verwirrt gewesen, woher der plötzliche Sinneswandel kam, aber er hatte nichts gesagt. Es war für ihn zum Alltag geworden Cat irgendwo rumliegen zu sehen. Vor den Fenstern, auf dem Teppich, neben dem Kamin, auf dem Bett, bei den Pferden oder im Heu. Hutch hatte schon alles gesehen. Manchmal lief er an Cat vorbei und strich ihm kurz über die länger gewordenen blonden Haare oder lächelte unwillkürlich bei dem Anblick.
+1
Sie saßen zusammengekuschelt vor dem Feuer. Cat lehnte sich immer näher an Hutch heran, funkelte ihn schelmisch, durch seine dichten Wimpern an und schaute immer wieder zwischen seinen Augen und seinen Lippen hin und her.
Schließlich knurrte Hutch und zog Cat zu einem verspielten Kuss heran. Cat schmiegte sich eng an ihn und erwiderte den Kuss sanft.
Hutch liebte diese langsamen Abende, die so ruhig und friedlich waren. Wenn Cat und er einfach nur beieinander waren, warm und eingekuschelt, als hätten sie alle Zeit der Welt.
Cat schien es genauso zu mögen. Er war immer noch fest an ihn gekuschelte und summte zufrieden. Seine Brust rumpelte, wie bei einer Katze die schnurrte. Hutch zog sich kurz zurück, lächelte und legte ihre Stirnen aneinander.
„Wenn du so schnurrst, könnte man fast meinen, dass dir das gefällt.“ rumpelte Hutch amüsiert.
Cat zock sich verwirrt zurück. „was?“
„Du weißt schon, dein Summen klingt fast wie das schnurren einer Katze. So weit entfernt von einer bist ja nicht.“
Cat sah ihn immer noch verwirrt an. „Ich Summe?“
Hutch grinste und legte seine großen Hände fester um den Mann auf seinem Schoß. „Ja, aber es ist sehr liebenswert. Du bist wie eine übergroße Katze.“
Cat grinste schließlich, lehnte sich näher während er jetzt voller Absicht laut summte. „Na dann...“










